Wake up – Toto & Opus

Wake up 21.04.2012, 11-12 Uhr, Radio Orange 94.0, UKW 94.0
Campus & City Radio St. Pölten 94.4

Diesmal beschäftigen wir uns mit 2 Musikgruppen, genaugenommen mit TOTO und OPUS:

Zu Toto:

Toto ist eine weltweit erfolgreiche kalifornische Rockband, die 1977 in Los Angeles gegründet wurde. Insgesamt veröffentlichte die Band 17 Alben (12 Studio, 1 Soundtrack, 4 Live) und wurde mit sechs Grammys ausgezeichnet. Bekannteste Stücke von Toto sind Rosanna, Africa, Hold the Line, Child’s Anthem und Georgy Porgy (u. a. gecovert von Luther Vandross und Eric Benet). Bis heute haben Toto knapp 40 Millionen Alben verkauft und wurden 2009 in die Musicians Hall Of Fame aufgenommen.

Die Musik von Toto lässt sich in die Stilrichtungen des kommerziell ausgerichteten, sogenannten Mainstream- bzw. Adult-oriented Rock (AOR) einordnen. Bei der als Westcoast-Style bezeichneten Musik der Band spielen Keyboards und Klavier eine wichtige Rolle. Die im 6/8-Takt auf dem Klavier gespielten Akkorde des Liedes Hold the Line wurden beispielsweise oft kopiert.

Häufig sind von den Keyboards dominierte, orchestral wirkende Mittelteile. Die Lieder werden größtenteils in mittlerem Tempo gespielt und sind von einer eingängigen Melodie geprägt. Großen Einfluss auf die Wirkung der Lieder hat zudem das Schlagzeugspiel. So wechselt zum Beispiel Jeff Porcaro im Titel Rosanna (siehe Abbildung) von einem kraftvollen ternären Shuffle-Rhythmus zu einer binären Spielweise, um nach einem Break mit einer die Spannung steigernden Pause wieder den Shuffle-Rhythmus aufzunehmen.

Extrem schnelle Nummern oder gar Hardrock spielte Toto eher selten, obwohl Steve Lukather ab und zu harte Powerchords sowie handfeste Rocksoli einstreute.

Piano, Bass und Bläser aus Stop Loving You
Die Musiker von Toto zeichneten sich dadurch aus, dass sie stets songdienlich spielten. Dennoch wurden in den Liedern immer wieder überraschende Passagen eingebaut. So zum Beispiel in dem Titel Stop Loving You: Hier wird der von flächigen Keyboardsounds und einem leicht rhythmisierten Piano geprägte Song, der einer herkömmlichen Kadenzfolge (F-Dur, B-Dur, d-Moll, C-Dur) folgt, von einer Phrase des Basses und der Bläser abgelöst, die eher in die Funkmusik passt; siehe Abbildung.

Zu den anspruchsvollsten Stücken zählen Jake To The Bone vom Kingdom Of Desire-Album sowie Dave’s Gone Skiing, zu finden auf der CD Tambu. Großen Erfolg hatte die Band mit ihren von Keyboardsounds geprägten Balladen wie Africa, I’ll be over you oder Somewhere Tonight. In diesen Titeln lässt der Schlagzeuger bei Live-Konzerten oft Raum für zusätzliche lateinamerikanische Perkussion-Instrumente.

Konzerte

Die Band tourte über 30 Jahre lang durch die Welt und kam dabei regelmäßig nach Europa bzw. Deutschland. Die Live-Konzerte von Toto waren musikalisch auf einem ähnlich hohen Niveau wie die Studio-Aufnahmen, da alle Mitglieder der Band als Studiomusiker in der Lage waren, den Sound der Studioaufnahmen live bei Bedarf beinahe identisch wiederzugeben.

