Wake up – Portugal! Wake up 18.02.2012

Wake up – Portugal! Wake up 18.02.2012

In dieser Ausgabe von Wake up senden wir den zweiten Teil des Interviews mit Herrn Monteneiro und sprechen über die Aktivitäten der Portugiesischen Gesellschaft in Wien. Das Interview mit Herrn Monteneiro führte Manfred Kornherr.

Wetterinfos: (mit freundlicher Genehmigung der ZAMG Wien) Der Tag beginnt noch mit dichten Wolken und vereinzelt kann es sogar noch leicht regnen. Tagsüber setzt sich dann allmählich die Sonne durch, der Nachmittag verläuft dann recht sonnig. Der Wind weht mäßig aus westlichen Richtungen. Die Temperaturen bewegen sich in der Früh um 3 Grad, tagsüber werden rund 6 Grad erreicht. Am Samstag scheint überwiegend die Sonne in Wien, nur hier und da gibt es vereinzelte Wolken. Die Tiefsttemperaturen betragen 0 Grad, die Höchstwerte 6 Grad. Dazu weht der Wind aus West bis Nordwest.

Am Sonntag fällt aus einer dichten Bewölkung immer wieder Regen. Die Sonne kommt kaum zum Vorschein. Die Luft kühlt sich in der Früh auf -2 Grad ab und erwärmt sich während des Tages bis auf 3 Grad. Der Wind kommt aus südöstlicher Richtung.

Am Montag ist es meist heiter bis wolkig. Nur hin und wieder ziehen auch mal dichtere Wolkenfelder vorüber, und die Temperaturen gehen am Morgen auf -2 Grad zurück. Am Tage steigen die Werte dann auf 2 Grad. Der Wind kommt aus nördlichen Richtungen.

Am Dienstag gibt es kaum Wolken, vielfach scheint die Sonne. Dazu kühlt sich die Luft in den Frühstunden auf -4 Grad ab und erwärmt sich tagsüber bis auf 1 Grad. Der Wind weht aus Südost.

Wiener Linien Infos: Im Sinne der großen Mehrheit an zahlenden Fahrgästen führen die Wiener Linien umfangreiche Fahrscheinkontrollen auf ihrem Liniennetz durch. Im Schnitt sind täglich circa 100 Kontrollorgane gleichzeitig im Netz unterwegs, die jeden Tag rund 20.000 Kontrollen durchführen.

18.02.2012: U6, 48A, 30, 31, 36A

19.02.2012: U1, 1, 5, 23A

Moderation: Wake up Team

Wake up – Bäckerinnung + Portugiesische Gesellschaft Wake up 11.02.2012, 11-12 Uhr, UKW 94.0

Wake up – Bäckerinnung + Portugiesische Gesellschaft Wake up 11.02.2012, 11-12 Uhr, UKW 94.0

Diesmal zu Gast:

Josef Angelmayer, Bäckerinnung Wien Asige Monteneiro, Portugiesische Gesellschaft

In dieser Ausgabe von Wake up sprechen wir über Wien´s Bäckereien und die Aktivitäten der Portugiesischen Gesellschaft in Wien. Das Interview mit Herrn Monteneiro führte Manfred Kornherr.

Wetterinfos: (mit freundlicher Genehmigung der ZAMG Wien)

Bisher tiefste Temperatur dieses Winters

Weiterhin kälter als im langjährigen Mittel Freitag Früh wurde auf der höchsten Wetterstation Österreichs die tiefste Temperatur dieses Winters gemessen: minus 31, 5 Grad registrierte die ZAMG am Brunnenkogel in den Ötztaler Alpen auf 3440 Meter Seehöhe.

In den bewohnten Regionen bleibt Tannheim in Tirol (1100m Seehöhe) an der Spitze, mit minus 28,9 Grad, gemessen am 6.2.2012.

Auch für die kommenden Nächte und Tage erwarten die Meteorologinnen und Meteorologen der ZAMG frostige Temperaturen. Anfang nächster Woche sind tagsüber vorübergehend zarte Plusgrade möglich. Insgesamt dürfte es aber bis in die zweite Februarhälfte hinein deutlich kälter bleiben als im langjährigen Mittel.

Der Tag startet sehr sonnig, am Nachmittag nimmt dann die Bewölkung zu. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest. Frühtemperaturen am Stadtrand unter -15 Grad, innerstädtisch bei -13 Grad, die Tageshöchsttemperatur erreicht -7 Grad.

Am Samstag ist das Wetter in Wien überwiegend stark bewölkt, nur vereinzelt gibt es Wolkenlücken und ein wenig Sonnenschein. Dabei kühlt es sich in den Morgenstunden auf -15 Grad ab, im Tagesverlauf werden dann -9 Grad erreicht. Der Wind bläst aus Nordwest bis Nord.

Am Sonntag teilen sich Sonne und Wolken den Himmel. Dazu kühlt sich die Luft in den Frühstunden auf -13 Grad ab und erwärmt sich tagsüber bis auf -7 Grad. Der Wind weht aus Nordwest bis Nord.

Am Montag scheint verbreitet die Sonne, begleitet von einigen Wolken. Die Luft kühlt sich in der Früh auf -13 Grad ab und erwärmt sich während des Tages bis auf -2 Grad. Der Wind kommt aus nordwestlicher Richtung.

Am Dienstag scheint überwiegend die Sonne in Wien, nur hier und da gibt es vereinzelte Wolken. Die Tiefsttemperaturen betragen -9 Grad, die Höchstwerte -1 Grad. Dazu weht der Wind aus Nordwest bis Nord.

Wiener Linien Infos:

Im Sinne der großen Mehrheit an zahlenden Fahrgästen führen die Wiener Linien umfangreiche Fahrscheinkontrollen auf ihrem Liniennetz durch. Im Schnitt sind täglich circa 100 Kontrollorgane gleichzeitig im Netz unterwegs, die jeden Tag rund 20.000 Kontrollen durchführen.

11.02.2012: U3, 18, 15A, 71, 76A

12.02.2012: U4, 51A, 59A, 35A

Moderation: Wake up Team

Stay tuned!

Wake up – in Memoriam: Cissy Kraner

Wake up – in Memoriam: Cissy Kraner

Wake up 04.02.2012, 11-12 Uhr, UKW 94.0

Thema: In Memoriam: Cissy Kraner

Cissy Kraner, eigentlich Gisela Kraner (* 13. Jänner 1918 in Wien; † 1. Februar 2012 in Baden) war eine österreichische Schauspielerin, Sängerin und Kabarettistin.

Nach einem klassischen Gesangsstudium und einigen Engagements als Soubrette wandte sich die Wienerin bald dem Kabarett zu und trat auf verschiedenen Kleinkunstbühnen auf. 1938 ging sie mit einer Revuebühne auf Gastspiele nach Bogotá, wo sie Hugo Wiener kennenlernte. Sie begann, mit ihm aufzutreten und nach ihrer Hochzeit 1943 eröffneten sie in Caracas gemeinsam eine kleine, gutgehende Exilanten-Bar, in der Kraner die Chansons ihres Mannes in fünf verschiedenen Sprachen vortrug. Sie wurde zwar zum Reichsarbeitsdienst beordert, blieb aber bei ihrem Mann, da er jüdischer Herkunft war.[1]

Nach dem Krieg kamen die beiden 1948 nach Wien zurück, wo sofort Kraners Karriere im Ensemble des Kabarett Simpl begann, die bis 1965 dauerte. In dieser Zeit entstanden Hugo Wieners Chansons Der Nowak läßt mich nicht verkommen, Ich wünsch’ mir zum Geburtstag einen Vorderzahn oder Ich kann den Novotny nicht leiden, die durch ihren Vortrag legendär wurden. Von 1950 bis zum Frühjahr 1951 spielte sie am “Lachenden Kabarett” in der Melodies Bar (Annagasse 3, St. Annahof (Wien)) neben Hugo Wiener und Maxi Böhm.

Hugo Wiener starb 1993, seither wurde Cissy Kraner bei ihren Chansons von Herbert Prikopa begleitet.

Cissy Kraner ist am 1. Februar 2012 im Künstlerheim Baden verstorben.

* 13. Jänner 1918 in Wien Schauspielerin, Chansonette, Kabarettistin Gisela Kraner studierte in Wien Gesang und war u. a. im Deutschen Theater und am Raimundtheater als Soubrette engagiert. Danach war sie in der Kleinkunstbühne “ABC” und anderen literarischen Kabaretts tätig, bevor sie als Soubrette nach Scheveningen (Holland) ging und von dort an die “Arena” in Rotterdam engagiert wurde. Nach ihrer Rückkehr nach Wien 1938 probte sie kurz an der Wiener Volksoper, zu einer Aufführung kam es nicht mehr. Kraner wurde für ein Gastspiel der Revuebühne “Femina” in Bogotá engagiert und verließ am 14. Juni 1938 Wien. Nach Ende des Gastspiels “Vamos a Colombia”, indem sie Triumphe feierte, ging sie zusammen mit ihrem späteren Ehemann Hugo Wiener nach Caracas, Venezuela. Kraner schlug sich als Stenotypistin und Verkäuferin durch, eröffnete einen Zigarettenladen und trat gemeinsam mit ihrem Partner als Sängerin in “Wiener Abenden” auf. 1943 heirateten Kraner-Wiener und eröffneten im selben Jahr eine kleine Bar, “Johnny’s Music-Box”, die bald sehr populär war. Dort sang Kraner Chansons ihres Ehemannes in fünf Sprachen (spanisch, englisch, französisch, deutsch, holländisch). 1948 kehrte das Ehepaar nach Wien zurück, wo Kraner noch im selben Jahr für ein Gastspiel auf der Bühne des “Simpl” stand, der zwischen 1950 und 1965 ihr Hauptbetätigungsfeld wurde. Sie trug dort u. a. Chansons ihres Partners Hugo Wiener (der sie auch am Klavier begleitete) vor, die durch ihre einzigartige Interpretation überaus populär wurden, wie “Der Nowak läßt mich nicht verkommen”, “Eine verzwickte Verwandtschaft”, “Ich wünsch’ mir zum Geburtstag einen Vorderzahn”, “Ich kann den Novotny nicht leiden”. Ab 1965 war Kraner vor allem in Rundfunk-, Fernseh-, und Bühnen-Produktionen als Schauspielerin und Sängerin zu sehen. Gemeinsam mit Hugo Wiener gab sie auch weiterhin Chansonabende, trat als Kabarettistin u. a. im “Würfel” (1966/67) und wieder im “Simpl” (1971-1974) auf. Nach dem Tod Hugo Wieners 1993 gastierte Cissy Kraner mit “ihren” Chansons in Begleitung Herbert Prikopas und wirkte weiterhin als Schauspielerin.

