Wake up – mit der „Gesangskapelle Hermann

Wake up – mit der „Gesangskapelle Hermann

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In dieser Ausgabe der Sendung Wake up ist die Gesangskapelle Hermann zu Gast.

Zur Gesangskapelle Hermann:

GESANGSKAPELLE HERMANN (www.gesangskapellehermann.at)

Seit nunmehr zwei Jahren treffen sich acht Musiker in der Wiener Hermanngasse, um

miteinander der beinah in Vergessenheit geratenen Kunst des mehrstimmigen

Männergesangs zu frönen. Die Pflege von romantischem Liedgut wird dabei fast so ernst

genommen, wie die Aufarbeitung des urösterreichischen mit all seinen Licht- und

Schattenseiten. Gesungen, gesudert und geschimpft wird in Mundart – klar, wobei Puristen

hinsichtlich der mühlviertlerisch-/ innviertlerisch-/ wienerischen Mischkulanz die Nase

rümpfen würden.

Das erste Album „Ohne Panier“ (2014) und der in Kollaboration mit Hans Kumpfmüller

entstandene zweite Tonträger „mei goaddnzweag & i“ (2015) spiegeln den Gesang der

wohl schönsten Volksmusik-Boygroup wider. In gewohnt Hermannscher Manier werden

die Lieder wie Da Dod, Da Kaisa, D´Nudlsuppn, S´Wiatshaus, komponiert und getextet

vom Gesangskapellmeister Höchtel, die Herzen des Publikums vor Glück zerspringen

lassen.

Moderation: Wake up Team

Stay tuned!

http://www.wakeuporange.com

Schießerei in München am 22. Juli 2016

Schießerei in München am 22. Juli 2016

Olympia-Einkaufszentrum
(C) wikipedia user gamsbart

Bei einer Schießerei in München wurden am 22. Juli 2016 am und im Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) im Stadtbezirk Moosach neun Menschen getötet und mindestens 15 verletzt, davon 3 schwer. In Tatortnähe fand die Polizei einen weiteren toten Mann, den sie für den einzigen Täter des Anschlags hält. Es soll sich um einen 18-jährigen Deutsch-Iraner handeln, der in München wohnhaft und nicht polizeibekannt war.

Laut der Münchner Polizei kam es am späten Nachmittag gegen 17:52 Uhr zu Schüssen in und vor einem McDonald’s-Restaurant gegenüber dem Olympia-Einkaufszentrum und anschließend direkt im Einkaufszentrum. Zeugen meldeten drei verschiedene Personen mit Schusswaffen.

Die Landeshauptstadt München rief den „Sonderfall“ wegen einer „Amoklage“ aus. Über das Smartphone-Warnsystem Katwarn wurden die Bürger aufgefordert, ihre Wohnungen nicht zu verlassen sowie Plätze und Straßen zu meiden. Ärzte und Krankenpfleger wurden in die Münchner Krankenhäuser gerufen, und der Alarm „Massenanfall von Verletzten“ wurde ausgelöst. Einsatzkräfte mit Unterstützung von Spezialeinsatzkommandos (SEKs), der Bundespolizei und benachbarter Polizeipräsidien waren im Einsatz und sperrten mehrere Straßenabschnitte ab.Taxifahrer wurden aufgefordert, keine Fahrgäste mehr aufzunehmen. Der Nahverkehr wurde im Münchner Stadtgebiet auf Anweisung der Polizei vorübergehend eingestellt, sowie der Hauptbahnhof evakuiert und geschlossen.Am Stachus kam es zu einem Fehlalarm und einer Panik.

Gegen 20:30 Uhr meldete die Polizei, dass sie von drei Tätern und einem Terrorverdacht ausgehe, und sprach von einer „akuten Terrorlage“ in München.

Während des Einsatzes bat die Polizei darum, keine Bilder oder Filme der polizeilichen Maßnahmen online zu stellen, um den flüchtigen Tätern keine Informationen zukommen zu lassen. Stattdessen soll man Fotos und Videos über das Upload-Portal der Polizei hochladen.

Nach der Schießerei von München sicherte die Thüringer Polizei die Landesgrenze zu Bayern sowie die tschechische Polizei die Grenze zu Deutschland ab. Ferner sandten die hessische und baden-württembergische Polizei Spezialeinheiten, die Bundespolizei auch Unterstützungskräfte der GSG 9 nach München. Thüringen versetzte das SEK in Alarmbereitschaft, welches im Notfall die Sicherung von Nordbayern übernehmen soll. Auch das österreichische Spezial-Einsatzkommando Cobra war an dem Einsatz beteiligt.

