Wake up – mit Monika Martin

Wake up – mit Monika Martin

In dieser Ausgabe der Sendung Wake up ist Monika Martin zu Gast.

Zu Monika Martin:

1962
Im Sternzeichen des Stiers wird Monika Martin am 07. Mai in Graz geboren.
1972
Monika beginnt im Kinderchor der Grazer Oper, ihre ersten Bühnenerfahrungen zu sammeln, wo sie z.B. als Gassenjunge in der Oper „Carmen“, im „Weißen Rössl am Wolfgangsee“, bei „La Giaconda“, sowie in der „Verkauften Braut“ und „Macbeth“ auftritt.
1981/82
Nachdem sie die Matura (Abitur) der Kunstgewerbeschule absolviert, entscheidet sich Monika für ein Studium der Kunstgeschichte und Volkskunde, sowie ein Studium für Sologesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz.
1986
Monika steigt als Leadsängerin in die Tanzband „Heart Breakers“ ein und finanziert so ihr Studium.
1990
Das erste Album mit ihrer Band „Heart Breakers“ erscheint unter dem Titel „Dafür dank` ich dir“. Im gleichen Jahr promoviert Monika zum Doktor der Philosophie.
1992
Auflösung der Band „Heart Breakers“ unter dem Motto „Zwanzig Jahre sind genug“ (Monika wirkte sechs Jahre mit).
1993/94
Anschlußsuche an verschiedene Tanzbands mittels Zeitungsinseraten, ein erneuter Einstieg in eine Band findet jedoch nicht statt. Monika entschließt sich, eine Solokarriere zu starten und sendet eine Demokassette mit drei Liedern an vier kompetente Stellen der Musikbranche. Walter Widemair von Koch Records in Lienz / Osttirol erkennt das Potenzial und den Wiedererkennungswert ihrer Stimme.
1995
Monika unterzeichnet ihren ersten Plattenvertrag als Solokünstlerin bei Koch.
1996
Schon der Titel „La luna blu“ lässt die Musikbranche und das Publikum aufhorchen. Als einer ihrer „All-time-Hits“, wird das Album weit über 100.000 Mal verkauft und mit Gold in Österreich ausgezeichnet. Ein erster Fernsehauftritt bei der Vorausscheidung zum österreichischen Grand Prix der Volksmusik beschert der Sängerin den 2. Platz, im Finale in Mainz Platz 6. Sie ist gleichzeitig Texterin und Komponistin des gesungenen Titels.
1997
Mit „Immer nur Sehnsucht“ aus dem gleichnamigen zweiten Album wirkt Monika Martin erneut am österreichischen Grand Prix mit (Platz 4) und qualifiziert sich ein weiteres Mal für das Finale in Zürich (Platz 6).
1998
Monika beginnt ihre Karriere in Deutschland auszubauen. Schon im Januar geht sie auf diese Weise als Siegerin der „Volkstümlichen Hitparade“ im ZDF hervor und kann sich wenig später Platz 3 der „ZDF-Superhitparade der Volksmusik“ in Offenburg sichern.
1999
Monika bleibt auch in Deutschland auf Erfolgskurs und wird mit der „Goldenen Eins“ der ARD in Hamburg ausgezeichnet. In der „Schlagerparade der Volksmusik“ bei Andy Borg belegt sie ebenso den ersten Platz. Zudem wird das mit dem Nockalm Quintett aufgenommene Duett „My Love“ zum Erfolgstitel und mit Gold ausgezeichnet.
2000
Nachdem Monika Martin nun 10 Jahre lang als Kunsterzieherin (Zeichenlehrerin) gearbeitet hat, entscheidet sie sich, ihren bisherigen Beruf aufzugeben und als vollprofessionelle Solistin zu arbeiten. Ihre CD „Mein Liebeslied“ etabliert sich in der Gesamtauswertung zu einem der meist verkauften Tonträger des Jahres und belegt nach den Kastelruther Spatzen und Hansi Hinterseer den dritten Platz der Media Control Verkaufscharts in Deutschland. Noch im gleichen Jahr erreicht das Album „Klinge mein Lied“ Gold-Status in Österreich und macht Monika Martin in ihrer Heimat zur erfolgreichsten volkstümlichen Solistin seit 15 Jahren (seit Lolita)!
2001