Bühnenshow beim Live-Konzert Varus Open Air 2004 in Osnabrück
Das Arrangement der im Verlauf des Konzerts gespielten Musikstücke änderte sich zu jeder Tournee und wurde bisweilen sogar zu einzelnen Auftritten spontan angepasst. Neben Totos bekanntesten Hits wie Rosanna, Hold the Line und Africa wurden Musikstücke aus über 25 Jahren Bandgeschichte gespielt. Seit 1996 ließ die Band regelmäßig im Vorfeld der Konzerte Fans per Internet über diese Setlist abstimmen, nachdem sie das noch für die Tournee 1992 per Postkarten von Fanclubs in ihrer Heimatstadt Los Angeles machen ließ.

Zusätzlich zu den Musikstücken bot Toto den Konzertbesuchern eine Reihe von Soli. Obligatorisch sind dabei ein Schlagzeug-, ein Keyboard- und ein Gitarren-Solo, letzteres von Steve Lukather; in den letzten Jahren vielfach mit akustischer Gitarre. Bassist Mike Porcaro spielte selten Soli. In den letzten Jahren vor der Auflösung spielte er jedoch aufgrund häufiger Nachfragen von Fans am Ende des Liedes Africa einige Male ein Bass-Solo.

Begleitet wurde die Musik von Toto bei den Welttourneen von einer Bühnenshow. So war bei der Reunion Tour im Jahr 1999 eine 120 m² große Videoleinwand im Einsatz, die im Wechsel Ausschnitte aus Musikvideos und Material der vier Live-Kameras zeigte, die während des Konzerts die Künstler und die Instrumente in Nahaufnahmen filmten.

Bisweilen kam es bei Toto-Konzerten zu Auftritten von Gastmusikern. In der Heimatstadt der Band zum Beispiel ergänzt vielfach Ex-Bandmitglied Steve Porcaro die Band. Im Sommer 2004 besuchte Sängerin Marla Glen ein Toto-Konzert in Rottweil und wurde für die Zugabe auf die Bühne gebeten. Gäste in Deutschland waren in den letzten Jahren unter anderem Ian Anderson und Gitarrist Al di Meola. Seit 1999 tourte Tony Spinner als musikalische Unterstützung mit der Band. Er spielte die zweite Gitarre und war Background-Sänger.

Seit Mitte 2005 wurde die Band durch Greg Phillinganes verstärkt, einer der bekanntesten Keyboarder der US-amerikanischen Musikszene. Er war von David Paich in die Band gebeten worden, da dieser durch Erkrankungen in seiner Familie nicht mehr außerhalb der USA auf Tournee gehen wollte. Bis zur Auflösung 2008 war er festes Mitglied bei Toto und wirkte am letzten Album der Band mit. Von Februar 2007 an ersetzte Lee Sklar als Bassist den erkrankten Mike Porcaro. Diese Zusammenarbeit endete nach der „Falling In Between“-Tour im Jahre 2007 bzw. mit der vorübergehenden Auflösung der Band 2008. Seit 2010 spielt Nathan East für Mike Porcaro als Tourmitglied den Bass.

Popularität

Nach dem Debütalbum TOTO im Jahr 1978 startete die Band ihre erste Tournee in den USA. Die folgenden Jahre wurden bestimmt durch die beiden nächsten Alben und vielen hundert Sessions, die die Bandmitglieder für andere Musiker und Bands spielten.

Die Popularität von Toto erreichte mit dem Album TOTO IV 1982 ihren Höhepunkt. Danach ging die Band auf ihre erste große Welttournee. Die Grammy-Verleihung 1983 war der Höhepunkt ihrer Popularität in den USA.

