Wake up – gratuliert Conchita Wurst!

Wake up – gratuliert Conchita Wurst!

Herzlichen Glückwunsch nach Kopenhagen zu Conchita Wurst und Ihrem Team.

Conchita Wurst

Seit 1966 gelang es Österreich nicht den Song Contest für sich zu entscheiden. Der Bann ist hiemit gebrochen.

1966 gelang es Udo Jürgens im Rahmen des Eurovision Song Contest mit seinem Siegerlied „Mercie, Cherie“ diesen Wettbewerb für sich zu entscheiden.

Merci, Chérie ist der Titel des Gewinnerliedes des Eurovision Song Contest 1966 in Luxemburg. Komponiert wurde er von Udo Jürgens und Thomas Hörbiger und interpretiert von Jürgens. Trotz des französischen Titels ist der Text auf Deutsch verfasst. Der Inhalt handelt von einem Mann, der seiner Geliebten beim Abschied für gute Zeiten und positive Augenblicke dankt.

Es war die dritte Teilnahme von Udo Jürgens beim Eurovision Song Contest in Folge, nachdem er 1964 mit „Warum nur warum?“ den sechsten Platz und 1965 mit „Sag ihr, ich lass sie grüßen“ den vierten Platz belegte. In einem Teilnahmefeld von 18 Ländern startete Jürgens auf Nummer 9 und konnte schließlich 31 Jurypunkte auf sich vereinigen.

Bis heute war Merci, Chérie der einzige Sieg Österreichs beim Eurovision Song Contest. Die Single erreichte Platz 4 der deutschen Single-Charts, Platz 2 der österreichischen Single-Charts und Platz 19 der niederländischen Single-Charts. Im Juni 1966 erreichte das Lied in der von Baker Cavendish und Johnny Anthey arrangierten und von Vince Hill interpretierten englischen Version Platz 36 der britischen Single-Charts. Eine schwedische Version, zu der Al Sundström den Text verfasste, wurde im selben Jahr von Gunnar Wiklund und Nisse Hanséns Orchester aufgenommen. Bent Fabric veröffentlichte eine Instrumentalversion auf seinem Album Operian Lovebirds. Weitere Coverversionen gibt es von Adoro, Belinda Carlisle, Bobby Darin, Karel Gott, Peter Alexander, Paul Mauriat, Tim Fischer, Ricky King und Harry Snell.

Zu Conchita Wurst:

Thomas „Tom“ Neuwirth (* 6. November 1988 in Gmunden, Oberösterreich) ist ein österreichischer Sänger und Travestiekünstler, der international vor allem durch die von ihm verkörperte Figur Conchita Wurst bekannt ist. Er gewinnt 2014 in Kopenhagen mit dem Lied Rise Like a Phoenix den 59. Eurovision Song Contest.

Tom Neuwirth wuchs in der steirischen Marktgemeinde Bad Mitterndorf auf. 2006 nahm er an der dritten Staffel der TV-Castingshow Starmania des ORF teil, wo er im Finale Zweiter hinter Nadine Beiler wurde. 2007 gründete er zusammen mit Falco De Jong Luneau, Johannes „Johnny“ K. Palmer und Martin Zerza die Boyband jetzt anders!, die sich aber noch im selben Jahr wieder auflöste. 2011 schloss er eine Ausbildung an der Grazer Modeschule ab.

Die Schaffung der Kunstfigur Conchita Wurst erklärt Neuwirth als Reaktion und Statement gegen Diskriminierungen, die er in seiner Jugend aufgrund seiner Homosexualität erfuhr. Sein Auftreten als Travestiekünstler soll Menschen zum Nachdenken „über sexuelle Orientierung, aber genauso über das Anderssein an sich“ bewegen, damit „es Jugendliche leichter haben – und zwar egal, aus welchem Grund sie anders als die anderen sind.“ Den Namen Conchita bekam er von einer Freundin aus Kuba und behielt ihn bei. Der Begriff Conchita bedeutet in Lateinamerika so viel wie „Muschi“. Den Nachnamen wählte er, „weil es eben ‚wurst‘ ist, woher man kommt und wie man aussieht“.

Die Biografie der Kunstfigur Conchita Wurst beginnt mit der Geburt „in den Bergen von Kolumbien“ und einer Kindheit in Deutschland. Erstmals in der breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde Neuwirth in dieser Rolle als Teilnehmer an der ORF-Talentshow Die große Chance, in der er in der Finalrunde den sechsten Platz belegte. Als Conchita Wurst nahm er auch an der österreichischen Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2012 (Österreich rockt den Song Contest) teil und erreichte im Finale mit dem Song That’s What I Am mit 49 % der Stimmen den zweiten Platz hinter den Trackshittaz mit 51 %. Weitere Fernsehauftritte folgten 2013, als Conchita Wurst in der Sendung Die härtesten Jobs Österreichs auf ORF eins zu sehen war, wo er in der Fischverarbeitung arbeitete, und im Sommer desselben Jahres in der Sendung Wild Girls – Auf High Heels durch Afrika bei RTL, in der er den siebten Platz erreichte. 2013 war er mit dem Titel That’s What I Am zusammen mit einer Reihe weiterer österreichischer Musiker auf dem Benefiz-Album Licht ins Dunkel 2013 und bei einem Konzert für die ORF-Weihnachtsaktion Licht ins Dunkel vertreten.

Im September 2013 gab der ORF bekannt, Conchita Wurst als Österreichs Beitrag zum Eurovision Song Contest (ESC) 2014 in Kopenhagen zu entsenden. Der Song Rise Like a Phoenix wurde erstmals am 18. März 2014 auf Ö3 präsentiert. Am 8. Mai 2014 qualifizierte er sich in Kopenhagen fürs Finale des Wettbewerbs, das er in der Nacht zum 11. Mai gewann. Es war nach dem Sieg von Udo Jürgens im Jahr 1966 der zweite Sieg Österreichs beim ESC.

Stay tuned!

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