Als „Stiller Star“, wie sie mittlerweile aufgrund ihres bescheidenen Auftretens genannt wird, ist Monika ein gern und viel gesehener Gast in namhaften TV-Sendungen. Ihre außergewöhnliche Stimme trägt zu massivem Airplay bei, was sich in zahlreichen Platzierungen bundesweiter Rundfunk-Charts im In- und Ausland niederschlägt. Ihr Album „Napoli Adieu“ steigt gleich doppelt in die Charts ein: In Österreich hält sie sich wochenlang in den Top20, in Deutschland steigt sie sogar bis in die Top10 der Media Control Schlager-Charts. In der Wertung der Verkaufscharts befindet sich Monika Martin weiters hinter Hansi Hinterseer und den Kastelruther Spatzen auf Platz 3.
2002
Das Album „Mein Gefühl“ knüpft nahtlos an das stetige Wachstum an. Auf Anhieb erreicht die Singleauskopplung „Hast du heute schon gelächelt“ Platz 1 in den Airplaycharts Deutschlands. „Mein Gefühl“ steigt in die Top 10 (Platz 6) der österreichischen Album-Verkaufscharts sowie in die Deutschen Album-Charts ein und belegt Platz 7 der Deutschen Schlager-Verkaufscharts. Parallel zum Soloalbum veröffentlicht Monika ein weiteres Longplay-Album mit Francine Jordi und Mara Kayser, welches unter dem Namen „Drei Stimmen d`Amour“ veröffentlicht wird. Als Sammlung von deren beliebtesten Titeln steigt der Tonträger in die Österreichischen Album-Charts ein und belegt Platz 1 der Deutschen Airplay-Charts. Am Jahresende erscheint das Album „Stilles Gold“ als „Best-of“ ihrer größten Erfolge, mit welchem Monika für 14 Wochen in den Österreichischen Album-Verkaufscharts vertreten ist. In Deutschland etabliert sich vor allem das aus dem Album ausgekoppelte Duett mit Karel Gott „Lass die Träume nie verloren geh`n“, das Platz 1 der deutschen Airplay-Charts für drei Wochen belegt. Auch in Ländern wie Belgien hält sich der Titel für fünf Wochen auf Platz 1 in der Hitparade. Die Jahresbilanz zeigt auch in diesem Jahr, dass Monika Martin nach Hansi Hinterseer und den Kastelruther Spatzen als meist verkaufende Sängerin hervorgeht.
2003
Monika hält weiter Platz 3 der Media Control Verkaufscharts. Darüber hinaus platziert sie sich auch erstmals in der Gesamtwertung für den Bereich Schlager auf Platz 3 hinter Andrea Berg und Michelle. Aufgrund des entstandenen Interesses des internationalen Plattenmarktes wird 2003 von Monika Martin – und damit erstmals überhaupt von einer volkstümlichen Sängerin – ein englisches Album in sieben Ländern Südafrikas veröffentlicht (12 der bekanntesten Titel). Darüber hinaus erscheint das Album „Himmel aus Glas“, mit dem sich die Sängerin für 14 Wochen in den österreichischen Verkaufscharts halten kann.
2004
Das Longplay-Album „La luna blu“ wird mit Gold in Österreich ausgezeichnet. Neben der Neu-Veröffentlichung von gleich zwei in diesem Jahr erscheinenden Solo-Alben „Eine Liebe reicht für zwei“ / „Ave Maria – Lieder zur stillen Zeit“ (Weihnachtsalbum) kommt eine erste DVD auf den Markt, mit deren Abverkäufen Monika Martin den Neueinstieg an die Spitze der Deutschen DVD-Charts (Platz 5 der internationalen Wertung) sowie der in Österreich (Platz 4) schafft.
2005
Ab dem Album „Schmetterling d`Amour“ ist auch eine etwas andere Monika Martin zu hören. Es gelingt ihr, auch in schnelleren Titeln, wie „Komm setz mein Herz in Flammen“ ihr typisches musikalisches Charisma einzubringen. Das was einen Monika Martin-Song ausmacht, ist demnach in jeder musikalischen Verpackung möglich. Die neue Vielfalt entstammt einer Synthese aus altbewährtem Team und experimentierfreudigen neuen Einflüssen, unter anderem der Zusammenarbeit mit Andreas Bärtels, einem hochkarätigen Komponisten und Texter aus Berlin.
2006
