Wake up – Komödie Stockerau

Wake up – Komödie Stockerau

In dieser Ausgabe der Sendung Wake up sind Vertreter der „Komödie Stockerau“ zu Gast.

Zur Komödie Stockerau:

Bei der Komödie Stockerau handelt es sich um eine reine Laiengruppe, die einfach Spaß daran hat, ihr Publikum zu unterhalten. Die Stücke, die in den letzten Jahren gespielt wurden, sind ausschließlich Komödien gemäß unserem Motto: „Das Leben ist hart genug. Einige Stunden in einer gemütlichen Atmosphäre mit Lachen zu verbringen, das wollen wir unseren Zuschauern bieten!“ Wobei ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass auch die Spielertruppe sowohl bei den Proben als auch bei den Aufführungen immer viel Spaß hat. Und der Erfolgt gibt uns Recht, wir haben bei jedem Stück etwa 1000 Besucher. Die Mitglieder selbst sind gegen Unfall versichert und leisten jährlich einen Mitgliedsbeitrag in der Höhe von € 10,00.
Fakt ist allerdings auch, dass es sich um ein sehr zeitaufwändiges Hobby handelt, da die Proben meist zweieinhalb bis drei Monate vor der Premiere beginnen. Das hat unsere Spieler aber noch nicht davon abgehalten, mit Begeisterung dabei zu sein.
Der Verein hat derzeit etwa 40 Mitglieder im Alter von 20 bis 85 Jahren. Ein Teil davon ist auf der Bühne aktiv, ein Teil hinter der Bühne und es gibt auch einige unterstützende Mitglieder.

Stücke, die in den letzten Jahren gespielt wurden:

Frühjahr Herbst
2004 Der Frühpensionist Der Kurschatten
2005 Die türkischen Gurken Katzenzungen
2006 Liebe, Geld und Altpapier Kunst und Kaffee
2007 Ach, du dicker Hund Der Himmel auf Erden
2008 Immer wieder nachts um vier Baby wider Willen
2008 Sommerspecial auf Festspielbühne Stockerau Der Himmel auf Erden
2009 Laras Plan Die spanische Heiratsvermittlung
2010 Ich glaube, hier spukts Bauer sucht (k)eine Frau
2011 Ätsch, wir gründen eine Bank Tanz der Mäuse
2012 Liebe ist ein seltsames Spiel 14 Tage Luxus
2013 Auf die Plätze wählen los Zum rosaroten Elefanten
2014 Ladysitter Tatort Villa Bock
2015 Wer krank ist, muss kerngesund sein In geheimer Mission
2016 Eine Leiche für Margarete Männerkarussell
2017 Zimmer frei

Zur Geschichte des Vereines:

Durch mündliche Überlieferung des Herrn Heinrich Plankenbüchler ist bekannt, dass die Urzelle der „Dramatischen Sektion“ die sogenannte „Brettlbühne“ war, die schon vor 1893 in Stockerau bestand und deren Gründer und Obmann Herr August Seifert war.
Die Mitglieder dieser Bühne wechselten dann in zwangloser Form zum 1893 gegründeten „Arbeiter Sängerbund“ über, der dann anlässlich einer Statutenänderung im Jahre 1901 die „Dramatische Sektion“ gründete. Der Name „Dramatische Sektion“ entstand also im Jahre 1901 – vor weit mehr als 100 Jahren!

Erster Obmann und zugleich Regisseur dieser Theatergruppe war Herr August Seifert.

Gespielt wurde damals im ehemaligen „Caffee Salventer“ und im Kinosaal Giugovaz.