Wetterinfos: (mit freundlicher Genehmigung der ZAMG Wien)

Ganztägig überwiegen dichte Wolken. Vor allem am Nachmittag ist zeitweiliger, leichter Schneefall nicht ganz ausgeschlossen. Der Wind bläst mäßig bis lebhaft und eiskalt aus Nord. Frühtemperaturen um -11 Grad, Tageshöchsttemperaturen um -8 Grad.

Am Samstag überwiegen viele Wolken in Wien, nur örtlich gibt es zum Teil auch größere Wolkenlücken. Die Tiefstwerte liegen bei -12 Grad, die Höchsttemperaturen bei -9 Grad, und der Wind weht aus Nordwest bis Nord.
Am Sonntag kommt die Sonne nur örtlich in Wien zum Vorschein, meist überziehen dichtere Wolkenfelder den Himmel. Die Luft kühlt sich in der Früh auf -12 Grad ab und erwärmt sich während des Tages bis auf -10 Grad. Der Wind kommt aus nördlicher Richtung.
Am Montag gibt es kaum Wolken, vielfach scheint die Sonne. Dazu kühlt sich die Luft in den Frühstunden auf -14 Grad ab und erwärmt sich tagsüber bis auf -9 Grad. Der Wind weht aus Nordwest bis Nord.
Am Dienstag ist größtenteils mit dichter Bewölkung und zeitweiligen Schneefällen zu rechnen, und die Temperaturen gehen am Morgen auf -11 Grad zurück. Am Tage steigen die Werte dann auf -8 Grad. Der Wind kommt aus Nordwest.

Selten so gefroren

Ungewöhnliche Kälteperiode. Tiefpunkt am WochenendeMinus 22,9 Grad Freitag Früh in Seefeld, minus 22,6 Grad in Litschau, minus 20,8 Grad in Mariazell. Sogar in Wien auf der Hohen Warte lag der Tiefstwert bei nur minus 14,9 Grad. Am Wochenende wird es noch eine Spur kälter. Selbst die Höchstwerte liegen am Samstag und am Sonntag nur zwischen minus 13 und minus 6 Grad, besonders im Flachland verschärft durch eisigen Wind. Extreme Temperaturen auch für Schifahrer und Snowboarder, mit ganztägig um die minus 20 Grad in 2000 Meter Höhe. Auch zu Beginn der nächsten Woche bleibt es sehr kalt.Eine Kältewelle wie im Schnitt alle fünf bis zehn JahreEine derartige lange und heftige Kältewelle ist in Österreich ungewöhnlich. Alexander Orlik, Klimatologe der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG): „Insgesamt dürften wir bei dieser Kältewelle selbst in den Landeshauptstädten auf eine Serie von etwa fünf bis sieben Tagen am Stück kommen, an denen die Temperatur unter minus 10 Grad gesunken ist. Das kommt in Österreich im Schnitt alle fünf bis zehn Jahre vor. Ähnliche Kältewellen gab es 2006, 1996 und 1985. Wobei die Kältewelle 1996 am ehesten mit unserer derzeitigen Frostserie vergleichbar ist, weil 2006 die Temperaturen großtenteils nicht so ganz tief waren.“Details aus den Bundesländern
Hier ein Überblick über die letzten Kältewellen. Ausgewertet wurde für die Landeshauptstädte die Folge an Tagen an denen die Tagesminima der Lufttemperatur unter minus 10 Grad waren. Bei allen Daten Quelle ZAMG. Bregenz 1963: Zehn Tage in Folge (ab 17.1.1963) fiel die Temperatur in Bregenz unter -10 Grad. 1986: Die letzte zur jetzigen vergleichbare Frostperiode ereignete sich in Bregenz im Februar 1986. Sechs Tage in Folge sank die Temperatur (ab 9.2.1986) unter minus 10 Grad. Das absolute Minimum lag in diesem Zeitraum bei -14,4 Grad. Innsbruck 1956: 29 Tage in Folge sank die Temperatur (ab 31.1.1956) unter -10 Grad. Absoluter Tiefpunkt dieser Periode am 3.2.1956 mit -30,6 Grad. An sechs Tagen kamen selbst die Höchstwerte nicht mehr über minus 10 Grad hinaus. 1996: Beginnend mit dem 26.12.1996 erreichten an 8 Tage in Folge die Tagesminima mindesten -10 Grad. Absolutes Minimum -15,6 Grad. 9 Tage in Folge blieb die Tageshöchsttemperatur teils deutlich unter 0 Grad. 2006: Vom 5.1.2006 weg waren 13 Tage in Folge die Tagesminima unter -10 Grad. (Tiefpunkt -16,8 Grad am 14.1.2006). Die Tagesmaxima erreichten aber immerhin immer wieder die Nullgradgrenze. Salzburg 1956: 21 Tage in Folge unter minus 10 Grad. Am 10.2.1956 Tiefpunkt bei -30,6 Grad. 2006: 10 Tage (ab 27.1.2006) Tiefswerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -16,1 Grad. 1985: Jänner war extrem kalt mit 7 Tage in Folge unter minus 15 Grad. Tiefpunkt am 8.1.1985 -25,4 Grad. 1996: Kältewelle vom Christtag bis 20.1.1997. Tiefpunkt -21,6 am 28.2.1996 6 Tage in Folge unter -15 Grad.
Linz 1956: Dreizehen Tag in Folge unter minus 10 Grad vom 9.2.1956. Tiefpunkt -26,0 Grad am 10.2.1956 1985: Tiefstwerte an 12 Tagen in Folge (ab 4.1.1985) unter minus 10 Grad. Am 7.1.1985 selbst Höchsttemperatur nur -17,2 Grad. Tiefpunkt am 7.1.1985 mit -29,1 Grad Wien 1985: Sieben Tage in Folge (ab 5.1.1985) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -19,6 Grad am 7.1.1985. Selbst Höchsttemperatur nur -15,1 Grad am 8.1.1985. 1996: Sechs Tage in Folge (ab 26.12.1996) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -18,1 Grad am 28.12.1996. Selbst Höchsttemperatur nur -10,5 Grad am 28.12.1996. 2006: Fünf Tage in Folge (ab 22.01.2006) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -16,1 Grad am 24.01.2006. Selbst Höchsttemperatur nur -10,7 Grad am 23.01.2006. St.Pölten 1985: 11 Tage in Folge (ab 4.1.1985) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -22,1 Grad am 7.1.1985. Selbst Höchsttemperatur nur -15,0 Grad am 8.1.1985. 1991: Neun Tage in Folge (ab 31.01.1991) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -19,4 Grad am 6.2.1991. Selbst Höchsttemperatur nur -9,3 Grad am 6.2.1991. 2006: Acht Tage in Folge (ab 23.1.2006) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -17,3 Grad am 24.01.2006. Selbst Höchsttemperatur nur -9,8 Grad am 24.01.2006. Eisenstadt 1985: Sechs Tage in Folge (ab 4.1.1985) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -21,6 Grad am 8.1.1985. Selbst Höchsttemperatur nur -13,5 Grad am 8.1.1985. 1996: Sieben Tage in Folge (ab 26.12.1996) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -17,8 Grad am 28.12.1996. Selbst Höchsttemperatur nur -9,7 Grad am 28.12.1996. 2006: Sieben Tage in Folge (ab 22.01.2006) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -15,9 Grad am 24.01.2006. Selbst Höchsttemperatur nur -11,0 Grad am 24.01.2006. Graz 1985: 15 Tage in Folge (ab 1.1.1985) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -25,0 Grad am 7.1.1985. Selbst Höchsttemperatur nur minus 12 Grad am 8.1.1985. 1996: Acht Tage in Folge (ab 26.12.1996) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -19,5 Grad am 27.12.1996. Selbst Höchsttemperatur nur -10,1 Grad am 31.12.1996. 2006: Sieben Tage in Folge (ab 23.01.2006) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -18,5 Grad am 25.01.2006. Selbst Höchsttemperatur nur -7,5 Grad am 26.01.2006. Klagenfurt1981: 29 Tage in Folge (ab 6.1.1981) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -22,6 Grad am 9.1.1981. Selbst Höchsttemperatur nur -9,5 Grad am 10.1.1981. 2001: 13 Tage in Folge (ab 31.12.2001) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -18,0 Grad am 5.01.2002. Selbst Höchsttemperatur nur -5,0 Grad am 5.01.2002. 2006: 19 Tage in Folge (ab 11.01.2006) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -22,0 Grad am 25.01.2006. Selbst Höchsttemperatur nur -11,4 Grad am 25.01.2006.

Minimumtemperaturen der Nacht von 2.2. auf 3.2.2012
(Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, ZAMG)
ORT
TMIN
Seehöhe
Bundesland
BRUNNENKOGEL / OETZTALER ALPEN
-23,5
3440
Tirol
ST.LEONHARD/PITZTAL
-23,2
1454
Tirol
LITSCHAU
-22,9
559
Niederösterreich
SEEFELD
-22,9
1182
Tirol
VILLACHER ALPE – AUTOM.
-22,7
2164
Kärnten
SONNBLICK – AUTOM.
-22,4
3109
Salzburg
OBERGURGL
-22,3
1942
Tirol
RUDOLFSHUETTE-ALPINZENTRUM
-22,3
2314
Salzburg
PITZTALER GLETSCHER
-22
2864
Tirol
WEITRA
-21,9
572
Niederösterreich
BAERNKOPF
-21,9
970
Niederösterreich
MITTELBERG
-21,6
1203
Vorarlberg
JAUERLING
-21,4
955
Niederösterreich
STIFT ZWETTL
-21,4
502
Niederösterreich
MARIAZELL/ST SEBASTIAN
-21
862
Steiermark
WARTH
-21
1478
Vorarlberg
PATSCHERKOFEL
-20,9
2247
Tirol
TANNHEIM
-20,9
1100
Tirol
ISCHGL/IDALPE
-20,7
2323
Tirol
KOLOMANNSBERG
-20,7
1113
Salzburg
BREGENZ
-11,3
424
EISENSTADT
-14,8
184
GRAZ UNI
-12,1
366
GRAZ-FLUGHAFEN
-12,6
337
GRAZ-STRASSGANG
-12,2
357
INNSBRUCK-FLUGHAFEN
-12,6
578
INNSBRUCK-UNI
-11,8
578
KLAGENFURT-FLUGHAFEN
-9,9
450
LINZ-HÖRSCHING
-14,4
298
LINZ-STADT
-13,2
262
SALZBURG-FLUGHAFEN
-14,2
430
SALZBURG-FREISAAL
-15,2
418
ST.PÖLTEN
-15,3
274
WIEN JUBILÄUMSWARTE
-18,3
450
WIEN/HOHE WARTE
-15,0
198
WIEN-INNERE STADT
-14,1
177
WIEN-STAMMERSDORF
-16,2
191

Wiener Linien Infos:

Im Sinne der großen Mehrheit an zahlenden Fahrgästen führen die Wiener Linien umfangreiche Fahrscheinkontrollen auf ihrem Liniennetz durch. Im Schnitt sind täglich circa 100 Kontrollorgane gleichzeitig im Netz unterwegs, die jeden Tag rund 20.000 Kontrollen durchführen.