Eine der ersten Auswirkungen dieser Weiterentwicklung ist die Nominierung zum ECHO 2006, ein Preis, bei dem die Verkaufszahlen dem Interpreten eine Nominierung verschaffen. Als einzige Frau unter den ECHO-Nominierten in der Kategorie „Volkstümlich“ ist Monika Martin noch immer die erfolgreichste Solistin der volkstümlichen Musik. Im Juli erscheint ihr neues Album „Heute fühl` ich mich wie zwanzig“ bei KOCH Universal Music. Monika Martin belegt beim Grand Prix der Volksmusik nach einer Auszählungspanne am Ende den vierten Platz, und muß den ihr bereits übergebenen Preis für den 2. Platz vor laufender Kamera wieder retour geben – durch die Art wie sie dies tut, wird sie von den Medien zur „Siegerin der Herzen“ gekürt. Erstmals bekommt Monika Martin als erfolgreichste „Solistin volkstümliche Musik“ die begehrte „Goldene Stimmgabel“ durch Dieter Thomas Heck aufgrund der Verkäufe ihres Albums „Schmetterling d`Amour“ überreicht.
2007
Zum zehnjährigen Jubiläum der „Krone der Volksmusik“, erhält Monika Martin als erfolgreichste Solistin volkstümlicher Musik (meistverkaufte CD) diese wichtige Auszeichnung von ihren ehemaligen Schülerinnen und Schülern im Rahmen der gleichnamigen Eurovisions-TV-Show von Gunther Emmerlich überreicht. Damit kann sie schon zu Beginn des Jahres ihre Erfolge aus den vorangegangenen Jahren fortsetzen. Das Soloalbum „Aloha blue“ steigt auf Platz 47 der deutschen Album Verkaufscharts ein. In ihrer Heimat Österreich schafft Monika Martin sogar den Sprung in die Top 10 der österreichischen Album-Verkaufscharts (Platz 10).
2008
Die ECHO-Nominierung im Januar läutet ein „goldenes“ Jahr für Monika Martin ein. Im April wird von der Plattenfirma Koch Universal bekannt gegeben, dass das Album „Aloha Blue“ in Österreich Goldstatus erreicht hat. Im September wird Monika Martin beim „Herbstfest der Volksmusik“ als Überraschung von ihrer Mutter eine Spezial-Auszeichnung für über eine Million verkaufter Solo-Tonträger überreicht. Im November wird sie als beliebteste Solistin von ihren Fans auf den dritten Platz der Stadlpost Starwahl gewählt. Gleich darauf gewinnt Monika Martin mit der „Goldenen Tulpe“ die wichtigste Publikumsauszeichnung der Beneluxländer. Diese Auszeichnung, und schließlich Gold in Österreich für das Album „Heute fühl‚Äô ich mich wie zwanzig“ weisen den neuen Weg, den Monika Martin nun seit 2005 eingeschlagen hat, als den richtigen aus, denn der Erfolg spricht für sich. Neben dem Soloalbum „Und ewig ruft die Liebe“ erscheint im Herbst dieses Jahres auch das erste Solo-Kirchenalbum von Monika Martin „Erhebet die Herzen“ mit traditionellen und neuen Kirchenliedern.
2009
Zum Auftakt des Jahres 2009 startet Monika Martin ihre erste Kirchentournee „Erhebet die Herzen“ zum gleichnamigen Album. Diese Tournee ganz besonderer Art wird im August fortgesetzt (36 Kirchenkonzerte). Das Solo-Album des Jahres 2009 mit dem Titel „Du hast mich geküsst“, wird am 18. September 2009 veröffentlicht und zugleich finden in diesem Monat auch die Dreharbeiten zur zweiten DVD in Kroatien statt.
2010
Am 05. März 2010 erscheint das zweite Best-Of Album von Monika Martin mit dem Titel „Das Beste von Monika Martin – ganz persönlich“ als Doppel-CD. Zwei neue Lieder – „Der verlorene Sohn“ (eine Hommage an Semino Rossi) als auch die Arie „Dein Geheimnis“ („Nessun Dorma“) bereichern dieses Best-Of-Album. Gleichzeitig kommt ihre zweite DVD auf den Markt („Das Beste von Monika Martin – ganz persönlich“). Am 15. Oktober 2010 erscheint das neue Solo-Album „Wir dürfen träumen davon“ – der Traum ist Wirklichkeit mit 14 neuen Titeln, u. a. einem Duett mit der holländischen Sängerin Elisa De Man.
