Wake up – mit Michael Seida

Wake up – mit Michael Seida

In dieser Ausgabe der Sendung Wake up ist Michael Seida zu Gast.

Zu Michael Seida:

Photocredit: (C) Harri Mannsberger

Alles begann mit Frank Sinatra, Sammy Davis Jr. & Dean Martin. “The Big Entertainers” im Smoking hinterließen beim Simmeringer Arbeiterkind Michael Seida Ende der 80er Jahre einen unauslöschlichen Eindruck.
“Tanzen? Herrlich! Comedy? Wunderbar! Aber, Michael, du musst auch singen können, um ein Vollblut-Entertainer zu sein – look at Sammy!” Der Rat des US-Showbizexperten Tom Chrutchfield brachte den Tänzer dazu, seine Schritte mit der Stimme zu begleiten. Woody Thompson und später Cole Hunter unterrichteten ihn im Gesang.
Das Singen sollte Michael Seida fortan nicht mehr loslassen. Zur anfänglichen Vorliebe für den Swing gesellte sich mit der Zeit das Interesse an Stilrichtungen wie Folk, Country, Gospel und Rock. Inspiriert von Allzeitgrößen wie Elvis, Frank, Dean, Sammy, John Foggerty, Herbert Grönemeyer und allen voran Bruce Springsteen geht es dem Bassbariton in seinen Liedern stets darum, Geschichten zu erzählen.
Und bildhafte Geschichten aus seinem Leben gibt es genug – vor allem jene, die er und seine Freunde so gerne „auf unsa leiwaunde Sproch“ übersetzen.
Als Proberaum und Tanzstudio hielt Mutters Wohnzimmer her. Die “Lehrer” flimmerten per Video in die Gemeindebauwohnung. John Travolta, Die New York City Breakers, Michael Jackson und schlussendlich Fred Astaire, der bei Michael Seida die Liebe zum Steptanz entfachte. Die „Hoofer“, die schwarzen Rhythme-Tap-Größen wie Gregory Hines, Bunny Briggs, Bill “Bojangles” Robinson, Chuck Green, Honi Coles oder die Nicolas Brüder taten ein Übriges dazu. Mit der Fernbedienung in der Hand und einer dünnen Holzplatte unter den Beinen ließen sich die Allzeitgrößen mit der gehörigen Leidenschaft aufsaugen und reproduzieren.
Mutters Wohnung tauschte Seida bald mit der Showbühne. Dort würdigt er seither seine Idole mit bekannten Schrittfolgen, oft und gerne in parodistischer Weise. Ob raumgreifend im Astaire-Stil oder aus dem Stand beim schwarzen Rhythme-Tap, Seida ist in beiden Techniken gut zu Fuß. Trotz der starken Beeinflussung durch die “alten Meister” hat er dabei doch einen eigenen Stil gefunden – sodass das bühnenreife Resultat immer ein echter Seida ist.
Beim reinen Tapdance ist es freilich längst nicht geblieben. Mit ähnlicher Freude frönt das Bewegungstalent auch dem Breakdance, dem Hip-Hop und jeder Form des groovigen Tanzens.
Der Naturkomiker unterhält Freunde wie Publikum mit lockeren Sprüchen und biegsamen Gesichtsspiel. Dabei kommt Seida vor allem das ursprünglichste seiner Talente zur Hilfe: das Parodieren. Leute nachzumachen und dabei respektvoll zu bleiben hat der geborene Komödiant mit der Zeit zur Kunstform erhoben. Sein Mimenspiel konnte Seida auch als Filmschauspieler mehrmals unter Beweis stellen.
Die running Gags, die jederzeit und ohne einstudiert zu sein “ausseg’schoben” werden sind die ideale Brücke zwischen Tanz und Gesang. Die schwierigsten Bühnenmomente, jene “dazwischen”, meistert Seida mit vergnüglicher Spontanität. Sich selbst dabei nicht allzu ernst zu nehmen gilt für einen, der lieber die eigene Person als Fremde aufs Korn nimmt, als „Must“.
Und zu den “schnellsten Beinen der Stadt” und der kunst- und gefühlvollen Stimme eines Sängers gesellt sich somit der Schmäh. That’s Entertainment, Folks!
Michael Seida ist ein Entertainer der reinsten und originellsten Gattung, mit professionellen Eigenschaften, die man ­ in einer Person vereint, heutzutage kaum noch zu finden vermutet. Die Verbindung von Gesang, Tanz, Wortwitz und Moderation sorgt beim Publikum für die höchste Stufe der Unterhaltung.
Ihm bei seinen Auftritten zuzusehen erinnert unwillkürlich an die Zeiten der großen Smoking-Entertainer wie Frank Sinatra, Dean Martin, Sammy Davis Jr. oder Fred Astaire. Und wenn Michael Seida nach dem Vorbild seiner Jugendidole sein internationales Publikum zu begeistern versteht, so hat er doch dem Entertainment einen zeitgemäßen und ganz persönlichen Charme hinzugefügt. All dies zusammen macht ihn zu dem was er in seinen Konzert-Shows eindrucksvoll präsentiert: einem Weltklasse-Entertainer.
Sein Filmdebüt gab Seida in Susanne Zankes “Zigeunerleben”. Es folgte eine Rolle in Kitty Kinos “Das Geständnis”.
Weiters Galaauftritte in TV-Shows quer durch Europa. Neben seinen One-Man-Shows die ihn u. a. an Bord der Luxuskreuzer MS Arkona (Deutschland), MS Daphne (Italien), MS Berlin (Deutschland), MS Vistasfjord (USA), SS Norway (USA) rund um die Welt geführt haben ­hat Michael Seida in folgenden Bühnenproduktionen erfolgreich mitgewirkt:
• Tänzer für Afrika 1-4 (Wien)
• Musical: Oh my God (Wien)
• Best of Broadway (Sydney)
• The Great Pretenders (Sydney)
• Steptanz-Melodie (Wien)