04.02.2012: U1, 2, 24A, 31A, 32A
05.02.2012:
U3, 73A, 13A, 69A, 2

06.02.2012: U1, 66A, 26, 26A, 65A 07.02.2012: U1, 67, 17A, 28A, 29A
08.02.2012: U3, 10, 74A, 52, 18 09.02.2012: U4, D, 18, 14A
10.02.2012: U6, 33, 39A, 8A, 63A
11.02.2012: U3, 18, 15A, 71, 76A
12.02.2012: U4, 51A, 59A, 35A

Moderation: Wake up Team

Stay tuned!

Wake up – die Geschichte der Pendeluhren Wake up 28.01.2012, 11-12 Uhr, UKW 94.0

Wake up – die Geschichte der Pendeluhren

Wake up 28.01.2012, 11-12 Uhr, UKW 94.0

Das Grundprinzip der Pendeluhr beruht darauf, dass ein schwingendes oder rotierendes Pendel bei jedem Durchgang an einem bestimmten Punkt seines Wegs eine Aktion im Uhrwerk auslöst, durch welche die Zeitanzeige weitergeschaltet wird. Außerdem erhält das Pendel vom Uhrwerk oder einem anderen Antrieb einen Impuls (Hebung), damit die Schwingung trotz des Energieverlustes aufgrund von Reibung aufrechterhalten bleibt.

Das Gleichmaß der Pendelbewegung ist bestimmend für die Ganggenauigkeit der Uhr, weshalb der Konstruktion des Pendels und der Auslösung der Aktion im Uhrwerk große Aufmerksamkeit geschenkt wird. Sich ändernde äußere Einflüsse auf die Schwingungsdauer wie Temperatur, Luftdichte und -feuchtigkeit können durch Kompensationen ausgeglichen werden. Eine reibungsarme Auslösung des Uhrwerks und eine gleichmäßige Impulsübertragung vom Uhrwerk auf das Pendel sind weitere Voraussetzungen für gute Gangergebnisse.

Die Justierung der Schwingungsdauer von Pendeluhren erfolgt durch Verändern der wirksamen Pendellänge.

1657 lässt Christiaan Huygens eine Hemmung patentieren, die den Gang auf 10 Sekunden pro Tag verbessert. In den 1680ern werden Haken- und Ankerhemmung erfunden und die Pendelaufhängung am Faden durch eine dünne Stahlfeder (Pendelfeder) ersetzt. Formeln für den Einfluss der Amplitude werden bekannt. In den 1720ern entwickeln George Graham (Erfinder der Spiral-Unruh) und John Harrison unabhängig das temperaturkompensierte Pendel, was die Ganggenauigkeit auf etwa eine Sekunde täglich verbessert. 1843 wird das elektromagnetisch angetriebene Pendel patentiert – eine etwa zehnfache Verbesserung und der erste Schritt zur Elektro-Uhr. 1921 Entwicklung des Shortt-Pendels (Tagesfehler unter 0,01 s) 1923 Patentierung batteriebetriebener Pendeluhren durch Marius Lavet und Léon Hatot Ab 1933 verdrängen temperaturstabilisierte hochgenaue Quarzuhren die Präzisionspendeluhren.

Die Schwingungen hängender, stabil gebauter Pendel, die sich um eine horizontale Achse drehen, besitzen eine höhere Gleichmäßigkeit als andere Pendelschwingungen. Solche ungenaueren Vorgänge sind beispielsweise das vertikal oszillierende Federpendel (siehe Harmonische Schwingung) oder ein einfaches Fadenpendel. Beide übertreffen nur schwer Genauigkeiten von 0,01 Prozent, wohingegen z. B. ein abgeschirmtes Kompensationspendel 0,0001 Prozent (10−6 oder ±0,1 Sekunden pro Tag) erreichen kann. Spezialkonstruktionen kommen in den Bereich einiger ms pro Tag.

Bei klassischen Pendeluhren wird die Schwingung über die Hemmung in ein schrittweises Drehen des Hemmungrades umgewandelt, welches seinerseits über ein Räderwerk zum Beispiel durch das Uhrgewicht angetrieben wird, um einen dosierten Impuls an das Pendel abgeben zu können.

Das Pendel elektrischer Pendeluhren erhält seine Energie durch eine Spule, die im richtigen Moment über Pendelkontakte oder eine andere Steuerung mit elektrischem Strom versorgt wird. Die Spule bewegt das hierzu aus einem Dauermagnet gefertigte Pendel. Die Spule kann auch selbst zur Gewinnung des Steuersignales benutzt werden, indem ihre Gegeninduktionsspannung ausgenutzt wird. Die bei solchen Uhren geringere Dämpfung und die besser erreichbare konstante Amplitude des Pendels verbessert die Ganggenauigkeit wesentlich.

Zu den genauesten Pendeluhren zählt die weitgehend von Störungen befreite Shortt-Uhr. In der Hauptuhr schwingt ein fast freies Pendel im Vakuum. Eine zweite auf die Hauptuhr synchronisierte Uhr enthält alle anderen beweglichen Teile, welche die Hauptuhr beeinträchtigen würden. Der Fehler dieser Uhr liegt bei einigen Millisekunden pro Tag. Diese Ganggenauigkeit wurde erst um 1933 von temperaturstabilisierten Quarzuhren übertroffen.

Astronomische Pendeluhren
Präzisionspendeluhr

Astronomische Pendeluhren sind Uhren mit besonders hoher Genauigkeit, die meist Sekundenpendel haben.

Der Sekundenschlag erlaubt bei Messungen von Sterndurchgängen – etwa im Fernrohr eines Meridiankreises – die genaue Korrelation der Zeit mit dem durchs Gesichtsfeld ziehenden Stern (bis 15″/s). Mit der so genannten Auge-Ohr-Methode können Zeitmessungen auf 0,05 bis 0,1 Sekunden genau durchgeführt werden.

Die Gangregulierung (Kalibrierung) von Pendeluhren erfolgt mittels Stellschrauben am unteren Ende des Pendels oder durch Gewichtsplättchen.

Die Temperaturkompensation guter Pendeluhren erfolgt mittels Dreistabpendeln oder Quecksilberpendeln. Dabei werden der Masseschwerpunkt oder die Stablänge des Pendels beeinflusst, um die thermische Ausdehnung des Pendels und die dadurch hervorgerufene Temperaturabhängigkeit der Schwingfrequenz auszugleichen. Die Abhängigkeit der Schwingungsdauer vom Luftdruck kann mit Hilfe der Aneroiddosenkompensation verringert oder durch Kapselung des Pendels ausgeglichen werden.
Kompensation (Uhr)

Reversionspendel für Gravimetrie

Ein Pendel, das umgedreht werden kann und um beide Achsen (meist Achatschneiden) dieselbe Schwingungsdauer hat, heißt Reversionspendel. Diese Technik erlaubt die genaue Messung der Pendellänge und daher mittels obiger Pendelformel auch der Erdschwerebeschleunigung  ( g ).

Auf ähnliche Art erforschte man schon im 18. Jahrhundert das Erdschwerefeld. Durch Kombination von Gravimetrie und geometrischer Gradmessung wurde die Form der Erde bestimmt und das Meter definiert.

Heute verwendet man dafür hochpräzise Federwaagen, die sogenannten Gravimeter.

Private Pendeluhren haben meistens Pendellängen von 15 bis 25 cm; Letzteres entspricht etwa 1 [s] Schwingungsdauer. Sie erreichen etwa eine Ganggenauigkeit von einigen Sekunden pro Tag. Kürzere, vor dem Zifferblatt schwingende Pendel haben die sogenannte Zappler, bei zwei schwingenden Pendeln spricht man von Doppelzapplern. Sie sind Tisch- oder kurze Wanduhren, deren Gehäuse nur auf der Schauseite geschlossen ist. Ihre Genauigkeit liegt bei 10 Sekunden pro Tag.

Bodenstanduhren, auch kurz Standuhren oder Hausuhren, haben Gewichtsantrieb und längere Pendel mit kleiner Amplitude und somit gute Voraussetzungen für höhere Ganggenauigkeit.

Drehpendeluhr

Drehpendeluhr

Drehpendeluhren nutzen statt einem hin- und herschwingenden Pendel ein Torsionspendel als Zeitbasis. Torsionspendel sind sehr dämpfungsarm, da sie sich langsam bewegen und daher die Luftreibung gering ist. Drehpendeluhren können daher mit einem Aufzug sehr lange laufen (z. B. ein Jahr). Drehpendeluhren können – ebenso wie gewöhnliche Pendeluhren – auch selbst ihr eigenes Pendel bilden (d. h. sich als Pendelmasse mitdrehen bzw. mitschwingen). Bei Drehpendeluhren führt dies jedoch zu Gangungenauigkeiten aufgrund der sich ausdehnenden Feder. Drehpendeluhren benötigen derart wenig Leistung, dass sie auch lediglich durch die Luftdruck- und Temperaturschwankungen ihrer Umgebung angetrieben werden können (Atmosphärische Uhr). Solche Uhren besitzen einen Aufzugsmechanismus, der mit einer Druckmessdose ähnlich wie in Manometern arbeitet.

