Wake up – mit Johannes Thoma

Wake up – mit Johannes Thoma

In dieser Ausgabe der Sendung Wake up ist Johannes Thoma zu Gast.


(c) Fotocredit with special thanks to http://www.johannesthoma.com

Zu Johannes Thoma:

Der aus Wien stammende Jazzpianist Johannes Thoma hat sich mit seinen balladesken Interpretationen von Jazzstandards sowie seiner Eigenkompositionen einen guten Namen gemacht.
Auf seiner neuesten CD „Colors of Voices“ lud sich Thoma fünf Jazzsängerinnen ins Studio um mit Ihnen Jazzstandards und stilverwandte Lieder zu interpretieren. Da reicht die Bandbreite von Wiener Lied über Chanson bis hin zu temperamentvollen Interpretationen georgischer Volkslieder sowie Stücken aus dem brasilianischem Musikreichtum.

Auf seiner prominent besetzten CD „Get Real“ lud er sich die besten Musiker der wiener Jazzszene ein um seine Eigenkompositionen im Stile klassischer ECM Aufnahmen in der Besetzung Klavier, Saxophon, Kontrabass und Schlagzeug zu verewigen. Herausgekommen ist ein abwechslungsreiches abendfüllendes Programm, das bei den Zuhörer|nnen einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

Nähere Infos unter:

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Moderation: Wake up Team
Stay tuned!
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Wake up – mit Erik Trauner (Mojo Blues Band)

Wake up – mit Erik Trauner (Mojo Blues Band)

In dieser Ausgabe der Sendung Wake up ist Erik Trauner von der Mojo Blues Band zu Gast.
Zu Erik Trauner:

Erik Trauner
vocals, guitar, slideguitar, harp
geboren 1958 in Wien,Autodidakt. Gründete 1977 die Mojo Bluesband. Intensive Beschäftigung mit der Bluesmusik, Tourneen durch ganz Europa und den USA und schließlich die Zusammenarbeit mit zahllosen internationalen Stars formten sein musikalisches Können.
Durch den überzeugenden gefühlsbetonten und mitunter sehr launigen Vortrag sowohl traditioneller als auch selbstgeschriebener Bluesstücke vermag er das Publikum stets in seinen Bann zu ziehen.
Als am 16. Dezember 1999 in den ehrwürdigen Räumlichkeiten der Kunstsektion des Bundeskanzleramtes das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich an Erik Nikolai Trauner verliehen wurde, war dies alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Dass ausgerechnet in einer von „Hochkultur“ – was immer das auch sein mag – geprägten Republik wie der Österreichischen ein Künstler des Blues zu staatlich inszenierten Ehren gelangt, mag zunächst nämlich verwundern.Dieses Erstaunen legt sich aber bald, erfährt etwas mehr über den Geehrten.
Erik Nikolai Trauner ist nämlich prädestiniert dafür, als unermüdlicher Wanderprediger des Blues – zwischen Europa und den USA – auch „weltliche“ Anerkennung zu erlangen.
Vielseitigkeit als Markenzeichen
Geboren am 4. Mai 1958 in der Wiener Josefstadt – der er bis heute treu geblieben ist – ist sein Weg zum Ausnahmemusiker keineswegs vorgezeichnet. Im Gegenteil: Ein Vierer „mit Mahnung“ in Musik läßt kaum die künftige Karriere erahnen. Vom Vater, einem Maler und Graphiker, nimmt er das Interesse an Graphik und Modellbau mit und greift erst mit 16 Jahren zur Gitarre. Mit der ihm eigenen Konsequenz und Bestimmtheit eignet er sich autodidaktisch jene Fähigkeiten an, die ihn schließlich drei Jahre später gemeinsam mit Joachim Palden zur