Später, um 1920, übersiedelte man in die Schießstätte und hatte mit diesen Räumlichkeiten einen richtigen Saal für Aufführungen zur Verfügung. Ab 1924 spielte man im Kinosaal Lutz. Herr Karl Lutz sen war ein überaus eifriger Förderer der „Dramatischen Sektion“. Spielte man zuvor hauptsächlich Stücke von Ludwig Anzengruber wie „Der Meineidbauer“ oder „Das vierte Gebot“, kamen mit der Unterstützung von Herrn Lutz auch Stücke von Henrik Ybsen und Friedrich Schiller zur Aufführung. Aber auch die Operette wie z.B.. „Der Fidele Bauer“ hielt ihren Einzug.
Zu Beginn des 2. Weltkrieges fanden noch vereinzelte Aufführungen unter dem geänderten Namen „Laienspielgruppe Stockerau“ statt. Nach 1942 kam die Vereinstätigkeit völlig zum Stillstand. Aber schon unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg ging wieder eine Schar von Enthusiasten daran, wenn auch unter den schwierigsten Bedingungen, die Spieltätigkeit aufzunehmen. Trotz oder gerade wegen der Zensuren der Besatzungsmacht wurde Theater gespielt und so konnte in der schweren Nachkriegszeit vielen Bewohnern Stockeraus und der Umgebung Aufmunterung und Ablenkung vermittelt werden.
Ab 1946 war die „Dramatische Sektion“ der SPÖ Stockerau angegliedert bzw. dem „Arbeiter – Sängerbund“.
Die Aufführung des Schauspiels „Jedermann“ von Hugo von Hoffmannsthal vor der barocken Stadtpfarrkirche in Stockerau im Jahre 1950 war wieder ein Gipfel in der Leistung dieser Theatergruppe! Regie führte damals Franz Havelka – späterer Sprecher des ORF.
Am 19.06.1952 wurde mit einem Bescheid der Sicherheitsdirektion Niederösterreich dem Verein „Dramatische Sektion Stockerau“ die Eigenständigkeit erteilt. Operetten, Lustspiele, Schwänke, Volksstücke usw. kamen wieder in das Programm. In den darauffolgenden Jahren drängten dann viele jüngere Vereinsmitglieder nach vorne und übernahmen Führung und Regie. So kam es, dass neben den herkömmlichen Stücken, auch Stücke moderner Autoren, wie z. B: „In einer kleinen Pension“, „Die liebe Familie“, oder „Das kleine Teehaus“ zur Aufführung gelangten.
Neben den eigenen Aufführungen wirkten die Mitglieder der „Dramatischen Sektion“ durch viele Jahre sehr ambitioniert bei den „Stockerauer Freilichtspielen“ mit.

In den 1970er Jahre hatte erstmals eine Frau die Obmannstelle inne. Zur Aufführung gelangten unter anderem „Das entweihte Haus“, „Charlys Tante“, „Der Hof der Verdammten“, u.v.a.m.

Gleichzeitig zur Feier „80 Jahre Stadt Stockerau“ in Jahr 1973 feierte auch der Verein sein 80jähriges Bestehen. Zu der aus diesem Anlass durchgeführten Ausstellung leistete der Verein einen interessanten Beitrag. Die Mitglieder wirkten beim Festzug mit und die Darstellung der Festtafel aus dem Schauspiel Hugo von Hoffmannstal „Jedermann“ wurde mit viel Geschick auf einem Großhubstapler der Firma Frischeis präsentiert.
Daneben muss aber auch erwähnt werden, dass es Mitglieder der „Dramatischen Sektion“ waren, die mehr als 100 Personen in traditionelle Kostüme kleideten und dafür verantwortlich waren, dass diese große, bunte Schar an Rittern, Edelmännern, Preußen, Russen, Hugenotten usw. im Festzug zur Geltung kamen.