2011
Aufgrund der Vielzahl eigener Veröffentlichungen beschließt Monika Martin, mit ihrem Team 2011 in Klausur zu gehen um intensivst und mit viel Zeit das Album „Ein Leben lang vielleicht“, das ruhigste ihrer Karriere, zu schaffen, welches im Januar 2012 erschienen ist.
2013
Dieses Jahr war ein Jahr der Neuorientierung. 18 Jahre lang war nun Monika Martin mit ihrer Plattenfirma (vormals Koch Records) Universal auf Erfolgskurs. Mit ihrem Team, dass sie sich in all den Jahren zusammengesucht hat, war es ein erfülltes Arbeiten. Dennoch war die Zeit gekommen, um frischen Schwung in die Mühlen zu bringen. Monika Martin trennte sich im Guten von Universal und wechselte zu der jungen, aufstrebenden Plattenfirma Telamo. Da sich mittlerweile viele aus dem „alten Team“ selbständig gemacht hatten, war es möglich, mit einem Großteil an vertrauten Kollegen weiterzuarbeiten.
2014
In diesem Jahr erschien von der alten Plattenfirma Universal das Doppelalbum „Herzregen“. Monika Martin war stattdessen drauf und dran, ihr Debütalbum „ Mit Dir“ bei der neuen Plattenfirma Telamo zu schaffen. Die Freude der Künstlerin war um so größer, da es sich hier um ihr erstes Album handelte, auf dem sie auch als Produzentin zeichnete.
2015
Im März 2015 erschien das Album „Mit Dir“ sowie die DVD „Mit Dir am Meer“ bei Telamo. Das Album erreichte am Tag der Veröffentlichung Goldstatus in Österreich. Die DVD zum Album wurde auf Mallorca gedreht. In Deutschland erreichte das Album Platz 13 der internationalen Verkaufs-Charts, in Österreich Platz 6.
Mit diesem Album beschritt Monika Martin einen neuen musikalischen Weg. Stille Lieder wird sie ihr ganzes Leben lang singen, aber nun gibt es auch die flotte tanzbare Seite in ihrer Musik.
In Belgien wurde ihr im September die Auszeichnung der Goldenen Antenne des BRF2 verliehen.
2016
Dieses Jahr bescherte Monika Martin gleich einige Male Platz 1 in den österreichischen Airplay Charts mit dem Titel „Die neue Wirklichkeit“. Es war auch für Monika Martin eine neue Wirklichkeit angebrochen denn, wie sie selbst sagte, musste sie 54 Jahre alt werden, um ihren ersten Discotheken-Auftritt zu absolvieren 🙂
Am 20. September 2016 erfuhr Monika Martin eine Ehrung im Grazer Rathaus für ihre besonderen Verdienste um die Stadt Graz. Es wurde ihr von Bürgermeister Siegfried Nagl das Ehrenzeichen der Stadt Graz in Gold verliehen. Gleichzeitig erhielt sie von ihrer Plattenfirma Telamo eine Goldene Schallplatte für das Album „Mit Dir“ für Österreich überreicht.
Am 30. September 2016 erschien das 21. Album mit dem Titel „Sehnsucht nach Liebe“ von Monika. Parallel dazu wurde in ihrer Heimatstadt Graz eine DVD mit dem Titel „Mein Graz“ gedreht und zeitgleich veröffentlicht. Mit diesen Tonträgern erreichte Monika zum ersten mal die Top Ten (Platz 8) der deutschen Verkaufs-Charts, sowie Platz 2 der österreichischen Verkaufs-Charts.
Am 14. Oktober 2016 startete Monika Martim ein Pionierprojekt: Sie gab ihren ersten live-Auftritt im Internet.
2016 war auch das Jahr, in dem sie für den Smago!-Award nominiert wurde.
2017
Am 8. Januar 2017 gewann Monika Martin als einzige Österreicherin den Smago!-Award in Berlin. Dies Auszeichnung bekam sie für ihre gelungene musikalische Metamorphose.
In diesem Jahr geht Monika Martin zum ersten Mal auf große Solo-Tour mit Band, die sie nach Deutschland und erstmals auch nach Österreich führt.
Am 14. Oktober 2017 wird es wieder einen Live-Auftritt im Internet geben.