Michael Seida (* 1964 in Wien) ist ein österreichischer Sänger, Tänzer und Entertainer. Seida wuchs in Wien-Simmering auf, besuchte das Konservatorium der Stadt Wien, bildete sich autodidaktisch im Steptanz aus und spezialisierte sich auf den Vortrag von Songs des „Rat Pack“ (Frank Sinatra, Dean Martin, Sammy Davis Junior). Er singt auch anderes amerikanisches Liedgut in deutscher oder dialektal Wienerischer Übersetzung. Mit dem zynischen Traditional Unsan Vodan gelang Seida 2010 ein Hit in der Austropopszene. Am 15. April 2014 wurde Seida von Bürgermeister Michael Häupl die Auszeichnung Goldener Rathausmann verliehen.

Nähere Infos unter:

http://www.michaelseida.com

Moderation: Wake up Team
Stay tuned!
http://www.wakeuporange.com

Nachzuhören unter:

https://cba.fro.at/343338

Wake up – mit Waves on fire

Wake up – mit Waves on Fire

In dieser Ausgabe der Sendung Wake up sind Waves on Fire zu Gast.


(c) http://www.wavesonfire.com

Zu Waves on Fire:

Waves On Fire ist eine Newcomer Band aus Wien.
Die Songs kennzeichnet ein kompakter Mix aus Ska, Hip Hop und Reggae.
Es werden aber auch Einflüsse aus Pop und Rock verarbeitet.
Die Musik und die Performance sorgen jedesmal aufs neue für gute Laune und ausgelassene Stimmung.
Ein weiteres Markenzeichen von Waves On Fire ist die Kombination deutscher Raps mit englischem Gesang.

Klaus Fischer (rap/voc)
Sara Rida (guitar/voc)
Julian Eggenhofer (guitar)
Michael Kahr (bass)
Bernhard Fleissner (trumpet)
Michael Feurstein (saxophone)
Timm Reinhardt (drums)

WAVES ON FIRE veröffentlichten die Single „My Moment“ und präsentierten diese live im Fluc, einen Tag darauf, inkl. Video.

Das Leben genießen, die Dinge nicht allzu ernst nehmen, den Moment spüren.
Ein Lebensmotto das Waves On Fire mit ihren Songs immer wieder hochleben lässt.
Die Wiener rund um Sängerin Sara Rida und Rapper Klaus Fischer liefern nicht
nur einen stimmigen Deutsch-Englischen Sprachmix sondern auch eine kompakte
Mischung aus Pop, Ska, HipHop, Reggae und Rock – ideal für ausgiebige Parties
abseits des Bad-News-Alltags.

Jeder braucht hin und wieder mal Zeit sich so richtig gehen zu lassen – frei von
allen Zwängen. Waves On Fire macht das auf der Bühne und das Publikum davor,
beim Feiern zu den heißen Ska-Grooves.

Selbst im Bandnamen klingt das ewige Auf und Ab des Lebens und die unbändige
Leidenschaft mit, die Waves On Fire sowohl im Studio, aber vor allem auch live
ausstrahlen. Mit zahlreichen Auftritten erspielte sich die Band eine solide Fanbase.

Besetzung:
Klaus Fischer (rap/voc) Sara Rida (voc/guitar) Julian Eggenhofer (guitar)
Michael Feurstein (saxophon) Timm Reinhardt (drums) Michael Kahr (bass)

Moderation: Wake up Team
Stay tuned!
http://www.wakeuporange.com

Nachzuhören unter:
https://cba.fro.at/342755

Wake up – mit Tom Bayer und Christian Kaindl (The Voice of Unity) sowie Tini Kainrath

Wake up – mit Tom Bayer und Christian Kaindl (The Voice of Unity) sowie Tini Kainrath

In dieser Ausgabe der Sendung Wake up sind Tom Bayer und Christian Kaindl (von der Band „The Voice of Unity“) sowie Tini Kainrath zu Gast.

Zu Tom Bayer:

(c) Robert Rieger

Tom „Rollaboy“ Bayer
.. ist Videojournalist und Dokumentarfilmer
.. ist aktiver Musiker und zieht (vier bis sechs) Saiten auf
.. häufig mit Tretroller und Rucksack unterwegs
Er bloggt Text- und Videobeiträge, Gedanken und kurze Geschichten von meiner Musik, seinen Projekten und Reisen, Konzertankündigungen und Reviews.

