Wake up – mit Fred Weston und W.I.T.Ch

29 12 2017

Wake up – mit Fred Weston und W.I.T.Ch

In dieser Ausgabe sind Fred Weston und W.I.T.Ch zu Gast.

Zu Fred Weston (aus seiner Bio):

(c) https://www.wfm-music.at/

Väterlicherseits bin ich der Enkel von THEODOR WOTTITZ (mein bürgl. Name),

ein bekannter Wiener Komponist, der im Ehrengrab der Stadt Wien ruht.

Mütterlicherseits habe ich meine Wurzeln in Templin, einem wunderschönen Kurort nahe bei Berlin gelegen.

LEOPOLDSTADT. Man kennt Fred Wottitz besser unter seinem Künstlernamen: Fred Weston. Der gebürtige und „schwer überzeugte“ Leopoldstädter ist Komponist, Texter und Interpret hochwertiger Chansons, die an die Qualität eines Udo Jürgens heranreichen „mit guten Texten und Musik“, wie Wottitz selbst sagt.

Die Musikerfamilie Wottitz

Fred Wottitz wurde im September 1946 in eine hochmusikalische Familie hineingeboren. „Ich habe die Musik schon mit der Muttermilch aufgenommen“, lacht Wottitz. Vater Artur spielte Gitarre, war Texter und Musiker und so manchem Musikfreund ist sicherlich Großvater Theodor in Erinnerung, der vor dem 2. Weltkrieg ein bekannter Komponist und Mitbegründer der AKM, der Verwertungs- und Urgeberrechtsgesellschaft für Komponisten, Autoren und Musikverleger war. Wienerlieder wie ‚Alte geh bitte brumm net‘ und ‚Was die Glocken vom Stephansdom erzählen‘ gehen auf das Konto von Theodor Wottitz.

Mit Bill Haley zur Musik

Erste Bühnenerfahrungen machte der Mini-Musikus schon in der Volksschule in der Novaragasse. Die Hauptschule besuchte Wottitz in der Pazmanittengasse. Die Initialzündung zur Musik passierte in seiner Jugend. „Im Radio schmalzten Horst Winter, Ernie Bieler und so weiter. Ich konnte diese Musik einfach nicht ausstehen. Eines Tages hörte ich ‚Rock around the Clock‘ von Bill Haley. Das war es. Ich habe diese Musikrichtung beibehalten,“ scherzt Wottitz. Wottitz ist gelernter Maschinenschlossers und gründete mit 28 Jahren seine eigene Handelsagentur. „Das war mein Brotberuf. Die Musik lief so nebenbei.“ Engagements in Niederösterreich, Burgendland und nach der Wende auch in der ehemaligen DDR machten aus Fred Wottitz eine Berühmtheit.

Von Elvis zu den Blue Desperados

„Zwischen 1985 bis 1995 war meine Elvis-Zeit“, erzählt der Musiker, der auch als Alleinunterhalter im Papas Tapas am Wochenende Klavier spielte. „Es ist die Vielseitigkeit, die mir bei Elvis gefallen hat.“ Mit seiner erfolgreichsten CD ‚Elvis is still the King‘ schoss Wottitz sprichwörtlich den Vogel ab: „Die Songs habe ich auf Englisch komponiert und die CD wurde bis in die USA verkauft. Das Management von Graceland hat mich damals sogar kontaktiert und meinte ‚Was Elvis wohl sagen würde�“ Mit seiner Band den ‚Blue Desperados‘ ging Fred Wottitz auf Torunee: „Es ist meine große Leidenschaft ‚on stage‘ zu entertainen und Musik zu machen.“

Musik des Großvaters spielen

Insgesamt gehen acht CDs und sein erfolgreiches Erinnerungsbuch ‚Zwischen Noten und Nöten. Eine Zwischenbilanz‘ auf das Konto des Leopoldstädters. Auch wenn er ein bisschen leiser tritt, ans Aufhören denkt Fred Wottitz, aka Fred Weston, noch lange nicht: „Ich möchte gemeinsam mit Künstlern und Musikern die Musik meines Großvaters spielen.“

Nähere Infos unter:

https://www.wfm-music.at/

Zu W.I.T.Ch:

(c) https://www.witch-music.at/

W.i.t.Ch. vereint die Melodien Europas zu einem mitreißenden Konzertprogramm. Virtuos interpretiert die Wiener Frauenband Folkmusik aus Vergangenheit und Gegenwart. Lebensfroh, gefühlvoll, mystisch, mit Leichtigkeit und Schwung sorgt die Musik von W.i.t.Ch. für unvergessliche Momente in Konzertsaal, Pub und bei Festivals.
W.i.t.Ch. sind:
Nicole Janß – Percussion, Dudelsack
Lucia Wagner – E-Bass, Geige, Blockflöte, Whistle
Birgit Glawischnig – Gitarre, Akkordeon

Klara Dangl – Geige

Klara Dangl – Geige
Mit einer soliden Instrumentalausbildung im Gepäck und einer in die Wiege gelegten Liebe zu traditioneller Musik hat Klara sich in den letzten 20 Jahren intensiv mit irischer, skandinavischer, französischer und sonstiger auf Geigen spielbarer Musik aus Europa auseinander gesetzt und da auch ihre musikalische Heimat gefunden. Mehrstimmig Singen ist eine zweite große Passion – auch dafür ist W.i.t.Ch. für sie die richtige „Spielwiese“.

Birgit Glawischnig
Gitarre und Akkordeon
Birgit spielt außer in normaler Stimmung auch in der Folkstimmung DADGAD auf ihrer Westerngitarre und setzt bei einzelnen Stücken auf den kompakten Sound eines chromatischen Akkordeons. Sie arrangiert und komponiert viel für die Band und ist außer mit W.i.t.Ch. häufig mit alpiner Volksmusik und ihrem Fingerpicking Soloprogramm unterwegs.

Lucia Wagner
E-Bass, Geige, Whistles
Lucia ist eine unglaublich vielseitige Musikerin, die W.i.t.Ch. seit Sommer 2016 bereichert. Ihre Liebe zur Volks/Folkmusik, aber auch zum Improvisieren kann sie hier ebenso entfalten, wie sie ihre wunderschöne Stimme zum Einsatz bringt.

Nicole Janß
Perkussion und Dudelsack
Nicole hat alle möglichen Instrumente ausprobiert, bis sie herausfand, dass es ein musikalisches Betätigungsfeld gibt, in dem man auch auf der Bühne ständig die Instrumente wechseln kann. Seitdem ist sie als Perkussionistin im orientalischen und keltischen Bereich mit Weltmusik, Folk und Folkrock unterwegs, unterrichtet auch ab und an orientalische Rhythmen. Bei W.i.t.Ch. kommen Bodhrán, Darabuka, Riqq, Rahmentrommeln, Djembe und Cajón zum Einsatz, manchmal auch ein Pferdeunterkiefer. Die Deutsche Schäferpfeife und die Cornemuse du Centre setzt sie dezent (soweit ein Dudelsack dezent sein kann) als bereichernde Klangfarbe bei ausgewählten Songs und Instrumentals ein.

Die Frauenfolkband W.i.t.Ch. (die Abkürzung steht für „Whiskey in the Charts“, was wiederum eine Anspielung auf den Irischen Gassenhauer „Whiskey in the Jar“ ist) wurde 1997 in Wien gegründet und umfasste damals vier Musikerinnen, wobei die ursprüngliche Besetzung Geige, Flöte, Gitarre und Percussion lautete. Die damaligen Mitglieder hatten sich in der Wiener Folkszene auf Sessions kennen gelernt und waren damals bereits Spezialistinnen für keltischen und französischen Folk sowie österreichische Volksmusik.

Bis zum Jahr 2006 blieb W.i.t.Ch. zu viert und erweiterte das Repertoire nach und nach auf Musik aus verschiedensten europäischen Regionen. Bald zeigte sich, dass eine besondere Stärke der Formation im Gesang liegt, da alle Bandmitglieder hervorragende Stimmen haben. Daher forcierte W.i.t.Ch. besonders die Gesänge im Programm und eignete sich italienische, französische, griechische, skandinavische und sogar bulgarische und russische Volkslieder an, die die Band zum Großteil mehrstimmig interpretiert.