1981 gab es das „Theater am Bauernhof“ der Gemeinde Spillern, bei dem das Ensemble der „Dramatischen Sektion“ mitwirkte.
Im Jahr 1989 gelang es dem damaligen Vorstand nach langen Beratungen und Besprechungen mit dem Bürgermeister Herrn Leopold Richentzky, ein neues Clubheim für die weitere Zukunft des Vereines im Nimschhof, Ed. Röschstraße 1 zu erlangen. Ab diesem Zeitpunkt konnte die Probentätigkeit in völliger Ruhe und ohne Störung vorgenommen werden. In diesem und den folgenden Jahren wurde auch das Kindertheater wieder aktiviert.
Zur 100 Jahrfeier – Verein und Stadtgemeinde 1893/1993 wurde in mehr als 500 Arbeitsstunden ein Fahrzeug unter dem „Die Gigerln von Wien“ für den Festumzug gestaltet. Damit konnte der Verein den II. Publikumspreis erringen. In einem großen Planenwagen der Firma Moser wurden auf dem Starkassaplatz Sketches mit großem Publikumsinteresse dargeboten.

Ab diesem Zeitpunkt waren die Frühjahrs- und Herbstaufführungen der „Dramatischen Sektion Stockerau“ ein Fixpunkt in der regionalen Kulturlandschaft.

Besonders stolz sind die Mitglieder auch auf ihr soziales Engagement, so wurden zum Beispiel für die Krebsforschung des St. Anna Kinderspitals S 50.000.— gespendet, der Dienststelle des „Roten Kreuzes Stockerau“ wurde ein Defibrillator übergeben und auch die Feuerwehr Stockerau wurde unterstützt. Kleinere Beträge konnten einzelnen Familien in Not in Stockerau etwas über die Runden helfen.
In den letzten Jahren gelang es der Vereinsführung den größten Teil des Vereinslokales zu adaptieren und mit neuen Möbeln auszustatten, so dass sich die Mitglieder darin wohl fühlen können.

Nähere Infos unter:
http://www.theaterstockerau.org/
Moderation: Wake up Team
Stay tuned!
http://www.wakeuporange.com

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Wake up – Bolschoi Don Kosaken

Wake up – Bolschoi Don Kosaken

In dieser Ausgabe der Sendung Wake up sind die Bolschoi Don Kosaken zu Gast.

Zu den Bolschoi Don Kosaken:

PROF. PETJA HOUDJAKOV

Petja – so nennen ihn alle – ist vielseitig: Künstler, Tänzer, Choreograph, Sänger, Komponist, Musiker, Showman, …

Er stammt aus einer alten Kosakenfamilie aus Rostov am Don. Er wurde am 4. August 1934 geboren. Schon in seiner Jugend zeigte er sportliche Begabung, später widmete er sich dem Ballett.

Petja tanzte in Sofia, Dresden, Wien und St. Petersburg. Neben dem oft akrobatischen russischen Volkstanz und dem klassischen Repertoire war seine große Stärke der Stepptanz, wovon sich die BesucherInnen heute noch überzeugen können.

Petja hat nie aufgehört, Akkordeon zu spielen und er hat es immer weiter perfektioniert. Er begleitet sich selbst bei Russischen Chansons und den oft selbst komponierten „Straßenliedern“. Und auch seine Kosaken lassen sich besonders gerne von ihm begleiten. Als Chorleiter ist Petja schon seit über 35 Jahren tätig. Seinem Fingerspitzengefühl ist es zu verdanken, dass er das Maximum aus den vielen verschiedenen Künstlerpersönlichkeiten herausholt – und das bei manchen schon seit einem viertel Jahrhundert.

Würdigungen
1994 Goldenes Kreuz der Stadt Wien für kulturelle Verdienste
1996 Goldene Schallplatte von EMI Austria
2000 Verleihung des Titels „Professor“
2000 Verleihung der Humboldt-Plaketten durch das Land Berlin
2001 Würdigung für Verdienste der russischen Kultur im Ausland
2005 Goldenes Kreuz des Bundeslandes Burgenland für kulturelle Verdienste
2007 Goldene Medaille für die „Dienste der Kunst“
2007 Orden „Peter der Große“, Russland
2012 Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich
2014 Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst

DIE BOLSCHOI DON KOSAKEN
Ivan Schalliev | Dirigent

Nach seinem Hochschulabschluss widmete er sich hauptsächlich dem Dirigieren. Am Musiktheater „Stefan Makedonski“ in Sofia war er elf Jahre lang als Chorleiter tätig. Er gab sehr viele Konzerte und machte zahlreiche Plattenaufnahmen. 1988 wurde er „Laureat“ des „Internationalen Wettbewerbes für Dirigenten“ in Trento, Italien. Seit 1988 ist er als Dirigent und Sänger bei den BDK.