Mit den nachfolgenden Alben Isolation, Fahrenheit und vor allem The seventh one wuchs Totos Popularität in Europa und Asien, während sie in den USA immer mehr an Popularität einbüßte. Grund dafür waren unter anderem zahlreiche Probleme mit der damaligen Plattenfirma CBS (später Sony Music). So wurden einige der Alben Mitte der 1980er Jahre in den USA erst mit großer Verspätung und ohne vernünftiges Marketing veröffentlicht. Während die Band in Europa und Asien von Jahr zu Jahr in größeren Hallen spielte und mehr und mehr Platten verkaufte, hatten Toto vor allem in den englischsprachigen Ländern wie USA, Kanada, England und Australien große Popularitätsprobleme. Die Tourneen der Band führten deshalb fast jährlich durch Europa.

Doch auch der Wechsel zur Plattenfirma EMI brachte nicht den gewünschten Erfolg. EMI veröffentlichte das Album Through the Looking Glass in den USA mit Verspätung. So trennte sich Toto nach einem Album erneut von ihrer Plattenfirma und veröffentlichte die Live-DVD bei dem Label Eagle Vision, ein englisches, auf Live-Konzerte spezialisiertes Unternehmen. In den letzten Jahren hatte die Band ihr eigenes Label namens TOTO Records gegründet. Eine Bindung an eine Plattenfirma über mehrere Jahre lehnte die Band zuletzt ab, neue Alben wurden nur noch einzeln für den Vertrieb an ein Major-Label lizenziert.

Geschichte

Gegründet wurde Toto 1976–1977. Die beiden Gründungsmitglieder Jeff Porcaro und David Paich spielten bereits in einer High-School-Band zusammen und arbeiteten als Studiomusiker in Los Angeles. Bei einem Engagement von Boz Scaggs entstand die Idee zur Gründung der Band, zu der Steve Lukather, Jeff Porcaros Bruder Steve, Bobby Kimball und David Hungate dazugeholt wurden. In diesen Tagen entstand der Name Toto (siehe Abschnitt Name).

1976–1982

Das erste Musikalbum mit dem Titel TOTO (1977) war die erste gemeinsame musikalische Produktion der Band. Im selben Jahr wurden sie für den Grammy als „Bester Newcomer“ nominiert.

Das zweite Album Hydra (1979) mit dem Hit 99 und das dritte Album Turn Back (1981) hatten mäßigen Erfolg. Weltweit populär wurde die Band mit ihrem vierten Album Toto IV (1982), für das sie in mehreren Ländern die Platin-Auszeichnung, in Deutschland doppelt, erhielten. Insbesondere die darin enthaltenen Hits „Rosanna“ und „Africa“ machten Toto weltweit bekannt. Das Album verkaufte sich bis ins Jahr 1983 millionenfach und die Band erhielt insgesamt sechs Grammys (siehe Auszeichnungen).

Vor der anschließenden Welt-Tournee verließ der Bassist David Hungate die Band und wurde durch den dritten Porcaro-Bruder Mike ersetzt.

1983–1992

Die folgenden Jahre wurden von Problemen mit der Bandbesetzung geprägt. So verließ Bobby Kimball 1984 wegen Drogenproblemen die Band und wurde in den folgenden Jahren von den Sängern Fergie Frederiksen (1984–1986), Joseph Williams (1986–1988) und dem von der damaligen Plattenfirma Sony (CBS) geforderten Jean-Michel Byron (1990) ersetzt, von denen jedoch keiner als ständiges Bandmitglied blieb, sondern nur für wenige Jahre oder gar nur wenige Lieder (J.-M. Byron). 1988 verließ Steve Porcaro offiziell die Band, um sich eigenen Projekten zu widmen, ging aber 1988 mit auf Welttournee und hat seitdem auch an jedem neuen Album der Band als Gastmusiker mitgewirkt. Steve Lukather übernahm 1992 den Lead-Gesang, da die Band nach dem Abgang von Byron keinen neuen Lead-Sänger mehr suchen wollte.

Toto veröffentlichte weitere Alben Isolation (1984), Fahrenheit (1986), The Seventh One (1988) und eine Greatest-Hits-Kompilation Past To Present (1990), die in mehreren Ländern mit Platin ausgezeichnet wurde. Des Weiteren komponierte die Band die Musik zu den Olympischen Spielen 1984 in ihrer Heimatstadt Los Angeles und die Filmmusik zu David Lynchs Verfilmung „Dune“.