Moderation: Wake up Team
Stay tuned!
http://www.wakeuporange.com

Wake up – mit Eva Meindl

Wake up – mit Eva Meindl

In dieser Ausgabe der Sendung Wake up ist Eva Meindl zu Gast.

Zu Eva Meindl:
Geboren 1977 in Wien als Tochter eines Malers übte Eva Meindl von klein auf den spielerischen Umgang mit der Malerei, die so wie die Luft zum Atmen zu ihren Grundbedürfnissen zählt. Nach einem Studium der darstellenden Kunst arbeitet sie
seit 2001 als freischaffende Malerin in Wien. Eva Meindl geht in ihrer künstlerischen Arbeit, in der sie sich leidenschaftlich dem abstrakten Impressionismus verschrieben hat, weit über die Grenzen des Wortes, über die gesprochenen und geschriebenen Definitionsmöglichkeiten hinaus und eröffnet dem Betrachter einen Einblick in fesselnde, berührende Gefühlswelten.
Eva Meindl kann auf zahlreiche Ausstellungen und zwei Ankäufe der Republik Österreich verweisen.
AUSSTELLUNGEN
2001 Juwelier Aschenbrenner, Wien
Aera, Wien
St.Art Galerie, Wien
2002 Dessert Works, Boston – USA
St.Art Galerie, Wien
2003 Landesgericht Wien
Galerie Wohlleb, Wien
St.Art Galerie, Wien
Sommerspiele Wolfsthal, Wolfsthal
2004 Chill Out Lounge, Wien
Schloß Thürnthal, Fels am Wagram
Landgraf, Linz
cantina e l’arte, Wien

2005 [galerie]studio38, Wien
ZahnArt, Wien
Ölmühle, Bruck an der Leitha
St.Art Galerie, Wien
2006 Casa Frela, New York – USA
RIVERSIDE, Wien
2007 Chill Out Lounge, Wien
Galerie Village, Wien Zara-Charity
brigittenau meets ottakring, Wien
SOHO in Ottakring, Wien
2010 Töchter der Kunst, Belas, Wien
2011 Galerie Merikon, Wien
2007 – 2013 ÖBB MCC Wien Dauerausstellung
Nähere Infos unter:
http://www.atelierbajadere.at/kuenstler/eva-meindl/

Moderation: Wake up Team
Stay tuned!
http://www.wakeuporange.com

Wake up – mit Flamenco

Wake up – mit Flamenco
In dieser Ausgabe der Sendung widmen wir uns dem Thema Flamenco.
Flamenco:
Flamenco ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Liedern und Tänzen aus Andalusien. Er gilt als traditionelle spanische Musik, geht jedoch auf Einflüsse unterschiedlicher Kulturen zurück. Die musikalische Praxis besteht aus Gesang (cante), Instrumentalspiel (toque), insbesondere dem Spiel der Gitarre (guitarra flamenca) und Tanz (baile). Charakteristisch für die Musik des Flamenco, der etwa 60 bis 70 verschiedene Formen aufweist, sind seine metrischen Grundmuster (compás) sowie die häufige Verwendung modaler Wendungen in Melodik und Harmonik. Seit 2010 gehört der Flamenco zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit.
In der spanischen Sprache bezeichnet flamenco neben dem musikalischen Genre auch einen Flamingo, einen Andalusier mit Roma-Wurzeln, die flämische Sprache sowie einen Flamen.[3]
Erst seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gibt es schriftliche Belege für die Verwendung des Wortes flamenco als Bezeichnung für ein musikalisches Genre und seine Interpreten. Zur Herkunft dieser Bedeutung gibt es zahlreiche Hypothesen, von denen jedoch keine bestätigt werden konnte:[4]
Der Begriff Flamenco rühre von dem seinen Interpreten eigenen Manierismus und dessen Ähnlichkeit mit den Bewegungen des Flamingos her.
Es handele sich um eine phonetisch korrupte Form des hispano-arabischen Ausdrucks fellah mengu, das „landloser Bauer“ bedeutet und auf maurischen Ursprung zurückzuführen ist. Diese Theorie stammt von Blas Infante, einem der Begründer des andalusischen Nationalismus. Sie ist aus sprachwissenschaftlicher Sicht abzulehnen.
Immigranten aus dem mittleren Norden Europas wurden in Spanien flamencos (Flamen) genannt, so auch die ersten Roma und infolgedessen die Musik, die sie aufführten.
Der Ursprung des Wortes liege in den Tänzen, die zu den Krönungsfeierlichkeiten des Königs Karl I. von Spanien getanzt wurden. Da dieser König aus Flandern kam, begleitete man sie mit dem Schrei ¡Báilale al flamenco! (ungefähr: „Tanzt zu Ehren des Flamen!“).
In den andalusischen Bergen hatte sich auch eine Roma- Sippe angesiedelt, die königliche Schutzbriefe vom flandrischen König hatte, um in Ruhe ziehen und handeln zu können. Diese Roma wurden „die Flamen“, also „Flamencos“ genannt. Es ist wahrscheinlich, dass sich diese Bezeichnung auf alle privilegierten Roma ausgeweitet hat, und deren Art zu musizieren und zu tanzen ebenfalls „Flamenco“ genannt wurde.
Die Entstehung des Flamencos ist mit der historischen, sozialen und kulturellen Entwicklung der südspanischen Region Andalusien eng verbunden. Die traditionelle Musikkultur Andalusiens und damit auch der Flamenco wurden überwiegend schriftlos, also mündlich tradiert. Der Mangel an Belegen für eine Existenz des Flamencos vor dem 19. Jahrhundert führte dazu, dass zahlreiche Theorien entstanden, die seine Ursprünge in weiter zurückliegenden Einflüssen verschiedener Kulturen suchen. Die meisten dieser Theorien sind jedoch nicht belegbar.