Lubomir Diakovski | Kammersänger – Lyrischer Tenor

Er studierte in Sofia Gesang. Seither ist er Solist der Opernhäuser Pleven und Sofia in Bulgarien und gastierte in vielen europäischen Städten: Paris, München, Madrid, Bukarest, Moskau, Wien usw. Einige seiner Veröffentlichungen: „Der goldene Hahn“ und „Schneewittchen“ von Rimskij-Korsakov, „Matthäus-Passion“ und „Weihnachtsoratorium“ von J. S. Bach. Hauptpartien in den Opern: „Rigoletto“, „Zauberflöte“, „Don Giovanni“, „Perlen Fischer“, „La Boheme“ usw. Seit 1984 ist er Solist der BDK und die rechte Hand des Leiters Prof. Petja Houdjakov.

Ryhor Palishchuk | Kammersänger – Tenor

Er absolvierte an der Hochschule in Minsk, Weißrussland die Klassen „Geige“ und „Gesang“. Er arbeitet als Solist an der Minsker Oper. Hauptpartien in den Opern: „Eugen Onegin“, „La Traviata“, „Rigoletto“, „Zauberflöte“, „Don Giovanni“ usw. Er ist neben der klassischen Musik auch sehr erfolgreich mit populärer Musik und italienischen Ganzonetten. Seit 1997 ist er Solist der BDK und ab 2001 auch Mitglied der Gruppe „Scharada“. Im Jahr 2000 kam seine eigene CD „Mattinata“ heraus.

Nikolai Martchenko | Kammersänger – Bass

Er absolvierte in Russland sein Gesangstudium. Danach sang er bei den größten Opernhäusern Russlands und in seinem Stammtheater Sverdlovsk, in Sibirien als Solist. Zur Zeit arbeitet er an der Staatsoper Prag. Hauptpartien in den Opern: „Zauberflöte“, „Boris Gudonov“, „Faust“, „Don Carlos“, „Nabucco“. Seit 1993 ist er Solist der BDK.

Konstantin Iankov | Lyrisch-Dramatischer Tenor

Gesangstudium in Bulgarien und Italien, daraufhin bekam er ein Engagement als Solist bei der Oper in Sofia. Hauptpartien in den Opern: „Boris Gudonov“, „Don Carlos“, „Ottelo“, „Carmen“, „Tosca“, „La Boheme“, „Trovadore“, „Turandot“, „Madame Butterfly“, „Rigoletto“, „Chovanchina“ u. a. Gastspiele in ganzen Europa, USA und Kanada. Seit 1989 ist er Solist der BDK.

Oleg Korotkov | Bass

Solist des Operntheaters in Prag und Bratislava sowie vom Mariinski-Theater St. Petersburg. Er wurde in letzter Zeit ein Spezialist von Wagners Opern und wurde in vielen europäischen Opernhäusern eingeladen, zu seinen Rollen gehören auch: Basillio in „der Barbier von Sevilla“, vom G. Rossini, Leporello in „Don Giovani“ W.A. Mozart, Sarastro in „Zauberflöte“ W.A. Mozart, sowie ein russisches und tschechisches Bass-Repertoire.

Dmitri Rozvizev | Tenor

Starsolist des Operntheaters in Ekaterinburg. Singt alle Tenor Hauptpartien. Besonders geschätzt ist die Rolle des Lenskijs in „Eugen Onegin“ vom P. Tschajkovsky und Tamino in „Zauberflöte“ vom W.A. Mozart.