Gitarrist und Sänger Steve Lukather bei der „Past to Present“-Tour 1990
1986 bis 1987 ging die Band auf ihre zweite Welt-Tournee, 1988 auf ihre dritte.

1992–1998

Mit dem Tod von Jeff Porcaro im Jahr 1992 kurz vor der Veröffentlichung des Albums Kingdom of Desire (1992) geriet die Band in eine Krise. Nachdem man sich zum Weitermachen entschieden hatte, trat der Schlagzeuger Simon Phillips der Band bei und nahm unmittelbar im Anschluss an deren vierter Welt-Tournee teil.

1993 veröffentlichten Toto ihr erstes Live-Album Absolutely Live.

Im Herbst 1994, während einer Tourpause der Solo-Tournee von Gitarrist Steve Lukather mit seiner Band Los Lobotomys, trat Toto zum ersten Mal bei der Nokia Night of the Proms auf.

Es folgte das Album Tambu (1995) mit der Single I Will Remember, die in einigen europäischen Ländern mit Gold ausgezeichnet wurde sowie eine weitere Welt-Tournee 1996, nach der die Bandmitglieder für kurze Zeit und private Soloprojekte pausierten.

1996 begann Toto anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Band mit den Arbeiten an dem Jubiläumsalbum Toto XX, das 1998 veröffentlicht wurde.

1997 spielten Toto das erste Mal in Afrika. Die wenigen Konzerte in Südafrika waren ausverkauft und wurden von einem afrikanischen Chor begleitet.

1998–2008

Nachdem das Gründungsmitglied Bobby Kimball schon an dem Jubiläumsalbum teilweise mitgearbeitet hatte, trat er 1998 wieder der Band bei. 1999 folgte eine weitere Welt-Tournee durch Europa, Japan und erstmals seit sechs Jahren auch wieder durch die USA.

Die Band veröffentlichte 1999 das Musikalbum Mindfields und das Live-Album Livefields. 2000 wurden Toto, bzw. ihr Toningenieur Elliott Scheiner, erneut für einen Grammy nominiert: Mindfields als „Best Engineered Album, Non-Classical“ (deutsch: „Bestes aufgenommenes, nicht-klassisches Album hinsichtlich der Tontechnik“). Nach insgesamt zwei Jahren Tournee pausierte die Band erneut für zwei Jahre, um den Bandmitgliedern Zeit für eigene Soloprojekte zu geben.

Nach der Pause veröffentlichte Toto im Jahr 2002 das Album Through the Looking Glass, auf dem sie „die Lieblings-Songs der Bandmitglieder“ coverte (u. A. „Bodhisattva“ von Steely Dan und „While my guitar gently weeps“ von den Beatles). Die folgende Jubiläums-Tournee zum 25-jährigen Bestehen führte durch Europa und Asien, wurde im Januar 2003 in Amsterdam aufgezeichnet und auf DVD veröffentlicht. Anschließend tourte die Band durch USA, erneut im Rahmen der Nokia Night of the Proms durch Europa und bis ins Jahr 2004 durch Asien und Südamerika.