Im Laufe der Jahre erweiterte sich das Instrumentarium der Band um etliche Perkussions-instrumente, Akkordeon, Dudelsäcke und Dudelsäcke. Im Jahr 2006 wurde eine fünfte Musikerin engagiert, die auf dem E-Bass die tiefen Frequenzen verstärkt und für einen noch poppigeren, runderen Sound gesorgt hat.

Mittlerweile hat sich die Band wieder umgruppiert, W.i.t.Ch. ist seit Herbst 2012 wieder ein Quartett mit Geige Gitarre, E-Bass und Percussion als Grundbesetzung, wobei nach wie vor weitere Instrumente wie z.B. Dudelsack, Akkordeon und Kontrabass das Klangspektrum erweitern. Die Freude am mehrstimmigen Gesang und der gekonnte Einsatz desselben ist geblieben.

W.i.t.Ch. hat bereits auf zahlreichen Bühnen und Festivals in Österreich und Europa gespielt und drei CDs veröffentlicht: Cuvée (2001) und Warte, Mädchen! (2004) und Limonen & Gras (2010).

W.i.t.Ch. sind:

– Birgit Glawischnig: Gitarre, Akkordeon, Gesang

– Lucia Wagner: E-Bass, Geige, Whistles, Gesang

– Nicole Janß: Percussion, Dudelsack, Gesang

– Klara Dangl: Geige, Gesang

Flötistinnen, Geigerinnen und Bassistinnen, mit denen W.i.t.Ch. bislang gearbeitet hat:

Marie-Therese Bosse, vormals Kummerer (1998-2002 auf „Cuvée“ zu hören)
Karin Vadon, vormals Siegler (2002-2006 auf „Warte, Mädchen!“ zu hören)
Franziska Forbecini (2002 Substitut während Karins Karenz)
Karin Renner (2006-2012, auf der CD „Limonen und Gras“ zu hören)
Katharina Schwärzer: Substitut für Klara bei unserer Deutschland- und Sizilien Tournee 2008
Andrea Fränzel (2006-2016)

Tourgeschichte:

1997-2016
Festivals
Niederösterreichisches Volksmusikfest ‚AufhOhrchen‘ (1998, 2005)
Springtime Folkfestival Michelstetten (1998)
Irish Folk Nights, Schloß Hundisburg/Haldensleben, D (2001)
Tanz- und Folkfest Rudolstadt, D (2001)
Internationales Musikfest Waidhofen/Thaya (2000, 2005)
Stradener Strassen Spektakel (2006)
Organic Sound Harvest, Tullnerbach (2006)
Wackelsteinfestival Amaliendorf (2007)
Wagramer Untertöne (2007)

Meltin Folk Festival Catania, I (2009)

Triskell Folk Festival Triest, I (2009)

Weltmusik im Wapelbad, Wiesbaden, D (2009)
Skodagassenfest (2008, 2011, 2015)
Wir sind Wien, Festival der Bezirke (2011)

Musikalischer Adventkalender (2014)

Locations in Wien

Szene Wien
Interkulttheater
Kosmos Frauenraum
Lalish Theater
Planet Music
Vorstadt Gasthaus
Café Concerto
Café Carina
Sargfabrik
WUK

Ost Klub

Brunnenmarkt

Freihaus

Volkspark Laaerberg

Heureka

Österreichische Bundesländer
Zuckerfabrik, Enns (OÖ)
Pavillion, Bad Tatzmannsdorf (Burgenland)
Volksmusikakademie Lesachtal (K)
Petersbrunnhof, Salzburg (S)
Salzstadl, Krems (NÖ)
Theater am Saumarkt, Feldkirch (V)
Kammgarn, Hard (V)
Schloß Freiberg bei Gleisdorf (St)
Bühnenwirtshaus Juster, Gutenbrunn (NÖ)
10 Grad Bar, Innsbruck (T)
Haus der Regionen, Krems (NÖ)
Fiddler’s Green, Alland (NÖ)
Naturpark Thayatal (NÖ)

Zellerndorfer Kellergasse (NÖ)

Dakig Gänserndorf (NÖ)

Brandlhof, Radlbrunn (NÖ)

Nähere Infos unter:

https://www.witch-music.at/

Moderation: Wake up Team
Stay tuned!
http://www.wakeuporange.com

Nachhören unter:

https://cba.fro.at/357058

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