Viacheslav Prutskikh | Bass, Dirigent

Sein Studium absolvierte er in Ekaterinburg in Russland, wo er auch künstlerisch tätig ist. Viacheslav verfügt über eine besondere Bass-Stimme „basso profundo“. Er widmet sich der russisch-orthodoxen Chorliteratur und ist als Dirigent des Männerchores Spassitel tätig. Seit 2000 ist er Solist bei den BDK.

Nähere Infos unter:

http://www.bdk.at/de/home/

Moderation: Wake up Team
Stay tuned!
http://www.wakeuporange.com

Nachhören unter:
https://cba.fro.at/351673

Wake up – mit Be² Be-Quadrat

Wake up – mit Be² Be-Quadrat
In dieser Ausgabe der Sendung sind Be² Be-Quadrat zu Gast.

Zu Be² Be-Quadrat:

Die Formation besteht aus Bettina Bogdany und Bernhard Viktorin.

Zu Bettina Bogdany:

Bettina Bogdany
(c) Photocredit: http://www.bettinabogdany.com/

Bettina Bogdany wurde am 28. Juni 1982 geboren und wuchs in
Neusiedl am See im Burgenland auf.

Ihr Wunsch, als Darstellerin auf der Bühne zu stehen, gewann nach zwei Jahren Lehramt-Studium die Oberhand, und sie begann eine 3-jährige Musicalausbildung an den Performing Arts Studios Vienna.

Während des Studiums spielte sie am Raimund Theater Wien die Rolle der Leni Korn im Musical Finix und gastierte damit in Bozen, Trient und Ljubljana.
Sie entdeckte im Laufe der Ausbildung ihr großes Talent, andere Sänger am Klavier zu begleiten, und ist seither auch als Korrepetitorin tätig.
Neben zahlreichen Galas (u.a. Festspielhaus St. Pölten, Theater Akzent) tourte sie mit ihrem Soloprogramm Stimme & Tasten für Aug’ und Ohr durch Österreich und leitete als Sängerin und Keyboarderin die Bandformation For Heaven’s Sake.

In ihrem Abschlussjahr war sie Solistin bei der Cole-Porter-Revue Night & Day im Theater Akzent und beendete 2005 ihre Ausbildung mit einstimmigem Erfolg. Im Herbst darauf verkörperte sie die Demeter in dem Schauspielstück Göttinnen im Theater am Spittelberg.

2006 erhielt Bettina ihr erstes großes Engagement bei den Vereinigten Bühnen Wien und wurde Mitglied des Ensembles der Welturaufführung von Rebecca im Raimundtheater. Während dieser Zeit übernahm sie zusätzlich die Verantwortung für Korrepetition sowie die musikalische Einstudierung der Solisten bei den Tryouts von Frankenstein im Stadtsaal Mistelbach.
Der Wunsch, einige Zeit im Ausland zu arbeiten, wurde ihr im Frühjahr 2008 erfüllt, als sie an der Tournee des Musicals Elisabeth teilnahm, die sie nach Berlin (Theater des Westens), Zürich (Theater 11) und Antwerpen (Stadsschouwburg) führte. Sie war als Swing sowie als Cover Esterházy und Ludovika/Frau Wolf im Einsatz und lernte in Antwerpen das gesamte Stück auf Flämisch.
Bei der Wiederaufnahme von Elisabeth in Bremen begleitete sie die Proben als Korrepetitorin, stand jedoch nicht selbst auf der Bühne, da sie bereits am Stadttheater St. Gallen in der Rolle der Fermina in Der Mann von La Mancha verpflichtet war.

Im Sommer 2010 wurde Bettina Mitglied des Arnold Schönberg Chors Wien, mit dem sie an verschiedenen Konzerten teilnahm (u.a. Schöpfung unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt, Eröffnung der Mozartwoche in Salzburg mit Dirigent Ivor Bolton).

