Wake up – mit Nuschin Vossoughi, Nadja Milfait und Olga Minski

5 05 2018

Wake up – mit Nuschin Vossoughi, Nadja Milfait und Olga Minski

In dieser Ausgabe der Sendung Wake up sind Nuschin Vossoughi, Nadja Milfait und Olga Minski zu Gast.

Zu Nuschin Vossoughi:

In der Kulturszene gilt sie als profunde Kennerin, innovative Initiatorin Wientypischer,
internationaler und interkultureller Festivals sowie als charmante Theater-
Prinzipalin. Als „eine, die genau weiß, was sie will“. Sie selbst beschreibt ihr
Engagement dementsprechend kurz und bündig: „Das Heimische, aber Weltoffene,
das Traditionelle auf der Suche nach dem Neuen zu den Menschen zu bringen.
Dafür kämpfe ich mit Herzblut. Manchmal lachend, manchmal streng. Aber stets mit
einem Augenzwinkern.“
Nuschin Vossoughi, bei Künstlern und Künstlerinnen sowie ihrem Publikum mit allem
Respekt als „die Nuschin“ bestens bekannt, ist seit Jahren ein Garant für
ungewöhnliche Auftritts-Möglichkeiten und Programme.
Die gebürtige Perserin, die mit acht Jahren nach Wien kam und ursprünglich
Journalistin werden wollte, ließ 1981 erstmals bei der Gründung vom Metropol in
Hernals aufhorchen. Gemeinsam mit Alf Krauliz etablierte sie das ehemalige
Vorstadt-Etablissement Klein als Schauplatz für eine ganze Pop-Generation. Und
schon damals lebte sie – mit Temperament, Kreativität und zur Freude aller Kultur
Begeisterten – ihr G’spür für das Außergewöhnliche, Skurrile und Besondere aus.
1994 erfand sie im Vorstadt Gasthaus in Ottakring Wirtshauskultur im besten Sinn.
Ab 1997 inszenierte sie mit dem Team von „MultiKids“ interkulturelles Theater für
Kinder. Und von 2000 bis 2003 tauchte sie Wien beim „Hallamasch“ alljährlich mit
einem fantasievollen Programm tief in die farbenprächtige Welt des Orients.
1998 gründete sie das Internationale A-cappella-Festival „Voice Mania“ und holt
seither jeweils im Spätherbst außerordentliche Stimm-Stars aus der ganzen Welt
nach Wien. Zum Zehn-Jahre-Jubiläum 2007 ließ sie zusätzlich erstmals bei
„Balcanto“ sphärische Klänge von Balkonen der Innenstadt herabrieseln: Arien und
Gospels, Tango und Jodler, Pop und Rock. „Balcanto“ ist zum Fixtermin in der
Wiener Musiklandschaft unter freiem Himmel geworden.
Seit 2001 spürt sie zusätzlich bei „Wien im Rosenstolz“ alle Zwischentöne der Wiener
Musik auf und bringt seit 2009 das Wienerlied auch beim „Musikmarkt“ im Rahmen
des Festivals der Bezirke wieder zum Erblühen.
2003 schließlich küsste sie die verwaiste Pawlatschenbühne auf dem Spittelberg,
das einstige Jura-Soyfer-Theater, wach und haucht nun alljährlich für vier Monate
dem hölzernen Kleinod lebensfrohen Charakter ein. Mit Produktionen von Kleinkunst
bis Weltmusik, von Erwachsenen-Theater bis Kinder-Comedy. Im Mittelpunkt steht
stets das entspannte Miteinander der Kulturen an einem der urigsten Plätze der
Stadt. Für die Pawlatschenbühne und den Spittelberg insgesamt begann 2003 durch
dieses Sommer-Festival „mit Herz und Seele, Charme und Intelligenz“ eine neue Ära.
„Zahlreiche Projekte, die alle eines gemeinsam haben“, lacht Nuschin Vossoughi,
„geringe Mittel, dafür umso mehr persönlichen Einsatz – aller Beteiligten.

Zu Nadja Milfaits Chello:

Zu 1909 in Wien gebaut, wartete 77 Jahre ungespielt in einem Kasten darauf, von Nadja Milfait 1985 als ihre musikalische Aussteuer zum Leben erweckt zu werden.
Es machte ein Konzertfach-Hochschulstudium in Wien bei Prof. Kühne und Graz bei Prof. Leopold mit, lernte 1990 die Unterhaltungsmusik kennen, und entwickelte seiterher in zahlreichen Formationen immer neue Techniken am Weg zum Allround-U-Musik-Cello: Baßspiel, Slappen, Improvisieren, Arrangieren, Arbeit mit elektronischen Effekten, Looper, perfektes Spiel im Stehen (vor allem bei Rockbands gefragt), singen und spielen gleichzeitig.

Nadjas Cello durfte schon mit namhaften Künstlern musizieren: Auftritte, Produktionen mit The Dubliners, Harri Stojka, Chris Farlowe (Colosseum), Bluespumpm, Hans Theessink, Karl Ritter, Sean Keane, Peter Ratzenbeck, Gary Howard (Flying Pickets), Sü-Vaal (Drahdiwaberl), Hermes Phettberg, Max Meyr (Filmschauspieler), Metzlutzkas Erben, Angizia, Wickerl Adam, in den USA: mit Kitty Donohoe, David Mosher, Wanda Degen… ; spielt auch noch heute regelmäßig mit Bluespumpm-Zappa & The Wild Irish Lasses.
Nadjas Cello erklang bisher auf 10 CDs eigener Bands und auf unzähligen Gasteinspielungen für andere österreichische, irische und amerikanische Formationen. Es war auch der Anlass für viele Tourneen in Deutschland, der Schweiz, Irland, England und sogar 5 Mal in den USA.

Zu Ruth Mezynski aka Olga Minski:

Die Wiener Pianistin und Sing/Songwriterin Ruth Mezynski studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien Klavier bei Adrian Cox. Neben ihrer Unterrichtstätigkeit gilt ihre Leidenschaft der Komposition und Improvisation von Klavierstücken und Liedern.
Diese verpackte sie 2008 in eine OneWomanShow mit kabarettistischem Einschlag und tritt seither als Olga Minski mit ihrem Programm „Trashcollection“ in Österreich und Deutschland auf.
Außerdem nahm sie auch am Grazer Kleinkunstvogel 2010 teil und war Finalistin beim Comedy Knock Out 2009 im Theaterlabor von Helmut Hafner.
2012 veröffentlichte Olga Minski ihre gleichnamige CD „Trashcollection“.
Parallel dazu ist sie auch gerne Gast als Pianistin und Keyboarderin bei anderen Musikprojekten unterschiedlichster Genres.
Ihre musikalischen Einflüsse sind neben den großen „Klassikern“ wie Beethoven und Schubert auch alte (nicht minder große) Rocker, wie Jon Lord oder Led Zeppelin, sowie jede Art von Musik und deren intensive Interpretation (z.B.: Friedrich Gulda, Oleg Maisenberg, Tom Waits, Heli Deinboek und viele andere), die sie entflammt hat.
Zurzeit arbeitet Ruth Mezynski aka Olga Minski gemeinsam mit der Cellistin Nadja Milfait als Duo „ Piacella“ unter anderem auch an einem Kindermusiktheaterstück und übernimmt außerdem die musikalische Gestaltung in der szenischen Lesung „Die große Häfenelegie“ von Herwig Seeböck mit Harald Pesata.

Moderation: Wake up Team
Stay tuned!
http://www.wakeuporange.com

 

Nachhören unter: https://cba.fro.at/374176

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