Im Sommer 2005 trat der Keyboarder Greg Phillinganes der Band bei. Gemeinsam mit ihm, sowie den ehemaligen Mitgliedern Steve Porcaro und Joseph Williams, arbeitete Toto am Album Falling In Between, das im Februar 2006 erschien. Seit dem Frühjahr 2006 fand zudem eine mehrjährige Welttournee durch Europa, Südostasien, die Vereinigten Staaten sowie, erstmals seit 13 Jahren wieder, durch Australien statt. Seit Anfang 2007 wurde dabei der an ALS erkrankte Mike Porcaro durch den Bassisten Leland Sklar vertreten. Im Rahmen der Tour wurden im März 2007 im Pariser Zénith Aufnahmen für eine Live-CD gemacht, die am 29. Oktober in Europa und am 23. November in Deutschland erschien. Am 14 März 2008 erschien nun auch eine Live-DVD des Konzerts die sich weltweit in den TOP 10 der Charts platzierte, so. u. a. in den deutschen Amazon Verkaufscharts auf Platz 1 (DVD Musik), offizielle deutsche DVD Musikcharts Platz 4 (KW 12.08), Schweden Platz 1, Frankreich Platz 2, Holland Platz 3, Norwegen Platz 4, Dänemark Platz 4, Finland Platz 5, Italien Platz 6, Australien Platz 9 und Japan Platz 9.[1]

Im März 2008 absolvierten Toto eine ausverkaufte Tournee mit acht Konzerten in Japan. Bei diesen Konzerten trat Boz Scaggs (siehe Teil Geschichte) im Vorprogramm auf. Gründungsmitglied David Paich stand nach über 2 Jahren Bühnenabstinenz wieder mit der Band auf der Bühne, Ex-Sänger Joseph Williams trat als Gastmusiker auf. Steve Lukather und David Paich spielten dabei auch einige Songs bei Boz Scaggs, im Gegenzug kam Boz Scaggs mit seiner Band zur Zugabe von Toto mit auf die Bühne, und gemeinsam wurde „With a Little Help from My Friends“ von den Beatles als letzte Zugabe gespielt.

In einem Zeitungsinterview des Kölner Stadt-Anzeigers vom 26. Mai 2008 antwortete Steve Lukather auf den Einwand, dass Toto eine US-amerikanische Band sei: „Toto gibt es nicht mehr. Ich habe die Band gerade aufgelöst. Zu viele Urmitglieder sind nicht mehr dabei. Toto hat seine Identität verloren. Ich mache solo weiter.“[2] Steve Lukather bestätigte diese Meldung ebenfalls auf seiner offiziellen Homepage.[3] Seit Mitte 2008 bestätigt Toto in einer offiziellen Erklärung auf ihrer Internetseite die Auflösung der Band.

2009 bis heute

Am 12. Oktober 2009 wurden die Gründungsmitglieder Totos in die Musicians Hall of Fame aufgenommen – mit Ausnahme von Bobby Kimball, da er als Sänger nicht als Musiker im Sinne der Hall of Fame gilt.[4][5]

Am 27. Februar 2010 kündigte die Band auf ihrer Website an, dass sie zu Ehren ihres an ALS erkrankten Bassisten Mike Porcaro noch einmal für eine zweiwöchige Tour zusammenkommen würden[6]. Neben Steve Lukather, Simon Phillips und David Paich waren bei der im Juli 2010 in Europa stattfindenden Tour auch die ausgeschiedenen Mitglieder Steve Porcaro und Joseph Williams wieder dabei. Als Gast spielte der Bassist Nathan East.[7] Im November 2010 stellte Steve Lukather die aktuelle Situation der Band klar. Er erklärte, dass es kein neues Album mehr geben werde, die Band aber mit der Besetzung der 2010er Tour weiter live auftreten werde, soweit es die anderen Verpflichtungen der Bandmitglieder erlauben.[8]

Im Sommer 2011 gingen Toto erneut in Europa und Asien auf Tour, bei der statt des erkrankten Mike Porcaro erneut Nathan East Bass spielte. Zudem kehrte Jenny Douglas, die bereits in den frühen 1990er Jahren Mitglied der Tourbesetzungen war, als Backgroundsängerin zurück.