Nähere Info unter:
https://rollaboy.mobi/

Weiters zu Gast ist Christian Kaindl von der Band „The Voice of Unity“

Zu Christian Kaindl:

(c) Christian Kaindl

Christian Kaindl spielt gerne Akustik-Gitarre, er spricht/singt gepflegtes Hochdeutsch oder aber auch erdige Mundart, seine deutschsprachigen Eigenkompositionen werden mit der Band The Voice of Unity in unterschiedlichstem musikalischen Gewand zum Besten gegeben!

Nähere Infos unter:
http://www.thevoiceofunity.at/index.html

Zu Tini Kainrath:

(c) Franco Garzarolli / Tini Kainrath

Geboren am 6. Juni 1968 in Wien
Sie ist musikalisch so gut wie überall zu Hause, interpretiert Soul, Rock, Blues, Wiener Lied, Gospel, Jazz, Pop – und beherrscht sogar die urwienerische Kunst des Dudelns.
Tini Kainrath arbeitet(e) mit The Rounder Girls, Joe Zawinul, Gloria Gaynor, Willi Resetarits, Alegre Corrêa, dem Upper Austrian Jazz Orchestra, Karl Hodina, Wolfgang Ambros, Harry Stojka, Zipflo Weinrich, Karl Ratzer, Hubert von Goisern, Josef Hader, Alfred Dorfer, Roland Düringer, Erwin Steinhauer, Lukas Resetarits und vielen anderen zusammen.
Discographie (Auszug):
1989 A Special Night (The Hallucination Company)
1993 Keine Angst vor nix (The Hallucination Company)
1994 Short ’n Sweet (The Rounder Girls)
1996 The Rounder Girls Live (The Rounder Girls)
1998 Ain’t No Mountain High Enough (The Rounder Girls)
1999 Songs From The Film And Others (The Rounder Girls)
2000 All To You (The Rounder Girls)
2000 Mühlhofer and friends ’00
2001 La Dolce Vita (The Rounder Girls)
2002 Unwrapped (The Rounder Girls)
2005 The Juliet Letters (StringFizz & Tini Kainrath)
2005 Love The Skin You’re In (The Rounder Girls)
2008 Wein Weib und Gesang (The Upper Austrian Jazz Orchestra & Tini Kainrath)
2009 4 Musen und 7 Laster (The Upper Austrian Jazz Orchestra, Ali Gaggl & Tini Kainrath)
2009 I got rhythm, wos brauch i mea (Willi Resetarits, Tini Kainrath, StringFizz)
2010 Global Kryner versus The Rounder Girls
2010 Men (The Rounder Girls)
2011 Im Proda (Freihaus 4)
2012 Women (The Rounder Girls)
2012 Gospel Reflections (The Rounder Girls)
2014 Glücklich
Filmographie:
1993 Muttertag (Harald Sicheritz)
1997 Kaisermühlenblues (Harald Sicheritz)
1999 Untersuchung an Mädln (Peter Payer)
1999 Tatort, Absolute Diskretion (Peter Payer)
1999 Wanted (Harald Sicheritz)
1999 The Rounder Girls, Doku (Sabine Derflinger)
2001 Dolce Vita & Co (Claudia Jüptner)
2005 Silentium (Wolfgang Murnberger)
2010 Schnell ermittelt (Michi Riebl)
Theater:
1993 Wiener Lust (Klaus Pieber)
1994 Kleine Wiener Lust (Klaus Pieber)
1995 Neuevangelisierungs Tour 95 (Habsburg Recycling)
2001 Juliet Letters (Katharina Stemberger, Alexander Hauer)
2002 Juliet Letters (Katharina Stemberger, Alexander Hauer)
2007 The Vagina Monologues, Kosmas Theater (Emmy Abrahamson)
2007 Little Shop Of Horrors, (Gerhard Ernst)
2009 Oper Klosterneuburg, Die Regimentstochter (Pascale Chevroton)
2010 Sommerspiele Melk, Twist & Shout (Andy Halwaxx)
2011 Sommerspiele Melk, Stayin‘ Alive (Henry Mason)
2012 Sommerspiele Melk, Like A Virgin (Pascale Chevroton)
2013 Sommerspiele Melk, We Want It All (Anselm Lipgens)
2014 Sommerspiele Melk, Neverending Story (Doris Schnabl)
2015 Kulturszene Kottingbrunn, No Way To Treat A Lady (Christian Graf)
2015 Sommerspiele Melk, Live Is Life (Nicole Weber)
TV:
2000 Eurovisions Songcontest Schweden (The Rounder Girls)
2003 Starmania Jury (ORF)
2005 Nestroy-Verleihung Volkstheater (Michael Schottenberg)
2009 Dancing Stars (Manfred Zehender)

Moderation: Wake up Team
Stay tuned!
http://www.wakeuporange.com

Nachhören unter: https://cba.fro.at/342303