Die heutzutage als Massenware angebotenen Zieruhren mit Drehpendel (oft mit imitierten Messingkugeln) oder kleinen schnellen Pendeln sind an sich Quarzuhren – sie haben nur zur Zierde einen zusätzlichen elektrischen Antrieb für die Bewegung des Pendels.

Augenwender
Ein „Augenwender“ ist eine Uhr, bei der sich mit dem Pendel die Augen einer Figur bewegen.

Mysterieuse
Dies ist eine Schwingpendeluhr, bei der Pendel und Uhrwerk eine Einheit bilden.

Wetterinfos: (mit freundlicher Genehmigung der ZAMG Wien)

Dichte Wolken ziehen über die Stadt, sonnige Auflockerungen bleiben eher selten. Der Wind weht mäßig, um die Mittagszeit teils lebhaft aus Südost. Frühtemperaturen um -3 Grad, Höchsttemperaturen kaum über 0 Grad.

Am Samstag ist das Wetter in Wien heiter mit viel Sonne und nur wenigen Wolken, und die Temperaturen gehen am Morgen auf -4 Grad zurück. Am Tage steigen die Werte dann auf 1 Grad. Der Wind kommt aus Südost.

Am Sonntag ist der Sonnenschein nur selten durch einige Wolken getrübt. Dabei kühlt es sich in den Morgenstunden auf -4 Grad ab, im Tagesverlauf werden dann 0 Grad erreicht. Der Wind bläst aus südöstlichen Richtungen.

Am Montag scheint verbreitet die Sonne, begleitet von einigen Wolken. Die Luft kühlt sich in der Früh auf -5 Grad ab und erwärmt sich während des Tages bis auf 0 Grad. Der Wind kommt aus südöstlicher Richtung.

Am Dienstag gibt es viel Sonnenschein in Wien und nur selten einige Wolken. Die Tiefstwerte liegen bei -7 Grad, die Höchsttemperaturen bei -3 Grad, und der Wind weht aus Südost.
Wiener Linien Infos:

Sinne der großen Mehrheit an zahlenden Fahrgästen führen die Wiener Linien umfangreiche Fahrscheinkontrollen auf ihrem Liniennetz durch. Im Schnitt sind täglich circa 100 Kontrollorgane gleichzeitig im Netz unterwegs, die jeden Tag rund 20.000 Kontrollen durchführen.

28.01.2012: U1, O, 27A, 65A, 67

29.01.2012: U2, D, 37, 38

Moderation: Wake up Team

Stay tuned!

Wake up – Menschen 2012 Wake up 14.01.2012, 11-12 Uhr, UKW 94.0

Wake up – Menschen 2012 Wake up 14.01.2012, 11-12 Uhr, UKW 94.0

 

In dieser Ausgabe der Sendung “Wake up” beschäftigen wir uns mit den Schicksalen der Menschen, die in Österreich an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden und wurden.

2010 waren 12% der Bevölkerung armutsgefährdet. Hochgerechnet auf die österreichische Gesamtbevölkerung liegt dieser Wert mit 95% Vertrauenswahrscheinlichkeit zwischen 11,0% und 13,2%, bzw. können zwischen 912.000 und 1.096.000 Österreicherinnen und Österreicher als armutsgefährdet bezeichnet werden. 4% der Gesamtbevölkerung sind erheblich materiell depriviert und 6% (nur Personen unter 60 Jahren) leben in (nahezu) Erwerbslosenhaushalten. Insgesamt ist in Österreich somit von rund 1,4 Millionen Ausgrenzungsgefährdeten nach Definition der Europa 2020-Strategie auszugehen, das entspricht 17% der Gesamtbevölkerung.

Armut ist ein relativer Begriff: Viele Menschen verbinden mit dem Wort Armut Bilder hungernder Menschen in Ländern der so genannten „Dritten Welt“. Armut gibt es aber auch in Industrieländern: Menschen, die keinen Zugang zu Selbstverständlichkeiten wie einer ausreichenden Krankenversicherung haben, die pflegebedürftig, aber unversorgt sind, die Bedürfnisse des täglichen Lebens wie gesunde Nahrung, eine menschenwürdige Wohnung, Zugang zu Bildung oder bestimmten Gütern des Alltags nicht leisten können…

Armut ist relativ
Arm ist nicht nur, wer hungert, obdachlos oder unterversorgt ist, sondern auch, wer nicht in der Lage ist, an einem für eine Gesellschaft typischen Leben teilzuhaben. In Tanzania ist arm, wer sich keine Schuluniform leisten und seine Kinder daher nicht in die Schule schicken kann. In den USA ist arm, wer sich die Kosten der Krankenversicherung nicht leisten kann (die sich in Tanzania über 90% der Bevölkerung nicht leisten kann); und in einem Land wie Österreich muss als arm gelten, wer am durchschnittlichen Lebensstandard nicht teilhaben kann: Wer sich das Heizen der Wohnung im Winter nicht leisten kann; oder die Fahrt mit einem öffentlichen Verkehrsmittel; wer die Kosten für Bücher oder Zeitungen nicht aufbringen kann oder nicht genug Geld hat, um Kindern die Teilnahme an einer Schulveranstaltung zu ermöglichen.

Die Statistik Austria erhebt jedes Jahr im Rahmen eines EU-Programms Armutsgefährdung und Armut in Österreich. Der zuletzt veröffentlichte Bericht weist über eine Million Menschen in Österreich als „armutsgefährdet“ aus. 495.000 Menschen gelten als „arm“.

Was heißt eigentlich „armutsgefährdet“?
„Armutsgefährdet“ ist, wer so wenig Geld zur Verfügung hat, dass er oder sie sehr wahrscheinlich nicht vollständig am gesellschaftlichen Leben und Reichtum teilhaben kann. Besonders deutlich wird das an der Lebenssituation von Kindern: Können sich die Eltern etwa die Teilnahme an Schulver- anstaltungen wie etwa Skikurse oder ähnlichem nicht leisten, so tragen die Kinder „soziale Folgekosten“: Sie können nicht vollständig am sozialen Leben der Klassengemeinschaft teilnehmen.

Müssen die Eltern etwa bei der Beheizung der Wohnung im Winter sparen, beeinträchtigt das auch das Lernverhalten der Kinder. Folgen: Schlechtere Schulergebnisse, geringere Bildungs- und Lebenschancen, die sich ein ganzes Leben lang auswirken können.

Wie wird „Armutsgefährdung“ gemessen?

Die Statistik Austria erhebt die Netto-Einkommen österreichischer Haushalte und rechnet diese Einkommen den einzelnen Haushaltsangehörigen zu. Dabei zählt der oder die erste Erwachsene mit dem Faktor eins, weitere Erwachsene mit dem Faktor 0,5 und Kinder unter 14 Jahren mit dem Faktor 0,3. Das gesamte Jahres-Nettoeinkommen einer Familie mit zwei Kindern unter 14 wird also durch 2,1 (nämlich 1+0,5+0,3+0,3) geteilt. Und so kann die Statistik Austria herausfinden, dass „erste“ Erwachsene in der Hälfte aller Haushalte mehr als € 1585,- im Monat zur Verfügung haben, während die andere Hälfte weniger zur Verfügung hat (weitere Erwachsene 742,50; Kinder € 475,50). Die Wissenschaft geht nun von der Annahme aus, dass Menschen, die weniger als 60% dieses „Medianwerts“ (das waren im Jahr 2008 € 951,-) im Monat zur Verfügung haben, nicht mehr vollständig am sozialen und gesellschaftlichen Leben teilhaben können und damit Gefahr laufen, in die Armut zu rutschen.

Was heißt „arm“?

„Armutsgefährdet“ heißt aber nicht automatisch „arm“. Manche Menschen verzichten freiwillig auf Restaurant- oder Kinobesuche, auf ein Auto, einen Fernseher oder ein Telefon. Problematisch wird es jedoch, wenn Menschen gezwungen sind, auf Dinge zu verzichten, die sie eigentlich dringend brauchen. Aus diesem Grund erhebt die Statistik Austria auch zusätzliche Faktoren.

So etwa, ob es im Haushalt Probleme gibt,… eine unerwartete Ausgabe von € 900,- zu bewältigen; neue Kleider zu kaufen; die Wohnung warm zu halten; Rechnungen rechtzeitig zu bezahlen.
Treffen niedrige Haushaltseinkommen und einer oder mehrerer dieser Einschränkungen zu, spricht die Wissenschaft von „manifester Armut“. In Österreich lebten im Jahr 2008 495.000 Menschen in manifester Armut. Gerade in einem reichen Land wie Österreich wird armutsgefährdeten und armen Menschen gerne die Schuld für ihre Situation zugewiesen.

Die Statistik Austria straft dieses Vorurteil Lügen:

Armutsgefährdet sind in Österreich z. B. 286.000 Kinder und Jugendliche bis 19 Jahren 249.000 Menschen, die einer Erwerbsarbeit nachgehen 159.000 Menschen mit Behinderung 92.000 AlleinerzieherInnen mit ihren Kindern
128.000 der 495.000 von manifester Armut betroffenen Menschen in Österreich (also 25%) sind Kinder oder Jugendliche bis 16 Jahren.
Materialien:

Bundesministerium für Arbeit Soziales und Konsumentenschutz (BMASK): Armutsgefährdung in Österreich. EU-Silc 2008, Wien 2009 – www.bmask.gv.at

Statistik Austria: Armut und soziale Eingliederung, www.statistik.at

Armutskonferent: www.armutskonferenz.at

Armut in Österreich – erschreckende Zahlen!