SHORT:
Der Flamenco-Sänger Arcangel ist zweifelsohne einer der größten „Cantaores“ der heutigen Generation. Bei seinem Auftritt in Wien erleben wir ihn zusammen mit der Tänzerin Patricia Guerrero, dem Gitarristen Dani de Moron, sowie Agustin Diassera, Perkussion.

LONG:

Arcangel, Gesang
Dani de Morón, Gitarre
Patricia Guerrero, Tanz
Agustín Diassera, Perkussion

Der Flamenco-Sänger Francisco José Arcángel Ramos, bekannt kurz als Arcangel, ist zweifelsohne einer der größten „Cantaores“ der heutigen Generation. Er zeichnet sich durch Kreativität aus, aber ebenso durch profunde Kenntnisse der Wurzeln des Flamenco, und er ist stets auf der Suche nach neuen Wegen um seine persönliche Vision dieser Kunst auszudrücken.

Bekannt wurde Arcangel Ende der 90er-Jahre, als er unter anderen mit der Compañía Mario Maya, den Tänzern Javier Barón und Eva Yerbabuena sowie dem Gitarristen Vicente Amigo arbeitete. Bereits bei der „Bienal de Flamenco“ in Sevilla 2002 wurde Arcangel mit dem „Giraldillo“ als bester Sänger (Giraldillo al mejor intérprete de cante) ausgezeichnet, 2012 erhielt er den „Giraldillo a la Mejor Música”(Giraldillo für die beste Musik), um nur zwei seiner zahlreichen Preise aufzuführen.

2015 erschien sein vielbeachtetes CD-Album „Tablao“, aufgenommen in emblematischen Flamenco-Lokalen (Tablaos) in Madrid, Barcelona und Sevilla, mit dem Arcangel „zurück zu den Ursprüngen“ des Flamenco und der Publikumsnähe in solchen Lokalen geht.

Die Besetzung die Arcangel nach Wien bringt entspricht weitgehend jener seiner neuen CD, mit dem Gitarristen Dani de Moron, der Tänzerin Patricia Guerrero, sowie Agustín Diassera, Perkussion..

Entdeckt wurde Dani de Moron als Begleitgitarrist Begleitgitarrist in der Tanz-Akademie von Matilde Coral, wenig später begleitete er bereits die Tanzensembles von Antonio Canales, Manuela Carrasco, Javier Barón, Joaquín Grilo und Rosario Toledo. Anschließend wandte er sich der Begleitung des Gesangs zu und arbeitete unter anderem mit La Macanita, Montse Cortés, Concha Buika, José Mercé und nun Arcángel. Den „Ritterschlag“ erhielt Dani aber wohl vom Meister Paco de Lucia, als dieser ihn als zweiten Gitarristen für seine Tournee nach der CD „Cositas Buenas“ engagierte.

Dazu kommt noch die Tänzerin Patricia Guerrero, die trotz ihrer Jugend bereits zu den etablierten Stars des Flamenco zählt. Bereits im Alter von 3 Jahren erhielt sie ersten Tanzunterricht von Ihrer Mutter, selbst eine Tänzerin, und schon als 10jährige trat sie beim „Festival Flamenco del Albayzín“ in ihrer Heimatstadt Granada auf. Ihre Karriere begann aber so richtig, als sie 2007 als 17jährige den Preis El Desplante beim „Festival del Cante de las Minas“ gewann.