Gründung der legendären Mojo Blues Band bewegen. Zu dieser Zeit greifen im verschlafenen Wien neben Erik Trauner nur noch Al Cook und Hansi Dujimic zur bluesgefärbten Slidegitarre. Der hochsensible Musiker gibt sich dabei nie mit Erreichtem zufrieden, entwickelt sich auch aus seiner ständigen Selbstkritik stets weiter. Ein Markenzeichen wirklicher Kreativität. Bezeichnenderweise lebt Trauner diese Kreativität nicht „nur“ in der Musik aus, denn er ist als akribischer Schöpfer wunderbarer Dioramen ebenso tätig wie als Grafiker, Fotograf, Cartoonist und launiger Geschichtenerzähler (letzteres ist wiederum eine der Eigenarten des Blues).
Begegnungen
Als Musiker hat Erik Trauner sowohl solo als auch im Rahmen der Mojo Blues Band mit einer Unmenge an Künstlern zusammengearbeitet, die ihresgleichen sucht. Es gibt wohl kaum eine zweite Bluesband, die mit einer derartigen Vielzahl an Musikern auf der Bühne und im Studio stand. Namen wie Dana Gillespie, Axel Zwingenberger, Katie Webster, Johnny Shines, Joe Carter, J.B. Hutto, Eddy Clearwater, Charlie Musselwhite, Big Jay McNeely, Little Willie Littlefield, Champion Jack Dupree, A.C. Reed, Willie Kent, „Big Mojo“ Elem, Timothy Taylor, Taildragger, Red Holloway, Louisiana Red, Jimmy Anderson, Johnnie Allan, Floyd McDaniel, Big Wheeler, Doug Jay, Larry Dale oder Bob Gaddy sprechen eine mehr als deutliche Sprache. Besonders geschätzt wird Erik Trauner von diesen Musikern für sein Einfühlungsvermögen und sein hohes Können. Angesprochen auf Erik Trauner und die Mojo Blues Band meinte Red Holloway zum Beispiel: „Wenn sie nicht spielen könnten, würde ich mit ihnen nicht auftreten. Sie sind wirklich gute Musiker! Sie haben einen guten „down home“ Mississippi-Arkansas-Stil. Ich habe viele europäische Bluesmusiker getroffen, die versucht haben, wie die alten Vorbilder zu klingen, und denen es nicht gelungen ist. Erik Trauner hingegen klingt absolut authentisch.“
Essenz des Blues
Trauner ist im Chicagoblues ebenso Zuhause wie in der zydeco- und cajungeschwängerten Tradition Louisianas, wer erinnert sich nicht an den Megahit „Rosa Lee“. Aber auch in der Country- und Western-Musik fühlt er sich wohl, etwa mit den von ihm 1997 gegründeten Honky Tonk Playboys. Schließlich darf es auch Gospel sein, zum Beispiel mit Sister Shirley. An Intensität ist Trauner vor allem auch solo nicht zu überbieten. Zahllose Liveauftritte in Clubs und auf Festivals lassen die ZuhörerInnen regelmäßig mit (vor Staunen) offenem Mund zurück (nachzuhören auch auf der Solo-CD „Up Slide Down“). Dabei geht es ihm nicht darum, möglichst detailgetreu die Altmeister des Countryblues zu imitieren, sondern er hat längst seinen eigenen Stil und Platz gefunden. Konsequenterweise stammt mehr als die Hälfte seines Repertoires aus eigener – mitunter recht spitzer – Feder. In guter Tradition der Songster verbindet Erik Trauner seine Soloauftritte mit humorvollen Ansagen und Geschichten, bietet damit über die Songs hinaus kurzweiliges Entertainment. Somit ist er einer jener Handvoll an Bluesmen, die auch den Spaß an und mit dieser wunderbaren Musik nicht zu kurz kommen lassen. Im Vordergrund steht nicht die Sterilität der technischen Perfektion sondern die Emotionalität des Reduzierens und Weglassens, schlicht: die tiefere Essenz des Blues.