1 Million Menschen in Österreich sind armutsgefährdet

488.000 Menschen leben in akuter Armut

238.000 Kinder und Jugendliche in Österreich sind armutsgefährdet; 142.000 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahre leben in Armut

7% der Erwerbstätigen sind trotz Arbeit armutsgefährdet

Quelle: EU-SILC 2009, Studie der Statistik Austria im Auftrag des BMASK, Wien 2011

Armutsgefährdung in Österreich: Als Berechnungsbasis dient das mittlere Pro-Kopfeinkommen in Österreich. Armutsgefährdet sind jene Personen die unter 60% dieses Einkommens zu Verfügung haben. Dies sind in Österreich z. Zt. 13% der Bevölkerung, mehr als 1 Mio. Menschen. Diese Zahl beinhaltet aber KEINE Obdachlosen, Krank in Heimen und Anstalten, und teilweise Sozialhilfebezieher, die aus Scham oder Sprachbarrieren keine richtigen Auskünfte geben. .. und seit 2000 sind diese Zahlen stark steigend. Hohe Arbeitslosenraten gepaart mit Teilzeitbeschäftigung und freien Dienstverträgen prägt zudem einen neuen Begriff in unserem Jahrtausend: working poor, Menschen in der Erwerbstätigkeit verdienen so wenig, dass auch sie sich das Leben in Österreich nicht mehr leisten können. Dies gilt für ca. 350.000 Menschen. Warum diese Entwicklung möglich ist ? – Abbau der Sozialleistungen (z.B.: Kranke bekommen keine Frühpension, aber auch keinen Job = Langzeitarbeitslosigkeit = Armutsgefährdung) – Gleiches gilt für arbeitslose Dienstnehmer 55+ – Das Einkommen wird von den Armen zu den Reichen verteilt; war der Anteil der 20% schlechtest verdienenden 1987 noch bei 5,4% und der Anteil der 20% Bestverdienern 41,0% des Gesamteinkommens, so sank der Anteil der schlechtest verdienenden 2008 auf 2,1% während der Anteil der Bestverdiener auf 47,1 % stieg. – Auch der soziale Umgang mit der Nachkriegsgeneration, der heutigen Pensionisten, ist skandalös. Durch die jeweiligen Regierungen seit 2000 (ÖVP/FPÖ; SPÖ/ÖVP) werden immer mehr Pensionisten in die Armut getrieben. Vor allem Single-Pensionisten sind davon massiv betroffen. (258.000 Pensionisten sind armutsgefährdet) Neben dieser einkommensbezogenen Armut, gibt es noch die Ausgrenzungsgefährdung, die eigentlich aussagekräftigere Studie über Armut. Dabei wird nicht einseitig nur das Einkommen betrachtet, sondern, orientiert an einem – von der EU definierten – Mindestlebensstandard. Was kann man sich noch leisten : – 2,5 Mio Österreicher können sich keine unerwarteten Ausgaben bis 900€ leisten – 820.000 Österreicher können sich nicht saisonangemessen einkleiden – 333.000 Österreicher können die Wohnung nicht angemessen heizen – 233.000 Österreicher können sich einen notwendigen Arztbesuch nicht leisten – 559.000 Österreicher können ihre Zahlungen nicht zeitgerecht begleichen – die die Folgen davon: Mahnungen, Inkassogebühren, Gerichtskosten und Zinseszinsen, verschärfen die prekäre Situation noch zusätzlich.

DEM GEGENÜBER STEHT DIE VERMÖGENSENTWICKLUNG. Das Kapitalwachstum der Millionäre ist 3x höher als das Staatswachstum. 69.000 österreichische Millionäre besitzen 210 Milliarden € mit einem prognostizierten Wachstum bis 2013 auf 300 Milliarden. Die 10 !!! reichsten Familien Österreichs besitzen 60 Milliarden Euro. Was ist Schuld an dieser Entwicklung ? Wurden in der Vergangenheit mit einer Vermögensbesteuerung Staatsverschuldungen in Grenzen gehalten, explodieren die Schulden, nach Abschaffung dieser, da zwar ein personell kleiner aber vermögender Bevölkerungsteil seinen Beitrag einfach nicht entrichtet.

Ist das Gerechtigkeit ? 1% der Österreicher besitzen 33% des Vermögens 11%der Österreicher besitzen 68% des Vermögens !!! 20% der Österreicher leben in Armut !!!!!!

Hungernde, frierende und verzweifelte Familien gibt es auch in Österreich. In einem so reichen Land muss das nicht sein, sagt Caritas-Chef Küberl und startet im November 2011 die Hilfskampagne „Wärme schenken“.

Er werde oft gefragt, ob es denn in Österreich die Armen wirklich gebe, von denen er ständig spreche. „Ja, es gibt sie“, sagt Caritas-Präsident Franz Küberl. „492.000 Menschen sind manifest arm, weitere 500.000 armutsgefährdet, leben also unter der Armutsgrenze von 994 Euro im Monat. Ein schwerer Unfall, eine hartnäckige Krankheit oder plötzliche Arbeitslosigkeit, und auch sie rutschen ab in Armut und Elend.“

Grund genug, um im November die Caritas-Inlandshilfe „Wärme schenken“ zu starten – eine Kampagne, in der Spenden für Not leidende Frauen, Kinder und Männer in Österreich gesammelt werden. „Armut macht krank und einsam. Manche Menschen müssen mit ein paar Euro pro Tag für Essen, Kleidung und Hygieneartikel auskommen“, so Küberl beim Startschuss der Initiative im Rupert-Mayer-Haus für Obdachlose in Wien. „Eine defekte Heizung kann da schon zu einer finanziellen Überforderung werden, der Schulanfang ein großes Loch in das Familienbudget reißen.“

Viele fühlten sich allein gelassen und gedemütigt. „In einem reichen Land wie Österreich muss das nicht sein“, beklagt Küberl. Wobei er nichts gegen Reiche habe. „Es muss auch Starke geben – wenn sie sich ihren Wohlstand ehrlich verdient haben. Ich will hier nicht die General-Armut ausrufen, was ich fordere, ist ein General-Lebensrecht. Und dazu müssen wir alle beitragen.“ Wenn es anscheinend nicht mehr weitergehe, könne eine kleine Spende Wärme schenken. „Ein ausführliches Gespräch in der Sozialberatung, ein Platz in einem Obdachlosenheim, ein Zuschuss zu den Heizkosten, eine kräftigende Suppe.“ Diese Zeichen der Menschlichkeit machten den Unterschied zwischen Verzweiflung und Hoffnung.

Beispielhafte Hilfsprojekte

Das Rupert-Mayer-Haus, das 66 Frauen und Männern eine vorübergehende Unterkunft bietet, sei ein Paradebeispiel für Caritas-Hilfsprojekte. Um einen Einblick in weitere bewährte Einrichtungen zu ermöglichen, begleitete Küberl Medienvertreter auch durch die Wohngemeinschaft WeGe für Haftentlassene in Wels und das Mutter-Kind-Haus in St.Pölten. Die 1993 gegründete WeGe bietet Haftentlassenen in zwölf Einzelzimmern und sechs externen Wohnungen eine zeitlich begrenzte, betreute Wohnmöglichkeit und die Chance auf einen Neuanfang. Sozialarbeiter stehen den Bewohnern bei Behördengängen zur Seite, unterstützen sie beim Aufbau neuer Beziehungen und beraten bei der Schuldenregulierung. 130 Euro kostet ein Zimmer pro Monat.

„Mir wurden in der WeGe neue Perspektiven für ein straffreies Leben eröffnet“, schwärmt Exbewohner Herbert. Der 60-Jährige saß wegen eines Banküberfalls neun Jahre im Gefängnis und verbrachte fast zwei Jahre in der Wohngemeinschaft, ehe er vor kurzem eine eigene Wohnung bezog. „In der Haft wird man zur Unselbstständigkeit erzogen, man verlernt, soziale Kontakte herzustellen. Hier aber wurde ich Schritt für Schritt auf mein neues Leben in Freiheit vorbereitet. Ich kann diese Einrichtung gar nicht genug loben.“

„Voller Optimismus und Lebensmut“

Auf einen Neustart im Leben werden junge Frauen auch im Mutter-Kind-Haus in St.Pölten vorbereitet. Bis zu einem Jahr werden dort in Not geratene Schwangere und Mütter von Familienberatern betreut, damit sie im Anschluss wieder ein selbst bestimmtes Leben führen können. Mütter wie die 26-jährige Karin, die eineinhalb Jahre in dem Heim gelebt hat, bis sie wieder in der mentalen Verfassung war, eine eigene Wohnung zu beziehen. „Ich habe mich während der Schwangerschaft von meinem Freund getrennt und mich fürchterlich mit meiner Familie überworfen“, erzählt die Kindergartenpädagogin. „In meiner Verzweiflung habe ich hier Zuflucht gesucht und eine zweite Familie gefunden. Die Lebensgeschichten von Leidensgenossinnen haben mich sehr berührt.“ Ihr sei klar geworden, dass es andere Frauen noch härter getroffen habe als sie. „Meine Wertigkeiten haben sich während meines Aufenthalts hier verändert. Als ich das Haus verließ, war ich voller Optimismus und Lebensmut.“

Kein Verlass auf die Politik

Not sehen und unverzüglich handeln, genau darum gehe es bei Hilfsprojekten dieser Art, betont Michael Landau, Leiter der Caritas Wien. Die Menschen in Österreich hätten ein Recht auf Arbeit, von der sie leben können, eine angemessene Mindestsicherung und ausreichend Zugang zu fundamentalen Rechten wie Bildung und Gesundheitsversorgung.

Zwar wirke der Sozialstaat der Armut entgegen – durch Sozialleistungen werde die Armutsgefährdung um mehr als zwei Drittel reduziert. Aber es könne und müsse mehr getan werden. „Mit 30 Euro schenken Sie einer Familie in Österreich zwei Wochen lang eine warme Wohnung“, sagt Landau. „Helfen Sie mit, damit sich niemand mehr vor dem Winter fürchten muss.“ Man dürfe sich nicht nur auf Politiker verlassen. Diese würden zwar auffallen, „aber“, so Landau, „eher durch die Unschuldsvermutung“.

Moderation: Wake up Team

Wake up – Jahresrückblick 2011

Wake up 07.01.2012, 11-12 Uhr, UKW 94.0

 

Wake up – Jahresrückblick 2011

Diesmal geben wir Euch – bereits im neuen Jahr – einen Jahresrückblick auf vergangene Sendungen im Jahr 2011.