Es folgten Auftritte uns Auszeichnungen bei zahlreichen Flamenco-Festivals in Spanien und ganz Europa. Carlos Saura engagierte sie für die Produktion „Flamenco Hoy“, mit der sie auch in New York auftrat, und in Saura’s Film „Flamenco, Flamenco“ ist sie als Solistin zusammen mit dem Sänger Arcangel, mit dem sie immer wieder zusammengearbeitet hat, zu sehen.

Den Abschluß des Festivals bildet der Auftritt einer wahren Legende:
Paco Cepero, einer der bedeutendsten Gitarristen in der gesamten
Geschichte des Flamenco, ist nach vielen Jahren endlich wieder mit
seiner Gruppe in Wien zu hören.

SHORT VERSION:

In einer Liste der größten und bedeutendsten Gitarristen in der Geschichte des Flamenco muß der Name Paco Cepero zwangsläufig sehr weit oben stehen. Schon seit Jahzehnten ist er Synonym für Flamenco-Gitarre der reinen Schule. Im Lauf seiner langen Karriere wurde er mit unzähligen Preisen und Auszeichnungen überhäuft, und er hat mit praktisch allen Künstlern die im Flamenco Rang und Namen haben zusammengearbeitet. Wir freuen uns darauf diese Legende des Flamenco nach langer Zeit wieder in Wien zu präsentieren.

LONG VERSION:

Paco Cepero, Erste Gitarre
Paco León, Zweite Gitarre
Paco Lara, Zweite Gitarre
Sophia Quarenghi, Violine
Carlos Merino, Perkussion
Invited Artist: María Luisa Rizo, Tanz

In einer Liste der größten und bedeutendsten Gitarristen in der Geschichte des Flamenco muß der Name Paco Cepero zwangsläufig sehr weit oben stehen. Schon seit Jahzehnten ist er Synonym für Flamenco-Gitarre der reinen Schule, er steht für Virtuosität, Kreativität, und Perfektion. Im Lauf seiner langen Karriere wurde er mit unzähligen Preisen und Auszeichnungen überhäuft, und er hat mit praktisch allen Künstlern die im Flamenco Rang und Namen haben zusammengearbeitet. Auch mit mittlerweile 75 Jahren befindet sich der Altmeister immer noch auf dem Höhepunkt seines Könnens.

Nach Wien bringt Paco Cepero seine Gruppe aus Jerez de la Frontera, mit Paco León und Paco Lara, Gitarren, Sophia Quarenghi, Violine und Carlos Merino, Perkussion. Darüber hinaus dürfen wir uns auf einen Gastauftritt der in Österreich lebenden Flamenco-Tänzerin Maria Luisa Rizo aus Sevilla freuen.

Der gefeierte Virtuose Cepero selbst sagt über sein Spiel: „Man benötigt eine ausreichende Technik um das ausdrücken zu können was man fühlt … aber sich ausschließlich auf die Technik zu konzentrieren ist ein Symptom von Unfähigkeit … die wahre Kunst beginnt wenn du auf die ganze Technik vergißt und dich auf das konzentrierst was du in dir fühlst …“

Entdeckt wurde Cepero schon als Jugendlicher von der Sängerin “La Paquera de Jerez”, die er von den frühen 1960er-Jahren an begleitete. Anschließend engagierte ihn der große Manolo Caracol für seine Gruppe und seinen Tablao in Madrid.

Es folgten zahlreiche Auftritte und Tourneen, die Cepero rund um den Erdball führten, zusammen mit Größen wie Manolo Caracol, La Paquera, La Perla de Cadiz, Camarón de la Isla (der übrigens von Cepero entdeckt wurde), Terremoto, El Lebrijano und vielen mehr.

Nicht nur als Gitarrist genießt Paco Cepero Weltruf, sondern auch als Komponist. Was allerdings viele nicht wissen ist, daß er neben seinen bekannten Flamenco-Stücken auch Musik völlig anderer Genres komponiert hat. Etliche Hits von Julio Iglesias, Isabel Pantoja, Lola Flores oder Chiquetete stammen von Cepero’s Feder. 2012 kam seine Komposition „Suite Gades“ für Flamenco-Gitarre und Symphonie-Orchester zur Uraufführung.

Immer wenn Cepero zur Gitarre greift, dann ist Flamenco „de pura cepa“ – „von reinen Wurzeln“, also ursprünglich und waschecht – angesagt.

Seine letzten Auftritte in Wien liegen nun schon fast fünf Jahrzehnte zurück – in den Jahren 1968 bis 1971 trat er insgesamt fünf Mal im Konzerthaus mit dem „Festival Flamenco Gitano“ auf.