Moderation: Wake up Team

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Wake up – mit Michael Seida

Wake up – mit Michael Seida

In dieser Ausgabe der Sendung Wake up ist Michael Seida zu Gast.

Zu Michael Seida:

Photocredit: (C) Harri Mannsberger

Alles begann mit Frank Sinatra, Sammy Davis Jr. & Dean Martin. “The Big Entertainers” im Smoking hinterließen beim Simmeringer Arbeiterkind Michael Seida Ende der 80er Jahre einen unauslöschlichen Eindruck.
“Tanzen? Herrlich! Comedy? Wunderbar! Aber, Michael, du musst auch singen können, um ein Vollblut-Entertainer zu sein – look at Sammy!” Der Rat des US-Showbizexperten Tom Chrutchfield brachte den Tänzer dazu, seine Schritte mit der Stimme zu begleiten. Woody Thompson und später Cole Hunter unterrichteten ihn im Gesang.
Das Singen sollte Michael Seida fortan nicht mehr loslassen. Zur anfänglichen Vorliebe für den Swing gesellte sich mit der Zeit das Interesse an Stilrichtungen wie Folk, Country, Gospel und Rock. Inspiriert von Allzeitgrößen wie Elvis, Frank, Dean, Sammy, John Foggerty, Herbert Grönemeyer und allen voran Bruce Springsteen geht es dem Bassbariton in seinen Liedern stets darum, Geschichten zu erzählen.
Und bildhafte Geschichten aus seinem Leben gibt es genug – vor allem jene, die er und seine Freunde so gerne „auf unsa leiwaunde Sproch“ übersetzen.
Als Proberaum und Tanzstudio hielt Mutters Wohnzimmer her. Die “Lehrer” flimmerten per Video in die Gemeindebauwohnung. John Travolta, Die New York City Breakers, Michael Jackson und schlussendlich Fred Astaire, der bei Michael Seida die Liebe zum Steptanz entfachte. Die „Hoofer“, die schwarzen Rhythme-Tap-Größen wie Gregory Hines, Bunny Briggs, Bill “Bojangles” Robinson, Chuck Green, Honi Coles oder die Nicolas Brüder taten ein Übriges dazu. Mit der Fernbedienung in der Hand und einer dünnen Holzplatte unter den Beinen ließen sich die Allzeitgrößen mit der gehörigen Leidenschaft aufsaugen und reproduzieren.
Mutters Wohnung tauschte Seida bald mit der Showbühne. Dort würdigt er seither seine Idole mit bekannten Schrittfolgen, oft und gerne in parodistischer Weise. Ob raumgreifend im Astaire-Stil oder aus dem Stand beim schwarzen Rhythme-Tap, Seida ist in beiden Techniken gut zu Fuß. Trotz der starken Beeinflussung durch die “alten Meister” hat er dabei doch einen eigenen Stil gefunden – sodass das bühnenreife Resultat immer ein echter Seida ist.
Beim reinen Tapdance ist es freilich längst nicht geblieben. Mit ähnlicher Freude frönt das Bewegungstalent auch dem Breakdance, dem Hip-Hop und jeder Form des groovigen Tanzens.
Der Naturkomiker unterhält Freunde wie Publikum mit lockeren Sprüchen und biegsamen Gesichtsspiel. Dabei kommt Seida vor allem das ursprünglichste seiner Talente zur Hilfe: das Parodieren. Leute nachzumachen und dabei respektvoll zu bleiben hat der geborene Komödiant mit der Zeit zur Kunstform erhoben. Sein Mimenspiel konnte Seida auch als Filmschauspieler mehrmals unter Beweis stellen.
Die running Gags, die jederzeit und ohne einstudiert zu sein “ausseg’schoben” werden sind die ideale Brücke zwischen Tanz und Gesang. Die schwierigsten Bühnenmomente, jene “dazwischen”, meistert Seida mit vergnüglicher Spontanität. Sich selbst dabei nicht allzu ernst zu nehmen gilt für einen, der lieber die eigene Person als Fremde aufs Korn nimmt, als „Must“.
Und zu den “schnellsten Beinen der Stadt” und der kunst- und gefühlvollen Stimme eines Sängers gesellt sich somit der Schmäh. That’s Entertainment, Folks!
Michael Seida ist ein Entertainer der reinsten und originellsten Gattung, mit professionellen Eigenschaften, die man ­ in einer Person vereint, heutzutage kaum noch zu finden vermutet. Die Verbindung von Gesang, Tanz, Wortwitz und Moderation sorgt beim Publikum für die höchste Stufe der Unterhaltung.
Ihm bei seinen Auftritten zuzusehen erinnert unwillkürlich an die Zeiten der großen Smoking-Entertainer wie Frank Sinatra, Dean Martin, Sammy Davis Jr. oder Fred Astaire. Und wenn Michael Seida nach dem Vorbild seiner Jugendidole sein internationales Publikum zu begeistern versteht, so hat er doch dem Entertainment einen zeitgemäßen und ganz persönlichen Charme hinzugefügt. All dies zusammen macht ihn zu dem was er in seinen Konzert-Shows eindrucksvoll präsentiert: einem Weltklasse-Entertainer.
Sein Filmdebüt gab Seida in Susanne Zankes “Zigeunerleben”. Es folgte eine Rolle in Kitty Kinos “Das Geständnis”.
Weiters Galaauftritte in TV-Shows quer durch Europa. Neben seinen One-Man-Shows die ihn u. a. an Bord der Luxuskreuzer MS Arkona (Deutschland), MS Daphne (Italien), MS Berlin (Deutschland), MS Vistasfjord (USA), SS Norway (USA) rund um die Welt geführt haben ­hat Michael Seida in folgenden Bühnenproduktionen erfolgreich mitgewirkt:
• Tänzer für Afrika 1-4 (Wien)
• Musical: Oh my God (Wien)
• Best of Broadway (Sydney)
• The Great Pretenders (Sydney)
• Steptanz-Melodie (Wien)

Michael Seida (* 1964 in Wien) ist ein österreichischer Sänger, Tänzer und Entertainer. Seida wuchs in Wien-Simmering auf, besuchte das Konservatorium der Stadt Wien, bildete sich autodidaktisch im Steptanz aus und spezialisierte sich auf den Vortrag von Songs des „Rat Pack“ (Frank Sinatra, Dean Martin, Sammy Davis Junior). Er singt auch anderes amerikanisches Liedgut in deutscher oder dialektal Wienerischer Übersetzung. Mit dem zynischen Traditional Unsan Vodan gelang Seida 2010 ein Hit in der Austropopszene. Am 15. April 2014 wurde Seida von Bürgermeister Michael Häupl die Auszeichnung Goldener Rathausmann verliehen.

Nähere Infos unter:

http://www.michaelseida.com

Moderation: Wake up Team
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http://www.wakeuporange.com

Nachzuhören unter:

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