Vergangene Sendungen

    • 31.12.2011Wake up 31.12.2011 – in Memoriam: Johannes Heesters & Leopold Hawelka – Wake up 31.12.2011 – in Memoriam: Johannes Heesters & Leopold Hawelka
    • 24.12.2011Wake up – mit der “Vorstadtcombo” – Wake up – mit der “Vorstadtcombo” Wake up 24.12.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 17.12.2011Wake up – Rezepte für Kleinkinder – Wake up – Rezepte für Kleinkinder Wake up 17.12.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 10.12.2011Wake up – mit Wallisch! – Wake up – mit Wallisch! Wake up 10.12.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 03.12.2011Wake up – Weihnachten!! – Wake up – Weihnachten!! Wake up Orange 03.12.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0

 

    • 26.11.2011Wake up – in Memoriam: Ludwig Hirsch – Wake up – in Memoriam: Ludwig Hirsch Wake up 26.11.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 19.11.2011Wake up – Information & News – Wake up – Information & News Wake up 19.11.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 12.11.2011Wake up – für Leseratten! – Wake up 12.11.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0 Wake up – für Leseratten!
    • 05.11.2011Wake up 05.11.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0 – Abenteuer & Eislaufen – Wake up 05.11.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0 Wake up – Abenteuer & Eislaufen!

 

    • 29.10.2011Wake up – music, music, music! – Wake up 29.10.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0 Wake up – music, music, music!
    • 22.10.2011Wake up – Messe Messe Messe – Wake up 22.10.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0 Der bunte, informative Musikmorgenmix. Diesmal berichten wir über eine Messe zum Thema Beschäftigung und Personal.
    • 15.10.2011Wake up – Computermusik – Wake up 15.10.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 08.10.2011Wake up – News von A bis Z – Wake up – News von A bis Z Wake up 08.10.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 01.10.2011Wake up – in Memoriam: Sissy Löwinger – Wake up – in Memoriam: Sissy Löwinger Wake up 01.10.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0

 

    • 24.09.2011 This is a Highlight!Wake up – Benefiz!! – Wake up – Benefiz!! Wake up Orange, 24.09.2011, UKW 94.0, 11-12 Uhr
    • 17.09.2011Wake up – kann Essen cool sein? – Wake up – kann Essen cool sein? Wake up 17.09.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 10.09.2011Wake up – 80ies forever? – Wake up – 80ies forever? Wake up 10.09.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 03.09.2011Wake up – mit Tom Snow & Music – Wake up – mit Tom Snow & Music Wake up 03.09.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0

 

    • 27.08.2011Wake up – Rock it! – Wake up – Rock it! Wake up Orange 27.08.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 20.08.2011Wake up – mit Opus und mehr… – Wake up – mit Opus und mehr… Wake up 20.08.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 13.08.2011Wake up – mit Theo Lingen – Wake up – mit Theo Lingen Wake up 13.08.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 06.08.2011Wake up – mit der Tschauner-Bühne – Wake up – mit der Tschauner Bühne Wake up 06.08.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0

 

    • 30.07.2011Wake up – with Jean Michel Jarre – Wake up – with Jean Michel Jarre Wake up 30.07.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 23.07.2011Wake up – Smoking or non smoking? – Wake up – Smoking or non smoking? Wake up 23.07.2011,11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 16.07.2011Wake up – with Ringo Starr – Wake up – with Ringo Starr Wake up 16.07.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 09.07.2011Wake up – mit Mörtel – Wake up – mit Mörtel Wake up 09.07.2011, UKW 94.0, 11-12 Uhr
    • 02.07.2011Wake up – mit Willi Resetarits – Wake up – mit Willi Resetarits Wake up 02.07.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0

 

    • 25.06.2011Wake up – mit Christian Kolonovits – Wake up – mit Christian Kolonovits Wake up 25.06.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 18.06.2011Wake up – Babyalarm!!! – Wake up – Babyalarm!! Wake up 18.06.2011,11-12 Uhr, UKW 94.0 Wake up – Babyalarm Der Veranstalter der alljährlichen Fachmesse “Babyexpo” steht uns Rede und Antwort im Bezug auf diesen Event.
    • 11.06.2011Wake up – One Hit Wonder – Wake up – One Hit Wonder Wake up 11.06.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 04.06.2011Wake up – Musical! Tanz der Vampire Special – Wake up – Musical! Tanz der Vampire Special Wake up 04.06.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0

 

    • 28.05.2011Wake up – OKMA & RELUPS + Interview Alexandra Meissnitzer – Wake up – OKMA & RELUPS + Interview Alexandra Meissnitzer Wake up 28.05.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 21.05.2011Wake up – Stars und Stories – Wake up – Stars und Stories Wake up 21.05.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 14.05.2011Wake up – 2erBeziehung – Wake up – 2erBeziehung Wake up 14.05.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 07.05.2011Wake up – Skifahren – Wake up – Skifahren Wake up 07.05.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0

 

    • 30.04.2011Wake up – Musikerportraits: Herbert Grönemeyer – Wake up – Musikerportraits: Herbert Grönemeyer Wake up 30.04.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 23.04.2011Wake up 23.04.2011, 11-12 Uhr UKW 94.0 – Wake up – fährt Fahrrad! – Wake up 23.04.2011, 11-12 Uhr UKW 94.0 – Wake up – fährt Fahrrad! Diesmal besprechen wir ein Thema, welches in Wien vielfach kontroversiell diskutiert wird – das Fahrradfahren.
    • 16.04.2011Wake up – Zeitreise – Wake up – Zeitreise Wake up 16.04.2011,11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 09.04.2011Wake up – beim “Heurigen” – Wake up – beim “Heurigen” Wake up Orange, 09.04.2011,11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 02.04.2011Wake up – JUST HITS !!! – Wake up – JUST HITS !!! Wake up 02.04.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0

 

    • 26.03.2011Wake up – Manege frei!! – Wake up – Manege frei!! Wake up 26.03.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 19.03.2011Wake up – das kleinste Theater von Wien – Wake up – das kleinste Theater von Wien Wake up 19.03.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 12.03.2011Wake up – Erdbeben und Tsunami in Japan – Wake up – Erdbeben und Tsunami in Japan Wake up 12.03.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 05.03.2011Wake up – Serie Musikerportraits – Gessle Per – Wake up – Serie Musikerportraits – Gessle Per Wake up 05.03.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0

 

    • 26.02.2011Wake up – Serie Musikerportraits – Falco – Wake up – Serie Musikerportraits – Falco Wake up 26.02.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0 Falco
    • 19.02.2011Wake up – in Memoriam Peter Alexander – Wake up – in Memoriam Peter Alexander Wake up 19.02.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 12.02.2011Wake up – Serie Musikerportraits: Eurythmics – Wake up – Serie Musikerportraits: Eurythmics Wake up 12.02.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
    • 05.02.2011Wake up – the Hoff is back! – Wake up – the Hoff is back! Wake up Orange, 05.02.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0

 

  • 29.01.2011Wake up – Serie Musikerportraits – David Bowie – Wake up – Serie Musikerportraits – David Bowie Wake up 29.01.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
  • 22.01.2011Wake up – Serie Musikerportraits – Phil Collins – Wake up – Serie Musikerportraits – Phil Collins Wake up 22.01.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
  • 15.01.2011Wake up – Serie Musikerportraits – Beatles – Wake up – Serie Musikerportraits – Beatles Wake up 15.01.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0
  • 08.01.2011Wake up – Serie Musikerportraits – Abba – Wake up – Serie Musikerportraits – Abba Wake up 08.01.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0

 

 

Wetterinfos (mit freundlicher Genehmigung der ZAMG Wien):

Anfangs kann es noch kurz auflockern, die Wolken verdichten sich aber und am Nachmittag und Abend gibt es dann auch etwas Regen, über 300 bis 400m am westlichen Stadtrand auch Schneeregen oder Schneefall. Der Wind bläst lebhaft aus West. Die Frühtemperatur liegt um 2 Grad, die Tageshöchsttemperatur um 5 Grad.

Am Samstag scheint bei wolkigem Himmel teilweise auch die Sonne in Wien. Die Tiefsttemperaturen betragen 2 Grad, die Höchstwerte 5 Grad. Dazu weht der Wind aus West bis Nordwest.

Am Sonntag wechselt sich die Sonne mit leichter Bewölkung ab. Die Tiefstwerte liegen bei 3 Grad, die Höchsttemperaturen bei 5 Grad, und der Wind weht aus West bis Nordwest.

Am Montag gibt es größtenteils dichte Wolken, die mitunter etwas Schneeregen bringen. Dazu kühlt sich die Luft in den Frühstunden auf 2 Grad ab und erwärmt sich tagsüber bis auf 4 Grad. Der Wind weht aus Nordwest.

Am Dienstag ist es meist heiter bis wolkig. Nur hin und wieder ziehen auch mal dichtere Wolkenfelder vorüber, und die Temperaturen gehen am Morgen auf 3 Grad zurück. Am Tage steigen die Werte dann auf 4 Grad. Der Wind kommt aus Nordwest.

Wiener Linien Infos:

Im Sinne der großen Mehrheit an zahlenden Fahrgästen führen die Wiener Linien umfangreiche Fahrscheinkontrollen auf ihrem Liniennetz durch. Im Schnitt sind täglich circa 100 Kontrollorgane gleichzeitig im Netz unterwegs, die jeden Tag rund 20.000 Kontrollen durchführen.

07.01.2012: U1, 32A, 30A, 31A, 5

08.01.2012:
U4, 31, 62, 39A, 37A

 

http://www.wakeuporange.com

 

 

Prosit 2012

Herzliches Prosit 2012 an alle Hörerinnen und Hörer!

 

Euer

Wake up Team

Prosit 2012!

Die gesamte Redaktion der Sendung “Wake up” wünscht einen guten Rutsch ins Jahr 2012!

 

Stay tuned!

Wake up 31.12.2011 – in Memoriam: Johannes Heesters & Leopold Hawelka

Wake up 31.12.2011 -  in Memoriam: Johannes Heesters & Leopold Hawelka

Wake up 31.12.2011, 11-12 Uhr, UKW 94.0

Zu Johannes Heesters:

Johannes „Jopi(e)“ Heesters, eigentlich Johan Marius Nicolaas Heesters (* 5. Dezember 1903 in Amersfoort, Niederlande; † 24. Dezember 2011 in Starnberg, Deutschland) war ein ab 1936 bis zu seinem Tod in Deutschland lebender und arbeitender Schauspieler und Sänger mit niederländischer und – nach einer überwiegenden Anzahl von Quellen – auch mit österreichischer Staatsbürgerschaft. Er galt in den letzten Jahren seines Lebens als der weltweit älteste noch aktive darstellende Künstler.