Wir freuen uns deshalb darauf diese Legende des Flamenco nach so langer Zeit wieder in Wien zu präsentieren.

SHORT VERSION:

Am Eröffnungstag des Flamenco Fest Wien erwartet uns ein wahres Feuerwerk der Tanzkunst mit gleich drei Mitgliedern der Dynastie Galvan: Flamenco-Legende José Galván, seine Tochter, die gefeierte Tänzerin Pastora Galván, und ihr Bruder José Antonio, der jüngste Sproß der Galván-Familie, begleitet von Miguel Ortega und David Sánchez “El Galli”, Gesang, sowie Pedro Sánchez, Gitarre

LONG VERSION:

José Galván, Tanz
Pastora Galván, Tanz
Jose Antonio Galván, Tanz
Miguel Ortega, Gesang
David Sánchez “El Galli”, Gesang
Pedro Sánchez, Gitarre

Am Eröffnungstag des Flamenco Fest Wien erwartet uns ein wahres Feuerwerk der Tanzkunst mit gleich drei Mitgliedern der Familie Galvan, einer der bedeutendsten Dynastien des Flamenco-Tanzes.

Begründer dieser Dynastie ist José Galvan, der seinerzeit als 12-Jähriger einen Nachwuchs-Tanzwettbewerb von „Radio Sevilla“ gewann und sich bald darauf in bekannten Ensembles wie den „Compañías“ von Juanita Reina und Manolo Escobar einen hervorragenden Ruf erwarb. Schon in den 1970er-Jahren tanzte er mit vielen legendären Künstlern dieses Epoche, darunter Farruco, Matilde Coral, Rafael “El Negro”, Manuela Carrasco, Concha Vargas, Revuelo, etc.

Ende der 70er-Jahre gründete er auch seine eigene Tanzakademie in Sevilla, die weltweit einen hervorragenden Ruf genießt und aus der viele Flamenco-Größen hervorgegangen sind. Mit seinen eigenen Ensembles unternahm er immer wieder Tourneen, mit denen er große Erfolge unter anderem auch in den USA und Japan feierte.

Seit über 50 Jahren steht José Galván nun schon auf der Bühne, aber er ist immer noch kein bißchen müde und tanzt mit Feuer und Virtuosität wie eh und jeh. Sein jüngster Auftritt bei der „Bienal de Flamenco“ von Sevilla 2016 wurde von der Presse als „apoteósico“, grandios, bezeichnet und die gesamte Darbietung „Bailando toda una vida“ erhielt den Preis „Giraldillo der Stadt Sevilla“.

José’s Tochter Pastora Galvan gilt als ein Fixstern unter den bedeutenden „Bailaoras“ des heutigen Flamenco. In ihrem sehr persönlichen Stil vereinen sich die traditionelle Schule ihres Vaters, ihre Ausbildung in klassischem spanischen Tanz sowie ihre Kenntnisse des geradezu archaischen Stils der Gitanos von Triana mit modernen und oftmals avantgardistischen Elementen, die sie in ihren gemeinsam mit ihrem Bruder, dem Avantgarde-Tänzer Israel Galván, erarbeiteten Choreographien entwickelt hat.

Die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Künstlerin tritt seit 1998 regelmäßig mit ihren eigenen Produktionen bei der „Bienal de Flamenco“ von Sevilla und weiteren wichtigen Veranstaltungen in Spanien auf, feierte aber auch große Erfolge bei zahlreichen internationalen Flamenco-Festivals unter anderem in Frankreich, Japan, den USA, Lateinamerika, und dem Mittleren Osten.

Eigentlich ist es erstaunlich daß diese bedeutende Künstlerin bisher noch nie in Wien aufgetreten ist und es ist uns eine Freude diese Lücke endlich zu schließen.

Der jüngste Sproß der Galván-Familie ist José Antonio Galván, der – in Spanien schon angesehen – gerade erst dabei ist sich einen internationalen Ruf zu erwerben.

Sein etablierter Bruder Israel sagt jedenfalls über ihn:“Ich wette soviel du willst: wenn ich für ihn eine Choreographie ausarbeite werden die Kritiker sagen daß er besser tanzt als ich“. Wir sind jedenfalls gespannt!

Begleitet werden die Tänzer von weiteren Musikern der Spitzenklasse: Miguel Ortega und David Sanchez „El Galli“, Gesang, sowie Pedro Sánchez, Gitarre.

Moderation: Wake up Team
Stay tuned!
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