Am 24. Februar 2012 gab die Band die ersten Termine für ihre im Juli und August 2012 in Europa stattfindenden Open-Air-Konzerte auf ihrer Homepage bekannt.[9]

Name

Der Name Toto gibt nahezu seit Beginn der Bandgeschichte Anlass zu Spekulationen über seine Herkunft. Gerüchte, Ursprung des Bandnamens sei der bürgerliche Name Bobby Kimballs „Robert Toteaux“, sind jedoch falsch. Bobby Kimball wurde als Robert Troy Kimball am 29. März 1947 in Louisiana (USA) geboren.

Jeff Porcaro erklärte die richtige Entstehungsgeschichte in einem Interview von 1988. Er erklärte, dass die Band 1977 einen Namen suchte, und alle Bandmitglieder sich bis zum nächsten Tag einen solchen überlegen sollten. An jenem Abend lief der Film „Der Zauberer von Oz“ im Fernsehen und Jeff hörte den Namen „Toto“ (Dorothys Hund). Ihm gefiel der Name und so schlug er ihn am nächsten Tag der Band vor. Bassist David Hungate erklärte der Band, dass „toto“ bzw. „in toto“ im Lateinischen soviel heißt wie all umfassend und ein passender Name für eine Band sei, die sich nicht auf einen Musikstil festlegen wollte.

Auf seiner Homepage erklärte Steve Lukather anlässlich des mehr als 25-jährigen Bestehens der Band, dass der Name seinen Ursprung bei einem Eingeborenenstamm am Fuße des Himalayas hat, von dem Steve Lukather zur Zeit der Bandgründung hörte und fasziniert war.[10] Auch diese Erklärung war lediglich ein Scherz, der auch auf der Toto-Homepage als solcher lanciert wurde.

Zu Opus:

Opus ist eine österreichische Rockband, die 1985 einen internationalen Nr.1-Hit mit dem Titel Live Is Life hatte. Auch in Deutschland war das die in dem Jahr am häufigsten verkaufte Single-Schallplatte.

Bandmitglieder

Herwig Rüdisser ist der Leadsänger der Band. Er kam ursprünglich aus Klagenfurt und lernte ab dem Alter von acht Jahren Klavier, später, mit 10 kam dann Gitarre dazu. 1972 gewann er mit der Band GFS den Wettbewerb HELP. Darauf folgte die Ausbildung als Grafiker und der Umzug nach Graz. 1978 wurde er Sänger von Opus und nahm mit der Band bislang 13 Studioalben auf.

Ewald Pfleger ist ursprünglich Burgenländer und lebt seit 1978 in Graz. Er studierte ab 1973 fünf Jahre Geografie und Geschichte an der Wiener Universität und war an der Gründung von Opus beteiligt.

Kurt René Plisnier begann 1963 mit der Musik, als er Klavierunterricht an der Musikschule Stegersbach nahm. 1972 trat er der Opus-Vorgängerband bei. Drei Jahre später maturierte er in Fürstenfeld und begann sein Studium an der Musikhochschule Graz.

Günter Grasmuck studierte nach der Matura Musik und darstellende Kunst. 1974 wurde er Mitglied der kurz zuvor gegründeten Band „Opus“. Nebenbei war er bei zwei anderen steirischen Bands, S.T.S. und EAV, und bei der Kurt Gober Band (KGB) engagiert. Außerdem ist er als Produzent für internationale Künstler tätig.

Geschichte

Erste Erfolge

Die Band formierte sich 1973 als Garagenband und führten mehrere Sessions durch. Meistens wurden Bands wie Deep Purple oder Colosseum gecovert. Nebenbei wurden auch Eigenkompositionen eingespielt. Bald begann die Band in der Steiermark und im Burgenland live aufzutreten.

1974 treten der Schlagzeuger Günter Grasmuck und der Gitarrist Hans Pallier der Band bei. Letzterer verließ die Band nach 6 Jahren wieder. Ein erster großer Erfolg war der Sieg beim Steirischen Bandwettbewerb. 1978 rief die Band das erste Austrian Rock Festival ins Leben. Ende dieses Jahres zog die gesamte Band nach Graz, kurze Zeit später kam der Sänger Herwig Rüdisser dazu.