Johannes Heesters

Ausbildung und erste Erfolge

Johannes Heesters 1919 im Alter von 16 Jahren Der jüngste von vier Söhnen des Kaufmanns Jacobus Heesters und seiner Ehefrau Gertruida, geborene van den Heuvel, begann nach seiner Schulzeit zunächst eine kaufmännische Lehre. An seinem 16. Geburtstag fasste Heesters den Entschluss, Schauspieler zu werden. Er absolvierte eine Gesangs- und Schauspielausbildung und erhielt eine Reihe von Engagements. 1921 hatte er seinen ersten Bühnenauftritt. 1924 spielte er eine Nebenrolle in seinem ersten Film, dem Stummfilm Cirque Hollandais, unter der Regie von Theo Frenkel. Im Dezember 1927 sang er bei Harry Frommermann vor, der die Gesangsgruppe Comedian Harmonists gründete, lehnte ein Engagement jedoch ab, als dieser ihm sagte, er würde für die nächsten Monate keine Gage bezahlen können.

Heesters 1928 mit Louisa ‚Wiske‘ Ghijs, die zwei Jahre später seine Ehefrau wurde 1930 heiratete Heesters die belgische Schauspielerin Louise ‚Wiske‘ Ghijs, mit der er bis zu ihrem Tod 1985 verheiratet blieb. Der Ehe entstammen zwei Töchter, Wiesje Herold-Heesters (Pianistin in Wien) und Nicole Heesters (Schauspielerin in Hamburg). Heesters’ Schwiegersohn war der Bühnenbildner Pit Fischer, zu seinen Enkeln gehört die Schauspielerin Saskia Fischer.

1932 übernahm er seine erste Gesangsrolle und spielte in der Folge in diversen Operetten. 1934 debütierte er mit Millöckers Bettelstudent an der Wiener Volksoper. 1935 entstand in den Wien-Filmateliers der Film Alles für die Firma, in dessen parallel gedrehter niederländischen Sprachfassung De vier Mullers Heesters in der Rolle des Otto zu sehen war. Es folgten Bühnenauftritte in Salzburg und in der Tschechoslowakei. Im gleichen Jahr kündigte die Amsterdamer Majestic-Film die Produktion eines letztlich nie realisierten „großen holländischen Operettenfilm“ (Regie: Haro van Peski) mit Heesters in der Hauptrolle an.

Heesters im nationalsozialistischen Deutschen Reich

Johannes Heesters auf der Bühne, 1923 1936 wechselte Heesters nach Berlin, wo er in zahlreichen Operettenverfilmungen und Musikfilmen mitwirkte. Vom Berliner Publikum erhielt er seinen Spitznamen „Jopie“. 1938 sang er erstmals die Rolle des Grafen Danilo in der Lustigen Witwe, eine Rolle, die er 35 Jahre lang behielt und zu seiner Paraderolle ausbaute. Adolf Hitler besuchte mehrere dieser Aufführungen. Die vor der Besetzung des Landes durch die Wehrmacht im Jahr 1940 unabhängige Presse in den Niederlanden verfolgte die Karriere Heesters’ im Deutschen Reich überwiegend mit Wohlwollen. Seine deutschen Filme erhielten in den Niederlanden praktisch ausnahmslos positive Kritiken und liefen auch nach 1940 mit großem Erfolg in den dortigen Kinos.

„Voorts bevat het programma nog twee Johan Heesters-films, waarmee onze landgenoot ongetwijfeld opnieuw groote successen zal oogsten. „Zal mijn vrouw zwijgen?“ is een vermakelijke huwelijkscomedie, […] zijn tweede film is een pompeuze operettefilm; onder regie van George [sic] Jacoby zal men Millöckers „Gasperone“ [sic] verfilmen.“

„Außerdem enthält das Programm noch zwei Johan-Heesters-Filme, mit denen unser Landsmann zweifellos erneut großen Erfolg ernten wird. „Zal mijn vrouw zwijgen?“ [Originaltitel: Wenn Frauen schweigen] ist eine unterhaltsame Ehekomödie, sein zweiter Film ist hingegen eine aufwendige Operettenverfilmung; unter der Regie von Georg Jacoby wird man Millöckers Gasperone verfilmen.“

– Het Vaderland, 3. Juni 1937

„In Luxor kan men deze week „Immer nur…… du“, met Johan Heesters nog gaan zien. De groote belangstelling er voor noopte Luxor’s directie deze operette-film te prolongeeren.[8]„

„Im Luxor ist diese Woche noch Immer nur … Du! mit Johan Heesters zu sehen. Das große Publikumsinteresse zwang die Luxor-Direktion die Spielzeit dieses Operettenfilms zu verlängern.“

– Dordrechtsche Courant, 30. Januar 1943

Heesters fiel bei niederländischen Widerstandsgruppen zunehmend in Ungnade. Heute ist Heesters in seinem Heimatland kein Publikumsliebling, sondern wird teilweise als Kollaborateur bzw. als Mitläufer aus Karrieregründen gesehen, der in deutschen Diensten gestanden habe, als sein Heimatland von der Wehrmacht besetzt war.

Heesters wurde mehrmals vorgeworfen, dass er in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland aufgetreten war. In den 1990er Jahren wurde bekannt, dass Heesters – wie Hans Albers – von Joseph Goebbels 1944 auf die sogenannte Gottbegnadeten-Liste der unverzichtbaren Schauspieler gesetzt worden war. Heesters bekam den Zusatz „Ausländer“.

Sympathiebekundungen von ihm für das Regime sind nicht bekannt. Er nahm weder die deutsche Staatsangehörigkeit an, noch war er NSDAP-Mitglied. Noch 1938 gastierte er in den Niederlanden mit einer aus Deutschland geflüchteten jüdischen Theatergruppe. Andererseits distanzierte er sich nicht explizit vom Nationalsozialismus und der deutschen Politik. Heesters gab später an, er sei an Politik nicht interessiert gewesen und habe versucht, seine Familie herauszuhalten und zu schützen.

Heesters in der Nachkriegszeit

Heesters’ Filme wurden – im Gegensatz zu einigen Filmen mit Heinz Rühmann wie Quax, der Bruchpilot – nach dem Krieg vom Alliierten Kontrollrat nicht als Nazipropaganda eingestuft, sie hätten dem NS-Regime nur zur Ablenkung und Ruhigstellung der Bevölkerung gedient. Die 1944 von der Terra Film produzierte Operettenverfilmung Die Fledermaus wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von der Cutterin Alice Ludwig fertiggestellt. Am 16. August 1946 wurde der Film in Ost-Berlin als erste deutschsprachige Produktion in der Sowjetischen Besatzungszone uraufgeführt. Die Terra-Film blieb im Presseheft zum Film ungenannt. Der unpolitische Film erwies sich als großer Erfolg und spielte in der Folgezeit 20 Millionen Mark ein. Die sowjetische Firma Artkino zeigte den Film mit beachtlichem Erfolg in New York und anderen Städten der USA. 1949 war der Film auch in Kinos der Französischen Besatzungszone zu sehen.

Heesters konnte seine Karriere nach dem Krieg fortsetzen und sang in Wien, München und Berlin. Das Auftrittslied des Grafen Danilo Da geh’ ich ins Maxim aus der Operette Die lustige Witwe von Franz Lehár wurde durch Heesters zum Evergreen. In dieser Rolle stand Heesters 1600 Mal auf der Bühne.

1953 engagierte ihn Otto Preminger für den Film Die Jungfrau auf dem Dach nach Hollywood. In den 1960er und 1970er Jahren war er in zahlreichen Fernsehfilmen, Theateraufzeichnungen und Fernsehshows zu sehen. 1975 wurde sein soziales Engagement offenkundig, als er bei der ersten ZDF-Gala zu Gunsten der von der Ärztin Mildred Scheel gegründeten Deutschen Krebshilfe mit dem Titel Treffpunkt Herz mitwirkte. Als ihn der Entertainer Peter Alexander auf Wunsch der damaligen Frau des deutschen Bundespräsidenten Walter Scheel zu dieser Benefizgala nach Köln einlud, erklärte der seinerzeit 72-jährige Heesters spontan: „Selbstverständlich bin ich beim Startschuss für die Deutsche Krebshilfe dabei. Das Leid Krebs kann doch jeden von uns treffen.“

1978 erschienen seine Memoiren: Es kommt auf die Sekunde an.

Simone Rethel, zweite Ehefrau von Johannes Heesters 1992 heiratete Heesters die Schauspielerin Simone Rethel. Von 1996 bis zum Sommer 2001 spielte er neben seiner Frau in dem von Curth Flatow für ihn geschriebenen Stück Ein gesegnetes Alter. Dies trug ihm 1997 sogar einen Vermerk im Guinness-Buch der Rekorde ein – als weltweit ältester Schauspieler, der über 250 Mal en suite in der Hauptrolle eines Drei-Stunden-Stücks auf der Bühne stand. Im Jahr 2005 ging Heesters mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg auf Tournee und gastierte in sieben deutschen Großstädten. Zudem war er unmittelbar vor seinem 102. Geburtstag Stargast bei einer Feierveranstaltung zum 140-jährigen Bestehen des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München.

Im Dezember 2006 gastierte Heesters als Solist gemeinsam mit Katja Riemann im Konzertprogramm Stars go swing der Big-Band The Capital Dance Orchestra in mehreren Vorstellungen im Admiralspalast Berlin.

Heesters erhielt insgesamt zehn Mal den Bambi. 2001 wurde er mit der Platin Romy für sein Lebenswerk geehrt. 2004 trat er in Köln vier Mal in der Rolle des Herrn im Jedermann von Hofmannsthal auf. Bei der Gala der Elblandfestspiele Wittenberge wurde ihm der Titel Kammersänger verliehen. Von August bis Oktober 2006 fand die erste Ausstellung über Heesters in der Berliner Akademie der Künste statt, die er persönlich mit einem Liederabend eröffnete.[13]

Mitte Februar 2008 trat Heesters, nach mehr als 40 Jahren wieder in seinem Heimatland, in seiner Geburtsstadt Amersfoort, auf. In den 1960er Jahren war er in Amsterdam von der Bühne gebuht worden. Im selben Jahr übernahm Heesters eine Nebenrolle in der Komödie 1 1/2 Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde von Til Schweiger. Dies war sein erster Auftritt in einem Kinofilm seit Otto – Der Film aus dem Jahr 1985.