Nachdem die Polizei bereits am Abend die Entdeckung eines Toten und möglichen Täters gemeldet hatte, konkretisierte sie diesen Verdacht gegen Mitternacht und gab bald darauf Entwarnung: Der Mann habe sich selbst das Leben genommen und sei wahrscheinlich Einzeltäter. Diese Behauptung wurde anschließend vom Polizeipräsidenten während einer Pressekonferenz relativiert. Eine Zivilstreife, die als erstes am Tatort ankam, habe den Täter beschossen und wieder aus den Augen verloren. Es sei nun zu klären, wie er genau zu Tode gekommen sei. Bei der Überprüfung der Leiche hatte die Polizei einen Roboter eingesetzt.Sämtliche an diesem Abend von der Bevölkerung eingegangenen Hinweise zu möglichen weiteren Tätern und zu Schießereien in der Stadt hätten sich als Falschmeldungen herausgestellt.

Um 1 Uhr waren alle öffentlichen Verkehrsmittel in München wieder freigegeben.

Quelle: http://www.wikipedia.org

Publikumsliebling Ossy Kolmann mit 88 Jahren verstorben

Publikumsliebling Ossy Kolmann mit 88 Jahren verstorben

Ossi Kolmann

(c) Österreichische Nationalbibliothek

Oswald „Ossy“ Kolmann (* 10. Jänner 1928 in Wien; † 18. Juli 2016 ebenda) war ein österreichischer Schauspieler, Kabarettist, Sänger und Komiker.

Publikumsliebling Ossy Kolmann ist tot. Der Schauspieler und Kabarettist verstarb am Montag nach langer Krankheit, wie seine Familie der APA mitteilte. Der Kammerschauspieler, der jahrzehntelang zu den meistbeschäftigten Kabarett- und Operettendarstellern Österreichs gehörte, wurde 88 Jahre alt.

Kolmann, ein gelernter Fernmeldetechniker, nahm von 1948 bis 1951 Schauspielunterricht an der Schauspielschule der Gewerkschaft. Sein Bühnendebüt feierte er im Kabarett Wiener Werkel, mit dem er auch verschiedene Gastspielreisen, auch nach Deutschland und in die Schweiz, unternahm. 1958 holte Karl Farkas Kolmann ins Kabarett Simpl. Dann spielte Kolmann am Operettenhaus Hamburg, am Theater an der Wien, am Wiener Volkstheater und am Raimundtheater. 1973 erhielt er ein Engagement an der Wiener Volksoper, wo er 20 Jahre lang Ensemblemitglied war. Sein Filmdebüt gab Ossy Kolmann in der Fernsehsendung Bilanz des Monats, gefolgt von weit über hundert weiteren Fernsehproduktionen. Populär wurde er vor allem als ständig betrunkener Hotelgast Kerzl in der ORF-Serie Hallo – Hotel Sacher … Portier! oder als Ober im Café Lotto (Alles ist möglich!). Im Radio gab er in der Sendung Autofahrer unterwegs den Herrn Montag. 1993 wechselte er ans Theater in der Josefstadt, dessen Ehrenmitglied er 1998 wurde.

Kolmann versprach über Jahrzehnte den Österreichern im ORF-Vorabendprogramm das große Glück im „Lottostudio“ mit dem legendären Spruch „Wie heißt’s im Lotto? Alles ist möglich!“. Auch mit dem erfolgreichen Quatschformat „Tohuwabohu“ spielte er sich in die Herzen seiner Zuschauer.
Sein persönliches Glück fand der Künstler aber nicht zuletzt auf der Bühne, war er doch ab 1958 Mitglied im „Simpl“-Ensemble von Karl Farkas, bevor er nach mehreren Zwischenstationen 1973 Mitglied des Volksopernensembles wurde, wo er sich im Operettenrepertoire ausleben konnte. 1993 folgte der Wechsel zum Ensemble des Theaters in der Josefstadt, dessen Ehrenmitglied Kolmann seit 1998 war. 2003 wurde Kolmann bei einem seiner letzten öffentlichen Auftritte der Titel des Kammerschauspielers verliehen.

Die Parkinson-Krankheit beendete seine Schauspieltätigkeit. Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte er 2003, als ihm der Titel „Kammerschauspieler“ verliehen wurde.

Quelle: APA/Wikipedia.org/Red.(bearbeitet)