1980 wurde die erste Platte, Daydreams, aufgenommen, die unter dem Label Phonogramm erschien. Produzent war Peter Janda. Der Bassist Walter Bachkönig verließ kurze Zeit später die Gruppe, um sich Klassik-Projekten zu widmen; ihm folgte Niki Gruber.

Durchbruch

1981 stießen Opus auf den erfolgreichen Produzenten Peter Müller (Da Hofa), mit dem sie die LP Eleven aufnahmen. Diese platzierte sich in den Top 10 der österreichischen Hitparade, konnte mit einigen Songs sogar Airplay erzielen und wurde mit Gold ausgezeichnet. Außerdem erhielt die Band den Österreichischen Journalistenpreis. Es folgten überregionale Auftritte und Gigs in Deutschland.

Das zweite Album, das Konzeptalbum Opusition, wurde 1983 vorgestellt und wegen großer Erfolge in Österreich auch international veröffentlicht: Kurz zuvor war die Band auf Tour gegangen, zu der insgesamt über 100.000 Zuschauer kamen. Höhepunkt war das Ö3-Open-Air-Konzert im Wiener Weststadion, bei dem sie neben bereits bekannten Künstlern wie Wolfgang Ambros oder Rainhard Fendrich auftrat.

1984 wurde nach dreimonatiger Studioarbeit das Album Up and Down veröffentlicht, Produzent war wieder Peter Müller. Es folgte eine weitere Tour durch Österreich und Deutschland. Falco engagiert den mittlerweile charakteristischen Chor der Band für seinen Song Junge Roemer.

Internationaler Erfolg

Nach der LP Up and Down stand die Idee im Raum, ein Live-Album aufzunehmen. Zu dem kam ein neuer Titel mit dem Namen Live Is Life, welcher zu einem Internationalen Erfolg wurde.

Die Band tourte sowohl durch die USA als auch durch Staaten des Ostblocks, spielte danach Konzerte in Mittel- und Südamerika. Der Erfolg war immerhin so groß, dass Opus nach Anton Karas und Falco als erst dritte österreichische Band vom New Yorker Musicstore Tower Records vertrieben wurde.

Das siebte Album „Opus” konnte den Erfolg des Vorgängers nicht wiederholen. Die Single „Whiteland” schaffte lediglich eine Top-3-Platzierung in Österreich. Der Erlös kam Greenpeace zugute. Die Band absolvierte weitere internationale Konzerte, bekam aber immer weniger Zustimmung und zog sich vorerst aus dem Musikgeschäft zurück.

Rückkehr

1991 wechselte die Band die Plattenfirma und brachte kurze Zeit später das Album „Walking On Air” heraus, das in den Ö3 Austria Top 40 den 13. Platz belegen konnte. Es sollte das bislang letzte platzierte Album sein. Auf der LP befand sich auch die Single „Gimme Love”, die in Österreich an alte Erfolge anschließen konnte.

1993 feierte die Gruppe das 20-jährige Jubiläum in Graz (Gast war unter anderem Falco) und nahm dabei den Live-Sampler „Jubilée” auf. Singles und Tourneen der 1990er-Jahre fanden allerdings wenig Beachtung in den Medien.

Opus (2007)
Ins neue Jahrtausend startete Opus mit einem Auftritt zu einer ZDF-Silvestergala. Nach einer zweijährigen Kreativpause gab es 2002 wieder internationale Auftritte und ein neues Studioalbum mit dem Titel „The Beat Goes On”.

Zum 35-jährigen Jubiläum veröffentlichte die Band das Best-Of „Back To The Future”. Kurz zuvor konnte sich die Reggae-Neuauflage von Live Is Life in den österreichischen Charts platzieren. Auf der CD ist neben der Rockversion auch ein Dancehall-Remix des Klassikers zu finden. Anlässlich der EURO 2008 wird der Song in Österreich durch Sony BMG vermarktet.