Im Dezember 2008 sorgte Heesters mit einer Äußerung für Aufsehen. In einem Interview für die niederländische Satire-Fernsehshow Die Schakale wurde dem 104-Jährigen vor laufender Kamera die Frage gestellt „Was Hitler een aardige man?“ (deutsch: „War Hitler ein netter (guter) Kerl?“). Heesters hatte geantwortet „[…] ich kannte ihn wenig, aber ein Kerl, das war er.“ Auf die Nachfrage des Interviewers „Was? Ein…?“ sagte Heesters „Ein guter Kerl“. Nach Protesten seiner Frau schränkte er ein „Naja, das [ein guter Kerl] war er nicht, aber für mich war er nett […] “. Heesters´ Ehefrau hatte sofort protestiert und später kritisiert, dass die Antwort ihrem Mann „in den Mund gelegt“ worden sei. Er blieb zunächst bei seiner Äußerung und entschuldigte sich wenige Tage später in der Fernsehsendung Wetten, dass..?. Deutsche Medien wiesen darauf hin, dass der hochbetagte Heesters das provozierende Satirespiel kaum durchschaute.

Gerichtsstreit um Auftritt im KZ

Vorwurf im Jahr 1976

1976 hatte ein niederländischer Journalist Heesters beschuldigt, er habe das KZ Dachau im Jahr 1941 besichtigt und zudem einen vergnügten Auftritt vor der SS gehabt. „Heesters singt für SS“ titelten Zeitungen. Abgebildet war ein Foto, auf dem das Dachauer Häftlingsorchester musizierte und Heesters gegenüberstand und zuhörte. KZ-Kommandant Piorkowski hatte ihn eingeladen. Heesters hat den Besuch nicht abgestritten, jedoch den Vorwurf, er sei selbst aufgetreten, stets zurückgewiesen. Er betonte, dass er den Besuch im KZ bereut habe und als Mitglied des Ensembles des Münchner Gärtnerplatztheaters für NS-Propagandazwecke benutzt worden war. Im Jahr 1978 äußerte er sich dazu in seiner Autobiografie: „Das Lager wirkte auf uns wie ein typisches Soldatenlager, es sah so aus wie ein Arbeitsdienst- oder Hitlerjungenlager, die man aus den Illustrierten kannte. Wir trafen ein, heuchelten Interesse, ein Soldat knipste uns mit seiner Privatbox, und wir fuhren wieder nach Hause. Am Abend, so glaube ich, hatte ich bereits wieder Vorstellung.“

Klage auf Unterlassung und Widerruf

Seine Frau Simone Rethel-Heesters recherchierte und stieß 2006 auf ein Fotoalbum mit 27 bis dato unbekannten Fotos. Das Fotoalbum zeigt keine einzige Abbildung, auf der er für die Lager-SS singt. Da es vollständig erhalten geblieben war, war erkennbar, dass kein Foto entfernt wurde. Frau Heesters argumentierte, eines der 27 Fotos müsse auf jeden Fall den Auftritt des damals bereits berühmten Stars zeigen, hätte es einen Auftritt gegeben. Im August 2006 dementierte Heesters in einer Talkshow im Fernsehen erneut den Unterhaltungsauftritt mit den Worten „Ich schwöre es bei meiner Familie – es ist nicht wahr!“ Das Fotoalbum war auf Anweisung von KZ-Kommandant Piorkowski angefertigt und nach dem Besuch übermittelt worden. Albert Knoll, Archivar der KZ-Gedenkstätte Dachau, erklärte, dass es nach propagandistischen Führungen durchs Lager durchaus üblich war, prominenten Personen Alben mit Fotos zu schenken.

Auch der Publizist Volker Kühn hatte ihm vorgeworfen, dort aufgetreten zu sein. Heesters reichte gegen Kühn Klage auf Unterlassung und Widerruf beim Landgericht Berlin ein. Kühn berief sich auf den ehemaligen Häftling Viktor Matejka, der geäußert hatte, er habe bei dem Unterhaltungsauftritt für die SS-Angehörigen „den Vorhang [für Heesters] gezogen“. Jürgen Trimborn äußerte Bedenken zur Aussage Matejkas, weil das Interview fast 50 Jahre später erfolgte. Heesters Anwalt Gunter Fette versuchte die propagandistischen Führungen durch das KZ zu beschreiben, und sagte vor Gericht: „Man muss sich das wie eine Art ‚Tag der offenen Tür‘ vorstellen.“

Die Klage wurde am 16. Dezember 2008 abgewiesen. Die Widmung im Fotoalbum „Den lieben Künstlern, die uns am 21.5.1941 durch einen frohen und heiteren Nachmittag im K.L. Dachau erfreuten, gewidmet.“ wurde als Anhaltspunkt für einen möglichen Auftritt gewertet. Volker Kühn durfte weiter behaupten, Heesters hätte einen Auftritt vor der SS-Wachmannschaft im KZ Dachau getätigt.[24] Heesters ging in Berufung. Im April 2010 endete der Rechtsstreit mit einem Vergleich. Das Berliner Kammergericht teilte mit, Kühn habe sich bereit erklärt, Heesters nicht mehr als Lügner zu bezeichnen, wenn er den Vorwurf eines Auftritts von sich weist.

Seit 1990

Heesters lebte bis zu seinem Tod im oberbayerischen Landkreis Starnberg. Seit 1992 war er mit der Schauspielerin Simone Rethel verheiratet. Aufgrund einer Makuladegeneration und eines 2007 aufgetretenen Glaukoms verlor Heesters zunehmend an Sehkraft und erblindete 2009 vollständig.

Im Juni 2009 spielte er 105-jährig am Alten Schauspielhaus Stuttgart im Jedermann die Rolle von Gott. Die Stadt Wien hat Heesters zu seinem 106. Geburtstag mit einer Feierstunde geehrt, zu der Veranstaltung im Steinernen Saal des Rathauses waren zahlreiche Prominente gekommen. Am 8. Dezember 2009 trug er in einem Konzert des Wiener Robert-Stolz-Clubs aus Millöckers Operette „Der Bettelstudent“ das Lied „Ich knüpfte manche zarte Bande“ sowie den Operettenschlager „Da geh ich ins Maxim“ vor. Vom 28. Juli 2010 (Voraufführung) resp. 30. Juli 2010 (Premiere) an stand Heesters in Rolf Hochhuths Inselkomödie für einige Vorstellungen auf der Bühne des Berliner Theaters am Schiffbauerdamm. In dem Musical singt Heesters nicht, stattdessen spricht er zwei kurze Monologe. Heesters habe in dem Stück unbedingt „eine kleine Vorbeigehrolle“ spielen wollen, sagte der Komponist des Werkes, Florian Fries. Außerdem wirkte er 2011 in dem Kurzfilm „Ten“ als Petrus mit.

Heesters galt vor seinem Tod als der zweitälteste in Deutschland lebende Mann.

Zu Leopold Hawelka:

Leopold Hawelka

 

 

Leopold Hawelka (* 11. April 1911 in Mistelbach, Niederösterreich; † 29. Dezember 2011 in Wien) war ein österreichischer Cafetier, Gründer und Inhaber des Wiener Cafés Hawelka.

Leopold Hawelkas Eltern stammten aus Böhmen, sein Vater war Schuhmacher. Die Familie lebte in Niederösterreich im Weinviertel. Hawelka zog 1925 nach Wien, wo er im Restaurant Deierl das Gastronomiehandwerk erlernte. Dort lernte er die zwei Jahre jüngere Josefine Danzberger kennen. 1936 heirateten die beiden und eröffneten einen Tag später das Kaffee Alt Wien in der Bäckerstraße.

Im Jahr 1939 zogen die Wirtsleute in die Dorotheergasse um und übernahmen die Räumlichkeiten der seit 1906 bestehenden Je t’aime-Bar und eröffneten darin das Hawelka. Noch im Herbst desselben Jahres wurde das Café wieder geschlossen und Leopold Hawelka zum Kriegsdienst in der Wehrmacht eingezogen. Sowohl der Cafetier als auch sein Kaffeehaus überstanden die Kriegsjahre fast unversehrt. Das Café Hawelka öffnete bereits 1945 wieder und wurde schon bald zum Treffpunkt von Künstlern, Literaten und deren Freunden. Hawelka malte auch selbst gerne und sammelte Kunst. Er begrüßte bis zuletzt seine Gäste persönlich. Seine Frau bot ab 22 Uhr ihre böhmischen Buchteln an, bis sie am 22. März 2005 91-jährig verstarb.

Mit 80 Jahren bekam Hawelka den Titel Kommerzialrat verliehen. Zu seinem 100. Geburtstag wurde er im April 2011 mit dem Goldenen Rathausmann der Stadt Wien ausgezeichnet.[1] Am 29. Dezember 2011 starb er 100-jährig.[2][3] Mit seiner Frau hatte er eine Tochter (* 1939) und den Sohn Günter (* 1940), der gemeinsam mit den zwei Enkelsöhnen von Leopold Hawelka das Café weiterführt.

 

 

 

 

 

 

Wetterinfos (mit freundlicher Genehmigung der ZAMG Wien)

Anfangs gibt es Sonnenschein, während der Silvesternacht ziehen dichte Wolken auf, während der zweiten Nachthälfte setzt leichter Schneefall ein, der in Folge in Regen übergeht. Lebhafter Wind aus West. Frühtemperaturen um 1 Grad, Nachmittagstemperaturen um 4 Grad.

Am Samstag gibt es viel Sonnenschein in Wien und nur selten einige Wolken. Die Tiefstwerte liegen bei -1 Grad, die Höchsttemperaturen bei 4 Grad, und der Wind weht aus Nordwest.
Am Sonntag ist in Wien mit Regen zu rechnen. Sonnenschein gibt es nur örtlich, und die Temperaturen gehen am Morgen auf 1 Grad zurück. Am Tage steigen die Werte dann auf 5 Grad. Der Wind kommt aus südlichen Richtungen.

Wiener Linien Infos:

Im Sinne der großen Mehrheit an zahlenden Fahrgästen führen die Wiener Linien umfangreiche Fahrscheinkontrollen auf ihrem Liniennetz durch. Im Schnitt sind täglich circa 100 Kontrollorgane gleichzeitig im Netz unterwegs, die jeden Tag rund 20.000 Kontrollen durchführen.

31.12.2011: U1, 23A, 1, 24A, 2
01.01.2012: U3, 49, 52A, 52, 18

Moderation: Wake up Team

Stay tuned!

Nice music, Gigi D’Agostino