Um ihre Fingerfertigkeit beizubehalten, wechselte sie im Herbst darauf von der Bühne wieder hinter das Klavier und agierte als Pianistin im prämierten Kammermusical Over the Threshold im Theater in der Drachengasse in Wien.

2011 übernahm sie bei den Wiener Festwochen eine Schauspielrolle in Verdis Rigoletto und sang anschließend bei der Styriarte Graz in Philipp Harnoncourts Inszenierung von Smetanas Die verkaufte Braut.

Im Herbst darauf arbeitete Bettina erneut im Theater in der Drachengasse. Sie verkörperte die Hauptrolle der „Cathy“ in Jason Robert Browns Zwei-Personen-Musical The Last 5 Years.
Nachdem sie kurzfristig einsprang bei Rock meets Classic in Thüringen, ergab sich die Einladung für einer Konzertreihe von Sounds of Hollywood 2012 in Sachsen.
Zunächst aber nahm sie an der Tournee Die Nacht der Musicals teil, und reiste ab Dezember 2011 einige Monate lang durch Österreich, Deutschland und die Schweiz.
Ab September 2012 war Bettina dann als Swing sowie Cover Ludovika/Frau Wolf beim 20-jährigen Jubiläum von Elisabeth im Raimundtheater zu erleben.
Während dieser Zeit trat Bettina dem Verein OFF-stage bei und übernahm in dessem ersten Projekt, dem Musical
Thrill Me, im Offtheater Wien, die musikalische Leitung sowie die Begleitung am Klavier.

Im Zuge von Off-stage lernte sie ihren Kollegen Bernhard Viktorin kennen, mit dem sie gemeinsam Be-Quadrat ins Leben rief und erfolgreich die Kleinkunstbühnen Wiens und seit 2015 auch die der anderen Bundesländer erobert.

Danach sang und spielte Bettina am Linzer Landesthater in der Kander&Ebb – Revue The World goes round und vollendete mit ihrem Kollegen im Sommer 2015 die erste CD und die Homepage von Be-Quadrat während sie außerdem noch die musikalische Assistenz bei der Amstettener Musicalsommer – Produktion Saturday Night Fever übernahm.
2016 standen die zweite Off-stage-Produktion als musikalische Leiterin für Tick, Tick, …BOOM!, ein erneuter Abstecher nach Thüringen für Rock meets Classic , zahlreiche „bequadratische“ Konzerte in und um Wien und die Weihnachtsgala im 82-er Haus in Gablitz, The Sound of Christmas, auf dem Programm.

Seit dem Frühjahr 2017 arbeitet sie einerseits fleißig an der kontinuierlich wachsenden Anzahl der Auftritte von Be-Quadrat und schreibt außerdem noch zusammen mit Gerhard Blaboll Lieder und Chansons für das erste gemeinsame Programm Wo gibt’s bitte nur an Mann?.

Vor dem Sommer ist Bettina erneut als musikalische Assistenz bei der Amstettener Musicalsommer – Produktion Hair beschäftigt.

Nähere Infos unter:

http://www.bettinabogdany.com/

Zu Bernhard Viktorin:

Bernhard Viktorin
(c) Photocredit: https://www.bernhard-viktorin.com/

Bernhard erhielt seine künstlerische Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien. Nach dem Abschluss des Studiums folgten eine Vielzahl an Engagements auf Schauspiel- und Musicalbühnen im In- und Ausland. Zu seinen Stationen zählen sowohl lange En-Suite-Produktionen bei Stage-Entertainment Deutschland oder den Vereinigten Bühnen Wien, als auch große Sommerfestivals in der Schweiz, sowie verschiedenste Stadttheater im deutschsprachigen Raum (z.B. Klagenfurt oder die Wiener Volksoper). Weiters führten ihn selbsterarbeitete Konzerte quer über den Globus. Neben der Bühnenarbeit wirkte er über viele Jahre in diversen Musikproduktionen im Österreichischen Fernsehen mit.
Da seine künstlerische Seele und seine Kreativität damit noch lange nicht befriedigt waren, fing er an, selbst Lieder zu komponieren. Nachdem auch das geglückt war, wollten diese nun an die Öffentlichkeit getragen werden. Einzig die Frage nach dem „Wie?“ war lange nicht zu beantworten. Aber nach intensiver Suche traf er schließlich auf Bettina und kurz darauf wurde Be² geboren …
Für detailiertere Informationen zu Bernhard einfach auf den Link zu seiner Homepage klicken:
http://www.bernhard-viktorin.com
Nähere Infos zu Be Quadrat:
Be-Quadrat
Ein paar Jahre ist es her, dass Bernhard den grandiosen Einfall hatte ein eigenes innovatives Bühnenprojekt auf die Beine zu stellen. Des gleichzeitigen Singens und Betätigen der schwarzen und weißen Tasten am Klavier mächtig, wollte er vor allem selbst geschriebenen Liedern und Übersetzungen von internationalen Hits ins Wienerische eine Möglichkeit geben an und in die Ohren interessierten Publikums zu gelangen.
Da sich die musikalischen Möglichkeiten mit einem entsprechenden Bühnenpartner mindestens verdoppeln lassen, war früh für ihn klar:
„Den Schritt will ich nicht alleine tun“.
Also machte er sich ein Weilchen auf die Suche und fand schließlich sein künstlerisches Pendant in Bettina, die nicht nur die ersten beiden Buchstaben des Vornamens mit ihm teilt.
Ebenfalls an einem 28. geboren, konnte auch sie jahrelange Bühnenerfahrungen auf Schauspiel- und Musicalbühnen im In- und Ausland vorweisen und verdammt gut Klavier spielen. Weiters trägt ihr Vater den selben Vornamen wie jener Bernhards, beide sind seit Jahren beim selben Steuerberater in Betreuung und beide leben auf gleich großem Fuß, soll heißen, haben die selbe Schuhgröße.
Überaus praktisch, wenn man „den Schritt“ in Richtung eigenes Bühnenprojekt gemeinsam tun will.
Ermutigt von Bernhard sich „doch endlich mal hinzusetzen“, flossen schon bald auch aus Bettinas „Feder“ die ersten eigenen Lieder, ein Vorhaben, das sie schon seit Jahren verwirklichen wollte. Zusätzlich zu den Eigenkompositionen der beiden gesellten sich noch eine handvoll Cover-Songs mit ins Repertoire, die sie für zwei Klaviere, musikalisch bis ins Kleinste ausgefeilt arrangierten. Unter Einsatz ihrer vielseitigen Stimmen und spezieller „Klavierakrobatik“ stellten sie in ersten „Be²- im Testlauf“- Konzerten ihre Ergebnisse erstem Publikum vor.
Schließlich mussten sie herausfinden, ob irgendjemanden auch nur im Geringsten interessierte, was die beiden da so machten.
Die „Be²- im Testlauf“ – Konzerte waren bis zum letzten Platz ausverkauft und es kamen von allen Seiten begeisterte Stimmen des Publikums zu Bettina und Bernhard zurück mit der auffordernden Quintessenz „doch unbedingt weiterzumachen“!
Das ließen sich die beiden nicht zweimal sagen und stellten für den Herbst 2014 ihr erstes Themen-Programm mit rotem Faden zusammen, das den Titel „Be² – in den Beziehungskisten“ tragen sollte.
Nach Wien erobern Bettina und Bernhard nun auch Schritt für Schritt in der selben Schuhgröße die restlichen Bundesländer.
Be Quadrat im Internet:
http://www.be-quadrat.at/
Moderation: Wake up Team
Stay tuned!
http://www.wakeuporange.com

Nachhören unter: https://cba.fro.at/351236