2009 spielte Opus in der Grazer Oper in Begleitung eines klassischen Orchesters unter der Leitung von Christian Kolonovits einige ihrer größten Hits. Das Konzert wurde sowohl also Audio- und Videoaufnahme unter dem Titel „Tonight At The Opera“ veröffentlicht. Das Konzert wird am 17. Dezember 2011 in der Grazer Oper aufgrund des großen Erfolg des Vorgängerkonzertes erneut stattfinden.

Weltweit gilt Opus trotz mehrerer national erfolgreicher Hits als One-Hit-Wonder.

Wetterinfos für Wien (mit freundlicher Genehmigung der ZAMG Wien)

Am Vormittag ziehen noch einige dichtere Wolken durch, auch der eine oder andere kurze Regenschauer kann noch dabei sein. Im Tagesverlauf setzt sich aber trockenes und sonniges Wetter durch. Der Wind weht mäßig aus westlicher Richtung. Frühtemperaturen um 8 Grad, Nachmittagstemperaturen bei rund 17 Grad.

Am Samstag ist das Wetter in Wien heiter mit viel Sonne und nur wenigen Wolken, und die Temperaturen gehen am Morgen auf 8 Grad zurück. Am Tage steigen die Werte dann auf 17 Grad. Der Wind kommt aus Nordwest.

Am Sonntag wechselt sich die Sonne mit leichter Bewölkung ab. Die Tiefstwerte liegen bei 5 Grad, die Höchsttemperaturen bei 13 Grad, und der Wind weht aus West bis Nordwest.

Am Montag gibt es freundliches und schönes Wetter mit viel Sonnenschein in Wien. Dazu kühlt sich die Luft in den Frühstunden auf 5 Grad ab und erwärmt sich tagsüber bis auf 15 Grad. Der Wind weht aus Süd bis Südwest.

Am Dienstag scheint überwiegend die Sonne in Wien, nur hier und da gibt es vereinzelte Wolken. Die Tiefsttemperaturen betragen 6 Grad, die Höchstwerte 18 Grad. Dazu weht der Wind aus Süd.

Wetterinfos für St. Pölten:

Am Samstag ist das Wetter in Sankt Pölten heiter mit viel Sonne und nur wenigen Wolken, und die Temperaturen gehen am Morgen auf 5 Grad zurück. Am Tage steigen die Werte dann auf 17 Grad. Der Wind kommt aus westlichen Richtungen.

Am Sonntag kommt die Sonne zeitweise zum Vorschein, doch es ist mit Regenschauern zu rechnen. Die Luft kühlt sich in der Früh auf 5 Grad ab und erwärmt sich während des Tages bis auf 13 Grad. Der Wind kommt aus westlicher Richtung.

Am Montag scheint aus einem blauen Himmel ungehindert die Sonne, und es gibt nur sehr vereinzelt wenige Wolken in Sankt Pölten. Die Tiefsttemperaturen betragen 3 Grad, die Höchstwerte 14 Grad. Dazu weht der Wind aus Süd bis Südwest.

Am Dienstag gibt es viel Sonnenschein in Sankt Pölten und nur selten einige Wolken. Die Tiefstwerte liegen bei 4 Grad, die Höchsttemperaturen bei 20 Grad, und der Wind weht aus Süd.

Wiener Linien Infos:

Im Sinne der großen Mehrheit an zahlenden Fahrgästen führen die Wiener Linien umfangreiche Fahrscheinkontrollen auf ihrem Liniennetz durch. Im Schnitt sind täglich circa 100 Kontrollorgane gleichzeitig im Netz unterwegs, die jeden Tag rund 20.000 Kontrollen durchführen.

21.04.2012: U1, 67, 17A, 28A, 29A

22.04.2012: U3, 18, 15A, 71, 76A

Moderation: Wake up Team

Stay tuned!

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